Sonntag, 10. März 2013

" Tu es, Petrus! "



Das deutsche papsttum („Wir sind Papst!“) ist inzwischen auch geschichte. Alles, was man in zukunft dem „deutschen papst“ noch anhängen wird (so sicher, wie das amen in der kirche!), und alles, was man ihm nachsagen wird dies und jenes n i c h t getan zu haben sind kleine münze im blick auf die tatsache, dass Benedikt XVI das papsttum verändert hat.
Mit sicherheit wird sich am Heiligen Stuhl nach diesem coup eher reformatorischer eifer denn rückwärts gewandte ideologie zeigen, freilich nicht unbedingt in glaubenssachen, sondern eher auf administrativer ebene. Wahrscheinlich wird es ein papsttum auf zeit geben, entsprechend der zur zeit modernsten staatsform – der demokratie.
Man kann nur den kopf schütteln über die aussage des polnischen episkopats, Jesus sei auch nicht vom kreuz herabgestiegen. . . Die halten ihren Wojtyla-papst wohl für Jesus. . .
Es stimmt zwar, Wojtyla hatte großen anteil daran, dass der Ostblock zugrunde ging. Aber wenn der neue wind der veränderung bei der lüftung der vatikanischen gemächer die jahrhunderte alten fenstervorhänge ordentlich bläht, hat der „Deutsche“ bei K l i o einen stein mehr im brett.
Lassen wir uns mal überraschen, ob die italienische kurie (fast ein viertel der wahlberechtigten kardinäle) es schafft, wieder einen aus ihren reihen auf den stuhl petri zu hieven, oder ob es diesmal ein Amerikaner, Afrikaner oder Asiate wird. Ein Amerikaner (Süd) wäre eigentlich auf der agenda angezeigt; Afrika scheint „verloren“ zu sein, und dies nicht erst seit M1994M. . .
Und die Asiaten (Inder, Chinesen) sollen sich endlich mal s e l b s t um den militanten und dominanten Islam vor ihrer eigenen haustür kümmern, denn solange die islamischen geistlichen keine fatwa gegen selbstmord-mörder verhängen, zwängt sich einem die meinung, der Islam sei eine gewalttätige religion, förmlich auf.
Die hauptaufgabe eines kommenden papsttums wäre, die gespaltene christenheit wieder zu vereinigen. Der römischen kirche obliegt es wegen ihrer vorrangstellung (anzahl der r.k. christen) initiativ zu werden. Und da die spaltung, eher abspaltungen, wenig mit glaubensfragen, aber sehr viel mit politik vergangener zeiten zu tun hat, wäre es mehr als lächerlich,sich in glaubensfragen n i c h t einigen zu können, denn es geht hier – wie bei allen religionen – nicht um ein gesetz(natur), sondern eben um g l au b e n. . . Und solange die vorläufig letzte, dritte abrahamitische religion nicht die nachfolge ihres religionsstifters geregelt hat (sunna vs. Schia), wie das der religionsgründer aus Galiläa in unnachahmlich eleganter weise („Tu es Petrus...“) getan hat, solange dauert das schisma im Islam an. Diese negative energie wird nicht etwa dazu verwandt, im eigenen bereich auszugleichen, nein, diese negative energie wird nach d r a u ß e n abgeleitet, mit den folgen, von denen wir täglich hören. -
Das sollte eine warnung sein für Rom, den „orbit“ und für die gesamte christenheit.

Samstag, 26. Januar 2013

Hirnzwingen 2013_1












DIE STEINZEIT-ung® veröffentlicht nun „Hirnzwingen“ in einem etwas kürzeren abstand, um die aktualität zu betonen. Nicht zuletzt auch mit dem löblichen hintergedanken, dass mensch sein hirn „zwingen“ soll zu überlegen, ob alles richtig bedacht ist, b e v o r er den käfig zerbricht, und seine gedanken befreit


R e l a t i v i t ä t: Es wurden sterne entdeckt, die durch den mangel an metallen als die ältesten sterne des universums (13 milliarden jahre) bezeichnet werden.
Vom U r k n a l l aus gesehen sind sie allerdings die jüngsten. Wat stimmt nu?

„. . . breit aufgestellt. . . “, neusprech einiger sprachakrobaten. Wenn mensch hört „. . .da haben wir uns breit aufgestellt. . .“ (politisch: in den möglichkeiten, in den absichten, u.s.w.), dann sieht mensch vor seinem geistigen auge den sheriff im film, der b r e i t beinig allein auf der straße steht, die hände locker an den pistolenholftern, und wartet auf den bösewicht, den er festnehmen oder den finalen schuss geben will. . . Also, besonders für die damen: N i e m a l s „breit“ aufstellen, das sind macho-allüren.

„Auf einen Menschen z ugehen“. - Mann, oh mensch! Das ist ja noch kürzer, als auf einen menschen l o sgehen. Das vokabular der gutmenschen ist schon verräterisch. Im günstigsten falle ist es phrase, blabla, brimbamborium. Jedenfalls: Wenn ein mensch auf mich z u geht bin ich auf dem quivive.Immer. Warum wohl?

Das haben wir gern: Sozialismus predigen; aber sich an der macht berauschen.

„Nach vorne schauen.“ Auch so ein schlagwort von gedankenlosen menschen die in phrasen reden. Nach vorn schauen ist schon richtig, aber doch nur, um, im rückblick, nicht über die s c h e i ß haufen der v e r g a n g e n h e i t zu stolpern.

Was ist es anderes als tempelprostitution, wenn man – wie bei a l l e n religionen der welt üblich – sich erst mit einer frau „verheiraten“ muss ( nach zahlung einer „gebühr“ der jeweiligen religion), um mit ihr danach geschlechtsverkehr haben zu dürfen?





Mittwoch, 16. Januar 2013

"Soziale Gerechtigkeit" 2013

 
DIE STEINZEIT-ung® bezieht stellung zu der meldung, dass das „Unwort des Jahres 2012“ von den selbst ernannten hütern der deutschen sprache erkoren wurde. Das unwort des jahres 2012 ist dem chronisten von DIE STEINZEIT-ung® ziemlich gleichgültig, welches sich aus der summierung von „Wort des Jahres“ = 0, und „Unwort des Jahres“, ebenfalls 0 gleich n i c h t s ergibt. Nicht gleichgültig jedoch sind dem chronisten die wächter des nibelungenschatzes – der deutschen sprache – in Wiesbaden und Darmstadt. Denn diese mensch (mann-,wohl eher frau)schaft scheint u.e. „sprachpflege“ zu betreiben dergestalt, dass sie begriffe lanciert, die n i c h t „volks“gut (deutsche sprache) sind. Dem chronisten sind im vorigen, sowohl als auch in diesen neuen jahre vor deren postulierung die begriffe „Rettungsroutine“ und „Opfer Abo“ noch nie zum ohr gekommen. . .
Aus diesem grunde schrieb der chronist einer dieser institutionen im vorigen jahre einen brief mit folgendem text:

Betrifft: „Rettungsroutine“
Sehr geehrte Damen und Herren,
habe zunächst mit unverstand und ungläubig heute aus den nachrichten vernommen, dass sie das „Wort des Jahres“ erkoren haben: Rettungsroutine.-
Mir ist dieses wort bis zu diesem zeitpunkt noch nicht – zumindest bewusst – zu ohren gekommen. Und das soll schon etwas heißen; ich höre den ganzen tag nur sender mit w o r t sendungen, wie zum beispiel WDR5 und Deutschlandradio Kultur.
Beeile mich, Ihnen das wort fürs n ä c h s t e jahr, 2013, vorzuschlagen, es ist „Soziale Gerechtigkeit“. Dieses wort wird nächstes jahr wohl so oft benutzt werden, dass sich der sinn des wortes ins weltall verflüchtigt, und somit zum „virtuellen wort“ mutiert. Und hierbei, oh wunder! handelt es sich um ein wort, welches gleichzeitig als „U n wort des Jahres“ durchginge. Oder kann eine(r) der Damen und Herren aus Ihrem erlauchten kreis mir erklären, was „Soziale Gerechtigkeit“ sein könnte?
Im zuge der absolut notwendigen einigung Europas, welche unendlich zähflüssig vorankommt, sind m.e. solche institute wie das Ihre kontraproduktiv. Wir brauchen d r i n g e n d eine einheitliche europäische sprache, fast noch nötiger als die fiskalische und politische einigung. Diese sprache existiert bereits. Nein, hoffentlich nicht chinesisch oder arabisch, sondern die sprache, die längst schon als „Computersprache“, und dies weltweit, existiert: Es ist Englisch mit seinem übersichtlichen zeichensatz und den allgemein verständlichen gräco-lateinischen wurzeln.
Dies schreibt Ihnen ein mann, der k e i n e fremdsprache beherrscht, weil er in seiner jugend noch nicht das glück hatte, wie heute allgemein üblich in den schulen, eine fremdsprache lernen zu d ü r f e n. . .

Mit freundlichen grüßen

Bis heute warten wir gespannt auf eine antwort.-

DIE STEINZEIT-ung® empfiehlt den wort-gewaltigen auch noch das bei-, tu-, wider-, sprich-, kreuz-, macht-, fach-,hilfswort, und a l l e wörter der rechtschreibungslehre mit einem prädikat zu versehen. Nach möglichkeit für jedes neue wort eine n e u e institution. Das wird beschäftigungsstellen geben für alle, die arbeit als bewegung der körpermuskeln, um eine leistung zu erbringen, erkannt haben („. . .im Schweiße deines Angesichts. . .“) und diese nach möglichkeit meiden. Und wenns richtig gut läuft, dann wird „der Staat“ diese zu erschaffenden neuen institutionen auch noch alimentieren. . .
Dazu ein gedicht, welches der chronist in dem band „Ihr seid ja alle Prokrustes!“, aus der reihe „NeoLit aus dem Neanderthal®“, ISBN 978-3-8334-7375-3, auf seite 140 gefunden hat, und welches bei BoD™ im jahre 2008 erschienen ist:

Moderne Dichtung

Bewegst du dich auf dem tiefen Meer
der Buchstaben, Wörter und Sprüche.
Pass auf! - Die Leuchtfeuer der großen
Werke,
die abgewetzten Klippen der Metaphern,
die seichten Untiefen der Banalität,
und überall die Gestade des Stumpfsinns.
Auf dieser Breite, such nicht nach Neuland.
Die neuen Ufer: Noch nicht in Sicht.

Montag, 31. Dezember 2012

Hirnzwingen aus 2012







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1. Weltkrieg.- Vor hundert jahren ein unding, nach den damaligen technischen und politischen möglichkeiten einen e i n z e l n e n staat als a l l e i n i g e n schuldigen am kriegsausbruch verantwortlich zu machen. War es nicht eher so, dass staaten in dieser damaligen welt, von denen ein normalbürger noch nie gehört hatte, dem deutschen kaiser, den sie vorher nie kannten, i h r e r s e i t s den krieg erklärt hatten, und nicht umgekehrt? Und dies auf betreiben anderer?

Warum die dezimierung der söldnertruppe von den militärkommandanten (Kaiser) im alten Rom durchaus vorteile hatte: Wenn gerade kein feldzug auf der agenda stand, mussten die legionäre trotzdem am fressen gehalten werden. Da kam dann gerade eine angebliche verschwörung (die „Christen“ gegen die religion), eine rebellion, eine revolte („Spartakus“) sehr zupass, um jeden zehnten legionär über die (Glado)-klinge springen zu lassen. Mit dem angenehmen nebeneffekt für den kriegsherrn, dass er seine soldzahlungen dadurch um zehn prozent vermindert hat. Und bei einm n e u e n feldzug gab es genügend humankapital, um neue söldnertruppen aufzustellen.

Rechtsanwaltskanzleien gelten n i c h t als „Gewerbe“. Nanu? Widerspricht das etwa dem ethos der sogenannten „Organe der Rechtspflege“, dass sie bitteschön nicht mit einem dachdeckergeschäft, einem friseursalon, einer kneipe verglichen werden möchten? Oder, noch delikater, wollen sie etwa dadurch die gewerbe s t e u e r sparen? . . .

Die bezeichnung „frisches geld“ bringt so manchen metaphernhasser mächtig auf die palme.

Wie wunderbar passt das wort „verdeutlichen“ zum immer wieder geschilderten abschnitt von nur z w ö l f jahren der deutschen geschichte. Tipp für die semantiker: Übernehmt das wort „verdeut(sch)lichen als starkes verb in euren kanon.

Christine Lafarge, weltbankpräsidentin beschwört das „höherziehen“ der „firewall“, also der brandmauer, gegen die gefahren der wildgewordenen welt-finanzwirtschaft. Warum „höherziehen der brandmauern“? Schnappt euch doch, zum teufel, die b r a n d s t i f t e r!-

„ Ein System kann nicht zum Beweis seiner e i g e n e n Widerspruchsfreiheit verwendet werden.“ (Kurt Gödel). Das sollten sich a l l e religionen der welt einmal verdeutlichen.

„Das ehrlichste Männergespräch“, so zwei schriftsteller über ihr neuestes, wohl gemeinschaftlich verfasstes buch. Die moderatorin des rundfunksenders anschließend: „Eigentlich, so sagten die Männer, sei es in wirklichkeit ein ,Frauengespräch' gewesen.“ Also a u c h gelogen. . .

Sumpf austrocknen. . . Weiß der drogensüchtige, dass e r der sumpf ist, auf dem die sumpfblüten drogenanbau, drogenhandel blühen, und e r schuld ist, dass - beispielsweise wie in Mexiko - tausende und abertausende menschen in einer grässlichen mordorgie zu tode kommen?-

Die frauen beanspruchen die „andere“ hälfte des himmels. Abgesehen davon, dass dann auch die „Hölle“ neu vermessen werden muss: Welchwas misst den himmel wegen der gerechtigkeit der teilung denn aus?

Frau Knobloch meint, es wäre der größte fehler der schulen in Deutschland gewesen, den h e u t i g e n jugendlichen zu lehren, dass s i e nun die schuldigen am Judenmord seien, weil es nicht gelungen ist, die generation ihrer eltern und großeltern zur verantwortung zu ziehen. . . Zu spät, frau Knobloch, und, im hinblick auf „verantwortung“ auch falsch, denn die jugendlichen, die dieses scheißspiel durchschaut haben handeln bereits.
Zur „Verantwortung“: Mein vater, beamter bei der Deutschen Reichsbahn (Betriebsassistent) ist aufgrund der gesetze der militärregierung (Kontrollrat) aus a l l e n rechten seines „amtes“ geflogen! Sein boss, der Eisenbahndirektor (natürlich e b e n f a l l s PG) blieb in seinem amt, natürlich mit seinen üblichen dotationen. Mein vater musste „Fürsorge“ beantragen, weil er krank aus dem kriege nachhause kam. Im sommer 1947 starb er. Es ist zu bedenken, dass neben den milliarden, die der staat Israel von Deutschland - und zwar überwiegend vom damaligen „West“-Deutschland - bekommen hat, ein drittel des damaligen reichsgebiets verloren gegangen ist. Und heute, 2012, das widerliche deutschland-bashing! Wir alle fühlen die einzige lösung, die eine abermalige explosion Mitteleuropas verhindern kann: Ein schlussstrich, und die relativierung der untaten a n d e r e r völker, religionen, staaten.

Ist das lesen von leserbriefen über einen interessanten artikel sinnvoll? Im prinzip eher nicht, denn man sucht entweder die bestätigung seiner eigenen meinung in solchen leserbriefen, oder in genauer gegenposition die meinung, der schreiber sei eigentlich ein arschloch.

Treppenwitz der geschichte. Fast zeitgleich mit der tatsache, dass der „OB“ von Duisburg, Adolf Sauerland durch ein allzu durchsichtiges „Volksbegehren“ mit hilfe der SPD durch einen völlig irrationalen „Hexenprozess“ wegen der „Love Parade“ (jetzt wollen wir aber mal einem a n d e r e n „Adolf“ die knute geben!!) abgemobbt wurde, erklären in Köln die angehörigen des stadtrates, dass die hexenprozesse und die tötung der menschen damals vor über vierhundert jahren u n r e c h t gewesen sei.

Die atomkraft-gegner reden sehr gern vom „Widerstand“, natürlich gegen die atomkraft. Sähen sich wohl recht gern in der reihe der widerständler gegen das Dritte Reich. Diese scheinheiligen! Denn d i e s e n widerstand hätten sie nicht überlebt. Todsicher. . .

Der schlimmste neo-faschismus ist hundert mal moderner als der steinzeit-kommunismus. Zwei moderblüten vom gleichen holz.

Für diktatoren: Ihr habt irgend was falsch verstanden. Ihr sollt dem volk nicht aufs maul h a u e n, sondern dem volk aufs maul „schauen“, wie Martin Luther (nein, nicht Martin Luther K i n g) sondern der echte Luther, gesagt hat.

Frauen machen in der von ihnen selbst ausgerufenen post -patriarchaischen zeit d i e s e l b e n fehler wie die männer. Seltsam. Oder ist es nur ganz ordinäre, gewöhnliche „rache“?

„Ossis“ versus „Wessis“? Das ist schon uralt. Luthers antagonist war Karl V. von Habsburg, der als süddeutscher wahrscheinlich etwas gegen die „Ossis“ (Sachsen) hatte.

Was sagt uns das, im hinblick auf den streit zwischen den natur- und sozialwissenschaftlern was mehr gewicht hat, die „gene“ oder das „umfeld“, wenn „Ötzi“, ein über 5000 jahre alter mensch genetische defekte wie milchunverträglichkeit, arterienverkalkung (heute als „zivilisationserkrankungen“ bekannt) hatte?

Für Deutsche eine reinigende (Katharsis) nachricht: In Rumänien wurde zum erstenmal ein politiker wegen der leugnung des Holocaust v e r u r t e i l t! Wie, werden sie fragen:Rumänien? . . . Ja, R u m ä n i e n! Denn schäbig von den Rumänen, die ermordung der rumänischen Juden, der Szinti und Roma ausschließlich der Deutschen Wehrmacht zu zu schieben. Nein, die kohorten von general Ion Antonescu haben fleissig mitgeschossen.

„Soziale Gerechtigkeit“? Bei der anstehenden reparatur eines schadhaften, gemeinschaftlichen geh-und fahrwegs, deren kosten zu gleichen teilen auf die benutzer (eigentümer) umgelegt werden sollen, stellen einige nutzer (eigentümer) höchstforderungen an die qualität der ausführung, u n d forderungen, dass a n d e r e sich an leistungen beteiligen sollen, die eigentlich in i h r e m bereich (grundstück) liegen. Sie denken wohl, dass sie auf diese art und weise, und auf kosten der „allgemeinheit“ für sich s e l b s t ein „schnäppchen“ machen. - Wenn sie sich dabei mal nicht gewaltig irren. . .

Schwarmintelligenz? Wer in einer notlage immer bei der gewährung von sozialleistungen die höchstmögliche menge fordert animiert andere im schwarm, dasselbe zu tun. Und das wird teuer; für a l l e. . .

Zen ist nichts als frühmilitärische erziehung, die in der „Kunst“ des schwertkampfes („!Samurai“) gipfelt, wo gelehrt wird, seinem gegner möglichst mit einem schlag dessen kopf vom rumpf zu trennen. Zen ist quasi faschistoid. Beweis: Zen richtet sich hauptsächlich an wirtschaftliche und politische größen, um die notwendigkeit der auseinandersetzung zur erreichung eines zieles - des siegs, natürlich! - zu vermitteln. Also eine rein m ä n n l i c h e angelegenheit. Dazu: Wo sind die „Gur i n e n, oder - r i n a s adäquat der „Gurus“, der Zen-meister?

„Soziale Netzwerke“ können - ähnlich der natsoz- NSU - gefährliche ausbünde im internet erreichen. Hoffentlich wissen das die „Piraten“. -

Urheberrecht. Im radio seibert ein bekannter schriftsteller über die urheberrechte, wie es ja zur zeit im schwange ist. Er redet weniger von s i c h (also urheber), sondern von „seinem“ verlag. Wobei die zugehörigkeit von was zu w e m wohl eher anders herum richtiger ist. Denn es ist nicht „sein“ verlag, sondern e r gehört dem v e r l a g; mit haut und haaren, mit weib und kind. -
Dieser literat verbreitet also kacke, es wird ihm zugebilligt, dass es gesiebte kacke ist. Wir, die „freien schriftsteller“ (frei jeden verlags) verbreiten u n gesiebte kacke. Die ist so ursprünglich, dass man bei manchem stuhlgang noch die unverdauten möhrenstückchen erkennen kann. Mann oh mann! welch eine kacke. . .

Geht 's noch? Die apotheken, oder genauer, die apothekenvereinigung haben sich ein „Blister-Zentrum“ geschaffen, wo die „Tagesdosis“ für patienten abgepackt wird, weil diese angeblich „zu doof“ sind, den gebrauch ihrer medikamente zu kontrollieren. Natürlich kostet das „Zentrum“ viel geld, welches zu menschen fließt, die  ebenfalls nichts produktives schaffen, sprich: nicht arbeiten. Aber egal, die kasse zahlt allemal. . .

So ein schwachsinn!- Eine groß-sprecherin der mineralölindustrie schwafelt von dem „Tankstellenbesitzer“, der die preise (kraftstoff) „gestalten“ kann. Der „Tankstellenbesitzer“ ist nichts anderes als der verlängerte lauf der zapf-p i s t o l e an den zapfsäulen der ölkonzerne.

Dementia. Du sollst nicht überlegen, wie du dich bei der nächsten fehlleistung bei deinem lebensgefährten entschuldigst; du sollst alles daran setzen, dass die „nächste“ fehlleistung eben nicht passiert. . .

Bejots gesetz: Je mehr gesetze von der legislative geschaffen werden, um so mehr können gesetze umgangen werden .Und dies zum nutzen des rechtspflegegewerbes. Und dies nicht nur in der quantität.

Trost für den demenzkranken: Am ende „vergisst“ er noch das s t e r b e n. . .

Die „Soziale Plastik“ von J. B e u y s ist wohl genau so eine chimäre wie die „Soziale Gerechtigkeit“.

„Geistiges Eigentum“: Im zeitalter des virtuellen raumes im internet ist eine neue interpretation angesagt. Wie wäre es mit“Virtuelles Eigentum“?

Relativierung ist, wenn du einen mitmenschen herunter machst, obwohl du haargenau auf derselben stufe stehst wie jener. Dann bist du „größer“.

Goethe war nach neuen erkenntnissen ein ganz normaler saufaus.

„Wettbewerb ist was für Pferde“. (Claude Debussy im hinblick auf wettbewerbe in der musik).

Ein soziologe redet kurz und prägnant und umfassend definiert von einer „armutsbefreienden mindestsicherung“ im zusammenhang mit „Sozilhilfe“. Gibt es so was? Kann es so was überhaupt geben?. Ich glaube, eher nicht. . .

Ingeborg Bachmann. Ein trauerspiel. . . Ein großteil ihrer literatur? Ein nährboden aus bis zu 1 0 0 - in worten: Einhundert - tabletten täglich von beruhigungsmitteln. Welch eine bewußtseinserweiterung! Welch eine tiefe menschliche seite zeigt sich bei dieser ausnahmeliteratin! Wirklich? Oder nicht doch eher lediglich chemische träume aus Barbiturat?- Literatur, wah? . . .

Ein u.s. wissenschaftler schrieb ein buch über das „Higgs-Teilchen.“ Dem verleger des buches gefiel der a r b e i t s titel des wissenschaftlers bei der erstellung des textes über dieses „Higgs-Teilchen“ überhaupt nicht, der titel lautete: „Gottverdammtes Teilchen“. Der verleger machte daraus ein „Gottesteilchen“. Gottverdammter verleger?. . .

Es gibt eine kohärenz zwischen der sogenannten tierliebe, und dem realen menschen h a s s und – verachtung.

Herr Stoltenberg, Norwegen, meint, der täter (Breivik) sei „gescheitert“, die „Demokratie“ hätte „gesiegt“. Der täter, der l e b t sieht dies gewiss etwas anders. Und die 77 (in worten: siebenundsiebzig) getöteten menschen würden dies ebenfalls ganz (A) a n d e r s sehen.

Man(n) kann alles menschenmögliche erreichen; man darf nur nicht zur memme werden.

Was ist mit der iranischen frau, die ihren ehemann bei der religionspolizei anzeigt, dass dieser eine christliche veranstaltung besucht hatte? Und der mann f l i e h e n musste, um sein l e b e n zu retten, und die f r a u somit komplett in den besitz des eigentums des mannes kam?- In erinnerung an Heinrich Heine: Gott bewahre mich vor jenen, die liebe, frieden, freundschaft predigen, aber den geschlechterkrieg – frau gegen mann – erbarmungslos führen.

Bärbel Dieckmann, katastrophen-bürgermeisterin von Bonn, aber dennoch leuchtendes beispiel von „Frauen-Power“ in der SPD, präsidentin der Welt-Hungerhilfe, hat so ihre eigenen ansichten. Sie meint, der aufruf des FDP-manns Dirk N i e b e l, man solle im angesicht der weltweiten dürre (auch in USA) an das verbot von E 10 (Kraftstoff aus cerealien) denken,nur s c h a u sei. Klar doch, wenn Dirk Niebel das „richtige“ parteibuch wie sie selbst (SPD), oder „Grüne“, oder – zur not auch – „Linke“ besäße, wäre seine ansicht wohl eher konform. Doch: Selbstverständlich hat Dirk Niebel r e c h t . . .

Beschneidung: Körperverletzung, ja oder nein? Herr Schneider (nomen est omen??) , präses der evangelischen kirche, meinte, ein 4000 jahre alter ritus könne unmöglich körperverletzung sein. Ach ja? Und was ist mit den religionsausübern in der restlichen welt, die „rituell“ kindern das herz – lebend – aus der brust geschnitten, jungfrauen in kraterschlünde gestoßen, ihre feinde gar rituell aufgegessen haben? - Ach, j e t z t weiß ich, was K ö r p e r v e r l e t z u n g ist! Es sind die m ä n n e r , die schon seit ü b e r 4000 jahren ihren söhnen zwecks deren ertüchtigung backenstreiche, sprich: O h r f e i g e n gegeben haben. . .

Wieso kam die bundestagsabgeordnete Jutta Österle-Schwerin am 10.11.1988 dazu, die berühmte rede von Philipp J e n n i n g e r direkt in der ersten minute durch den zwischenruf entscheidend zu stören, und damit Philipp Jenninger als bundestagspräsident zu torpedieren? Denn jedes wort von herrn Jenninger war ja w a h r ! Einzige mögliche erklärung: J. Österle-Schwerin war kommunistin und lesbe, also Männer h a s s e r i n. -

Ich befinde mich in der unangenehmen lage, mich d i r gegenüber in irgend einer form rechtfertigen zu müssen. Es liegt wohl an deiner aura.- Nimm mir dieses gefühl; es würde sonst auf eine anklage d i r gegenüber hinauslaufen. Zu recht?

Wer versucht, aus der natur herauszutreten findet sich wieder – über der natur stehend. Die natur wird ihn wieder „herunterholen“. Wetten dasz? . . .

Eine syrische künstlerin äußert sich im Libanon: ,Früher war der „Diktator“ (Assad?) unser feind. Heute ist es die „Mehrheit“.' Gute frau! Die „Mehrheit“ ist das herzstück der Demo k r a t i e!! Alles richtig verstanden?-

Die „Weltsprache“? Die weltsprache ist modifiziertes germanisches latein: Nämlich E n g l i s c h.

Das verbot der darstellung Mohammeds als bild kann zwei gründe haben, und zwar, 1.: Mohammed soll dadurch aus dem kreis der menschen herausgestellt , sprich: vergöttlicht werden. Dann hätten die muslime allerdings ein problem mit dem „einzigen“ gott. 2.: Mohammed hat nie – zumindest in dieser form – gelebt, wie es von nicht zu wenigen wissenschaftlern gesehen wird, und wie es einige seiner religionsnachfolger animierten, s e k t e n zu gründen. . .

„Presse“, massive druckmaschinen, tonnenschwere druckwalzen, papierrollen, lastkraftwagen mit schweren bündeln bedruckten papiers haben ab nun im – virtuellen – internet n i c h t s mehr zu suchen. Die papier „pressen“ sind ab sofort obsolet.

„Bildung hilft gegen Armut“, so einige der sozialwissenschaftler und -politiker. So ein s c h w a c h s i n n!

Wo wohnen die echten N a t S o z in Deutschland? Natürlich in Bayern! . . . Nein, nein, die NatSoz - früher nannte man diese auch einfach Nazis - wohnen heute da, wo das prekariat der arbeiterschaft in der republik wohnt. Dies hatte F. J. Strauß glasklar erkannt, als er als kanzlerkandidat im Ruhrgebiet wahlkampf machte. Damals schrie er den wahren „Nationalsozialisten“ diese seine erkenntnis entgegen. Natürlich unter dem grössten hohngelächter der wahren natsoz und der sogenannten „bürgerlichen“. Nach jahrzehnten zeigt sich nun, wie r e c h t er hatte. Die schlimmsten natsoz kommen aus dem gebiet der ehemaligen DDR. Die „westlichen“ natsoz haben sich fest in den fußballvereinen des Kohlenpotts in fan-clubs etabliert. Heute setzt sich immer mehr die erkenntnis durch, dass der NATionalSOZialismus ein stinknormaler sozialismus war/ist. Wussten sie übrigens, dass die mischung von GRÜN und ROT BRAUN ergibt?

Die krebszelle ist der tod des körpers, der ja bekanntlich aus zellen besteht. Das v i r u s tötet zellen. Warum setzt man bei dieser erkenntnis nicht bei der bekämpfung von krebszellen an?

„Soziale Gerechtigkeit“, eine, vorsichtig ausgedrückte indifferente bezeichnung für einen zustand, der nicht zu fassen ist. - Nun kommt aus dem mutterland des kommunismus und sozialismus ein neuer, sozialer begriff: Die „soziale Ordnung“. Dieselbe wird hergestellt, in dem leute in polizeihaft genommen, und in „Umerziehungslager“ (eine erfindung des großen „menschenfreunds“ Mao) gesperrt werden. So mir nichts, dir nichts, für zwei jahre, durch „ausnahme-regelungen“ auch schon mal für v i e r jahre. Ohne urteil, ohne anspruch auf rechtsbeistand. Wunderbare „soziale“ neue welt. . .

Die „Soziale Gerechtigkeit“ wird wohl eine formel sein, wenn sie einen bestimmten wert haben soll. - Platon meinte, dass der ärmste (im staat) mit einem v i e r t e l des einkommens des r e i c h s t e n (im staat) gut bedient sei. Die semitischen religionen und deren derivate judentum, christentum, islam glauben, mit dem „Zehnten“, also der verteilung des zehnten teils ihres einkommens der armut ihrer mitmenschen herr zu werden. Ein nachdenklicher zeitgenosse meint, der faktor „5“ (fünf) sei von natur her gerade richtig. Er begründet dies damit, dass der kleinste mensch (neugeborenes) im durchschnitt 0,5 m groß sei, und es andererseits durchaus erwachsene menschen von 2,50 m größe gäbe. Ziehen wir den mittelwert von diesen drei größen 4; 5; 10; so kommt großzügig aufgerundet 7 (sieben) heraus. Das wäre also die markierung der endstellung der vielzitierten „klaffenden Schere“, die sich aus ihrer grundstellung „eins“, oder eher „null“ (alles ist gleich, alle sind gleich) öffnet.

Die vier großen menschheitsprobleme: Leben, liebe, leid, tot. . .

Möglich, dass du gekränkt bist, weil ich vielleicht etwas unterlassen habe.-Möglich, dass dies quelle d e i n e s unbehagens ist. Wenn du dieses unterlassene an tageslicht bringst, habe ich – vielleicht – schuldgefühle. Lösung: Sollen wir dieses unbestimmbare d a lassen, wo es zur zeit ist: In der unterlassung?-

P.P. Rubens: Der grösste maler aller zeiten? Von wegen. P.P. Rubens war der gründer der ersten kopieranstalt; für bilder. Dutzende von künstlerhänden haben fleißig immer und immer wieder bilder und skizzen – zweifellos vom „meister“ gefertigt – abgemalt und variiert. Von wegen „fecit PPRubens“.

Zeitungsbericht über eine heimatdichterin aus einem kleinen ort im Rheinland: „Der Leser findet sich in ihren Geschichten wieder.“ Ein anderer literat, auch aus dem Rheinland: Oh ja! Und deswegen kaufen die „leser“ meine literatur eben gerade n i c h t. . .

Das „wahre Leben“? Ganz einfach, hierbei sind die problem l ö s u n g e n eigentlich das w a h r e leben.

Frau J. R e d i n g, EU-justizkommissarin jubelt „die Quote für Frauen ist durch!“ Na gottseidank. Nun wird sich alles zum b e s s e r e n wenden, nicht wahr frau Reding? Merkwürdig nur, dass frau M e r k e l an a l l e m schlechten in der EU schuld ist?! -

Der erlauchte club der frauenrechtlerinnen in den USA entstand in den jahren von 1820 bis ungefähr 1870, und zwar als amerikanische frauen angst vor vergewaltigung hatten. Vergewaltigung durch schwarze . . . sklaven. . . Denk mal. -

Leben erzeugen, und leben vernichten: Kein problem für den heutigen menschen. Aber; leben. . . selbst. . .? -

Ein paar moleküle eines stoffes in der schokolade von adventskalendern soll bei verzehr die gesundheit schädigen. - Das behaupten wohl eher die leute, die der meinung sind, dass ein paar moleküle eines „Wirk“stoffs, oder g a r keine moleküle dieses wirkstoffs in einem homöopathischen mittel („Globuli“) gegen ein leiden hilft. . .

Mene tekel. Afgahanistan nach 2013, nach dem abzug der ISAF: S o werden die USA aussehen, wenn der staat dort zusammengebrochen ist. - Und dies wegen der verbrieften „Freiheit“, sich selbst bewaffnen zu dürfen.

Idealisierte aussicht: Es vereinen sich groß und klein in e i n.

»Das habe ich nicht verstanden«, so der nicht-versteher.
»Wie würdest du dies denn ausdrücken?«, so der erklärer.
Dann erklärt der nicht-versteher. Aha, also nicht verstanden. . .

Zum „runden“ geburtstag einer „großen“ feministin. Das hätten wir gern: Frauen, die öffentlich bekundet hatten „Wir haben abgetrieben!“ reihen sich in den pulk der protestierer gegen gewalt ein und brüllen „Soldaten sind Mörder!“

Nach dem amoklauf in Newtown hörte mensch einen rundfunkbeitrag der so begann: „Nach Amoklauf. . . “. Mensch assoziierte: „Nach a h mungslauf“. -

Zum umkreis der Privatbank Sal. Oppenheim in Köln gehört auch ein finanzjongleur namens Josef E s c h. Heißt es in Köln nicht eher „Äätsch!“?

Adam Lanza war ein monster; sagt mensch. . . Falsch! Die mutter Adams war ein m o n s t e r. Folgerichtig hat sie eine metastase, oder, politsch korrekt, eine a n d r o stase geboren

Die entwicklung einer „unerfüllbaren Liebe“, so süß, so schön?- Vorsicht! Dies beginnt und endet immer in eigenliebe, selbstbefriedigung, im günstigsten falle in sublimierung.

Der „Normalfall“ ist das, was i c h als das behagliche, mir angenehme wahrnehme.

Rocker mit „Migrationshintergrund“ sind natürlich n i e in der „rechten Scene“ anzusiedeln; und dies nur aus formalen („politisch korrekten“) gründen.

Ich will nicht der patriarch sein, den a n d e r e aufbauen, um ihn danach kaltblütig zu z e r s t ö r e n, und so i h r e eigentliche macht zu demonstrieren.

„Digital“ hat gewonnen? Ha, ha, ha! Aus jeder steigerung ab „Null“ nach oben oder nach unten – kann mensch im analogen system einen n e u e n nullpunkt erstellen, der – logo! die nächstfolgende steigerung oder „Stufe“ als „1“ bezieht.

Erledigen“ hat ein geschmäckle als falscher zungenschlag. „Entledigen“ wäre angemessener.

Wenn ein sprichwort so falsch nur sein kann wie es ist, dann das sprichwort von Fr. Schiller: „Dem Mimen flicht die Nachwelt keine Kränze.“. . . Schaut euch doch mal die milliardenfachen aufzeichnungen von den film-, fernseh- und anderen göttern an.


















Samstag, 10. November 2012

Peer Sauerland ?

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DIE STEINZEIT-ung® hinterfragt, ob Peer Steinbrück noch kanzler werden kann, nächstes jahr bei der bundestagswahl. Diese frage stellt sich dem chronisten besonders, weil der  zufällig in der nähe des wahlkreisbüros in Hilden von Peer Steinbrück wohnt.
Um es vorab zu sagen: Es sieht nicht gut aus für den kanzlerkanditaten, und das liegt nicht nur an dem kandidaten selbst, sondern an der p a r t e i, die ihn zum herzog ernannt hat. Es ist die partei, die in fanatischer rechthaberei Adolf Sauerland als oberbürgermeister von Duisburg abgeschossen hat. In unerträglicher „Gutmenschen“-manier wurde diese aktion durchgeführt, von privatmenschen? Denkste! Es war allzu augenfällig, dass die gesamte logistik einer partei von den initiatoren in anspruch genommen wurde. Die abmeierung Adolf Sauerlands war das werk dieser partei und einer geistesverwandten organisation. Hier hat sich zum erstenmal ganz schön gezeigt, wohin die „bürger“beteiligungen an der politik hinführen, wie es diese partei ja auch politisch favorisiert hat. Allerdings gibt es jetzt eine chance, dass es nun einen ball verkehrt geben könnte.
Dass P. Steinbrück vorträge hält, um seine ideen als MdB zu erläutern ist in ordnung, auch, dass er sich dies vergüten lässt. Doch wenn man hört, dass gerade die stadt Bochum eine hoch verschuldete stadt wie viele andere im Ruhrgebiet ist, und die klientel der SPD – wie diese meint – sich hauptsächlich in diesen städten befindet, so ist die frage erlaubt, woher das geld für derlei belustigungen wie prominenten-schwätzerei stammt. Die antwort ist klar: Von den nutzern der stadwerke Bochum. Die entschuldigung der stadt Bochum, dass derlei veranstaltungen als „Werbung“ für die stadtwerke gedacht seien, und somit zulässig, sind fadenscheinig. Die produkte, die die stadtwerke Bochum an ihre bürger verkaufen – gas, wasser, strom – kommen von den großen gaskonzernen, von Gelsen-Wasser und von RWE. Sind wir uns darüber einig, dass nur, und nur der h e r s t e l l e r die jeweils betreffenden produkte am preiswertesten (billig) verkaufen kann? Allein schon wegen des (auch streng nach Karl Marx) fehlenden „Mehrwerts“.
Was um himmels willen soll also w i r k l i c h mit solch teuren veranstaltungen bezweckt werden? DIE STEINZEIT-ung® hat den verdacht, dass durch „Spenden“ eine stille finanzierung von etwas ganz a n d e r e m geplant war, und sicher nicht eine spende an ein – beispielsweise – frauenhaus in Bochum. Warum also dieser umständliche umweg, wenn die stadt dies d i r e k t machen könnte? Wenn man davon ausgeht dass Bochum eine „linke“ stadtregie (SPD, GRÜNE, und dunkelROTE) besitzt, kann auch angenommen werden, dass diese „Vergütungen“ als spende für parteien gedacht waren, wobei zu betonen ist, dass spenden an parteien z u l ä s s i g und nicht zu beanstanden sind. Nur, irgend etwas muss da in Bochum schiefgelaufen sein. Alles andere wäre eine beleidigung von Peer Steinbrück, der dann als raffzahn privater art dastände. Hierbei bestätigt der chronist von DIE STEINZEIT-ung®, dass er Peer Steinbrück für eine integere person hält. . .
Doch die offene flanke der SPD blutet heftig, und wenn diese pech hat, wird der „Sauerland-Spieß“ vom politischen gegner hineingestoßen und darin umgedreht werden.
Wir warten nun getrost auf ein bürgerbegehren, welches sich gegen die SPD-Oberbürgermeisterin von Bochum wendet, mit dem einzigen zwecke, diese dame aus dem amt zu jagen, wie es Adolf Sauerland geschah. Wobei diese aktion gewiss eher die richtige treffen würde als wie bei herrn Sauerland. Denn die oberbürgermeisterin kann wohl schwerlich behaupten, sie hätte von diesen „Mauscheleien“ um „Spenden“ oder nicht-spenden an irgend etwas nichts gewusst. Dies wäre eine „Sauerland-Einlassung“ zum quadrat.
Peer Steinbrück ist eigentlich schon „versenkt“, und er scheint es auch schon zu merken; die kälte an der bootswand, und die tautropfen darauf. - Zum glück hätte die SPD noch zwei richtig g u t e kandidaten, wovon eine(r) eine frau ist, die unter der dröhnsaitenharfen-brücke in Düsseldorf am Rhein residiert, und der andere kandidat in Brüssel ist präses einer wichtigen europäischen institution.
DIE STEINZEIT-ung® in eigener sache: Da die zeitungsverlage die signale aus dem virtuellen raum erhalten und richtig gedeutet haben, werden sie wohl den zugriff auf ihre elaborate im internet mit einer zollgrenze (neudeutsch: paywall) versehen. DIE STEINZEIT-ung® verspricht, dass sie dies nicht vorhat, zumindest nicht so lange, wie keine fremden dienstleistungen zur veröffentlichung derselben anfallen. Versprochen. . .

Dazu passt u.e. eine „Hirnzwinge“, die vorab schon mal an dieser stelle veröffentlich werden soll:
„Presse“, massive druckmaschinen, tonnenschwere druckwalzen, papierrollen, lastkraftwagen mit schweren bündeln bedruckten papiers haben ab nun im – virtuellen – internet n i c h t s mehr zu suchen. Die papier „pressen“ sind ab sofort obsolet.
bejot 11/12


Montag, 5. November 2012

Aus dem Orient des tages ende. . .





Aus dem Orient kam früher einmal das licht. Damit war nicht nur die einfache astronomische tatsache gemeint, dass im osten die sonne aufgehe, sondern das sprichwort bezeichnet auch die tatsache, dass aus dem Orient auch das licht der zivilisation, die kulturen und die religionen stammen. Heute jedoch interpretieren wir mit „Orient“ nur noch aufruhr, revolution, „Frühling“, welteroberung (der seelen), fremdenhass, unbedingter wille zum töten und „Heiliger Krieg“. Es sind die, von denen der friedliche religionsgründer aus Galiläa sprach, als er die „Wölfe im Schafspelz“ benannte, vor denen man sich hüten soll.
Gerade in den letzten tagen noch reiste ein potentat aus dem Morgenland an den „Hof“ zu Berlin, um die herrscherin  zu besuchen, insbesondere aber auch, um seinen landsleuten durchhalteparolen zu verkündigen, dass diese in dem unfreundlichen, unliebenswürdigen, kalten „Germanien“ nicht den glauben an ihre große nation, ihr sendungsbewußtsein und den stolz verlören. Im reisegepäck hatte er allerdings  n i c h t  seinen verbrecherischen landsmann, der in Berlin am Alexanderplatz noch tage zuvor einen menschen erschlagen (e r m o r d e  t !!), großmundig männiglich verkündet hat ( n a c h seiner flucht in die heimat), sich der hiesigen justiz stellen zu wollen. -
Nein, aus dem „Orient“ dämmert des tages ende. . .

Neues von Babylon

Jehovaboß. Hart war dein Babelspruch,
damals,
der die Maurer von den Gerüsten riß.
Verwirrt, zerstreut im Unverständnis
verließen sie den Ort der Vier Winde,
und fanden nicht mehr nach dort zurück.
Bis sie die Sprache des An-oder Aus,
des Entweder-Oder, Des Ja-oder-Nein
entdeckten,
und den Sowohl-Als-Auch-Stein ver-
warfen.
Dann ging es ganz schnell.
Bald setzten sie dir die Wolkentürme
aus Rauch und aus Öl,
aus Feuer und Dampf,
aus Ruß und aus Qualm vor die Nase.
Kein Weihrauchfäßchen, schätze ich, Boß!

(Dieses gedicht ist auf seite 120, in dem gedichtband „Ihr seid ja alle Prokrustes!“, ISBN 978-3-8334-7375-3 von Bernd (bejot) Jacobs im Jahre 2008 erschienen. Es ist im buchhandel erhältlich, und natürlich auch im internet)

Dazu passt auch das gedicht, welches im gleichen band auf der seite 37 veröfffentlicht worden ist.


Pastor fides

Die Spielwiese, auf die wir die Böcke treiben,
- bevor wir sie in die Wüste jagen-
hat Stolperfallen und Löcher,
durch die man gefährlich
zu Boden geht.
Auch wachsen den Tieren nun Krallen und Zähne,
daß sich sogar meine Hunde fürchten.
Was tun Freunde: Weiterjagen,
oder warten, bis uns
die Wüste naht?

Im übrigen:
Am deutschen wesen
sollte einmal die welt genesen.
Deutsche erfahrung: Eine offenbarung?
Mit nichten, Bernd.
Die Welt? Nix gelernt. . .






Montag, 3. September 2012

"Soziale Gerechtigkeit"?









DIE STEINZEIT-ung befasst sich nun mit einem begriff, der, so scheint es, ein wenig in vergessenheit geraten ist: Die „Soziale Gerechtigkeit“.
Nun, wenn die arsenale des sich ganz langsam entwickelnden wahlkampfs 2013 wieder voll aufgefüllt werden müssen, wird die „Soziale Gerechtigkeit“ in allen kalibern mit dabei sein. Ein besonderer bedarf, auch des schwersten kalibers, wird sich ergeben, wenn die unmenschliche tiefe des rentenabgrunds erkannt wird. -
Die nicht einfache genaue bestimmung des begriffs „Soziale Gerechtigkeit“ spornt den chronisten an, in seiner lebendigen vergangenheit einmal nachzustöbern, ob er jemals etwas entsprechendes erlebt habe, oder ob andere personen etwas erlebt haben könnten, welches zur begriffserklärung beiträgt. Und das ist der fall. Der chronist beginnt zwar wie bei einem märchen, was aber pure faulheit zum nachdenken ist, weil ihm nichts besseres einfällt. . .
Also: Es war einmal, anfang der fünfziger jahre dvjhds drei eisenbahnerwitwen. Die erste, witwe des bahnhofsvorstehers, die zweite, witwe des betriebsassistenten, und letztlich die dritte, witwe des eisenbahners, auch weichenschmierer genannt. Die reihenfolge spiegelt die höhe der dienstränge und ,logo, der gehaltsklassen wider.
Frau bahnhofsvorsteher war mit der familie aus Schlesien geflüchtet, und frau betriebsassistentens mann wurde nach dem krieg gemäss den gesetzen des Alliierten Kontrollrat aus dem dienst entfernt, aber post mortem voll rehabilitiert, und sie als witwe voll in ihre rechte als beamtenwitwe zurückversetzt. Frau betriebsassistent wurde ebenfalls vertrieben, und zwar 1920 aus Lothringen; ab, „Heim ins Reich“, über die „Kehler Brück“, hochschwanger, mit nur dreißig kilo handgepäck. Frau eisenbahner war ebenfalls vertrieben worden, und zwar aus Ostpreußen. Frau bahnhofsvorsteher und frau eisenbahner wunderten sich, dass sich in Deutschland vor über einem viertel jahrhundert bereits schon vertreibungsdramen wie die ihrigen abgespielt hatten. Und diese erkenntnis dämpfte ihren jammerpegel um einiges, was von frau betriebsassistent als wohltuend empfunden wurde.
Eines tages wurde frau eisenbahner von einem vertreter an der haustür belatschert, doch einen ofen zu kaufen. Sehr beliebt waren zu jener zeit allzweck- öfen, in denen man kohle, holz, briketts und koks verheizen konnte. Eine grundlegende, heikle sache; deswegen versuchten geschäftemacher solche komplizierten heizgeräte gegen sehr gutes geld an den mann, beziehungsweise an die frau zu bringen.
Frau eisenbahner hatte pech, der ofen klappte nicht; sei es, dass sie ihn nicht richtig bediente, sei es, dass der ofen wirklich murks war. Anzumerken sei, dass der preis solch eines heizmöbels zu jener zeit durchaus e i n monatseinkommen verschlingen konnte. Zu erwähnen sei, dass sich frau eisenbahner bei frau bahnhofsvorsteher und bei frau assistent als putzfrau für die wohnung betätigte, natürlich gegen gute bezahlung.
Frau bahnhofsvorsteher und frau assistent trafen sich öfters, weil sie in ihrem ort nur hundert meter auseinander wohnten. Mit frau eisenbahner, die in der nachbarstadt wohnte, trafen sie sich in der regel nur dann, wenn diese die wohnungen der beiden putzte, was aber regelmäßig mit einer tasse kaffee und einem längeren schwatz beendet wurde.
Nach einiger zeit erzählte frau bahnhofsvorsteher frau assistent, dass frau eisenbahner ihr die adresse von dem händler mit dem „allesbrenner“ eine sehr euphemistische bezeichnung für den an der haustür vertriebene ofen gegeben, und diesen über alles gelobt habe, und morgen würde bereits der von i h r bestellte ofen angeliefert. Frau assistent beglückwünschte sie zu dem kauf, und sie wolle sich das gute stück bald mal ansehen.
Nach einer woche meldete sich frau bahnhofsvorsteher bei frau assistent, sehr niedergedrückt und ratlos und erzählte, wie es ihr mit dem neuen ofen ergangen sei. Nachdem der ofen angeliefert worden war, hätten die ehemaligen kollegen ihres mannes den ofen an den kamin angeschlossen. Schnell habe sie aber gemerkt, dass mit dem guten stück etwas nicht in ordnung sei. Sie habe darauf hin frau eisenbahner beim nächsten putztermin um rat über den umgang mit dem ofen gebeten. Und deren erklärungen habe in dem ausspruch gegipfelt : „Hach! Was bin ich froh, dass ich nun nicht allein bin. Dass es nun auch andere getroffen hat!“ Und dies hatte sie durchaus im tone der tiefsten befriedigung gesagt. Darauf hin sei frau bahnhofsvorsteher so perplex gewesen, dass sie noch nicht einmal mehr daran dachte, der frau eisenbahner vorhaltungen zu machen, dass diese sie eigentlich b e t r o g e n habe, weil sie nicht vor dem reinfall gewarnt worden sei. -
Eine frage an die streiter für „Soziale Gerechtigkeit“: Versteht ihr etwa s o w a s unter diesem schlagwort?
ME bejot 9/12