Montag, 15. Januar 2018

S P D. Quo vadis?


Golden Globes“ in Beverley Hills. Irgend etwas hat die anwesenden frauen bei dieser allseits geliebten veranstaltung dazu gebracht, gefälligst nur schwarze kleidung zu tragen. Dies sollte ein zeichen sein gegen männliche sexuelle gewalt im bühnenbetrieb in Hollywood. Wer oder was hat diese, ach so selbstbewussten und eigenständigen frauen praktisch „genötigt“ schwarz anzulegen? Und wie ist das nochmal mit der sakrosankten selbstbestimmung der frauen, in jedem falle die kleidung – die ja auch ein sexuelles attribut ist – zu wählen, so, wie einige der damen manchmal teilweises oder gar g a n z e s Eva-Kostüm tragen, wie einige selbstbewussten Ukrainerinnen, und punkrockladys aus Moskau es tun? Eine spur führt in die gar nicht soweit liegende vergangenheit, in der ein gewisser „Hashtag“ die bühne des Unendlichen Theaters betrat. Wie, „Hashtag“? Etwa wie: „Hash mich, ich bin der Frühling?“ Oder wie es in dem folgenden gedicht „Haß und Liebe“ heißt:

Haß und Liebe

Gibt sich die Liebe ein Stelldichein
mit dem Haß; sagt:
Du, ich liebe Dich.“
Sagt der Haß:
Du, lieber nicht! Oder ha(sh)ßt Du
mich so gern, dass Du mich am liebsten
haben willst?“


Lebe Deine Macken. . .“, so in einer rheinischen mittelstadt bei einem  vortrag der gleichstellungsbeauftragten vor einem kreis von frauen. War da nicht mal was, vor vielen hundert jahren in Hollywood, wo männliche menschen a u c h ihre „Macken“ ausgelebt hatten, und heute ein scheißsturm namens #metoo diese „üblen Gesellen und Frauenfeinde“ weggefegt hat? Tolle planung des generalstabs des Feminats. Die „gegnerischen Linien“ befinden sich in auflösung, und nun A t t a c k e! Und verfolgung des gegners? Mit nichten; die amazonen machen es sich in dem eroberten etablissement bequem, und wollen i h r e macken bis zur neige ausleben, und dann wird mensch weitersehen. . .


Der türkische ministerpräsident Erdogan hat seinen wadenbeißer außenminister Cavasoglu beordert, gegenüber Deutschland wieder gut wetter zu machen, um Erdogan den weg für einen besuch in Deutschland freizuschaufeln. Im prinzip völlig in ordnung; aber, liebe Türken. B e v o r euer oberschlitzohr deutschen boden betritt, muß er sich laut, hör-und sehbar e n t s c h u l d i g e n! Und zwar dafür, daß er das deutsche volk als „Nazis“ beschimpft hat. Ihr ehrpusseligen Türken! Geht man s o mit einem ehemaligen waffenbruder um? . . . Denn es ist auch geschichtliche tatsache, dass der letzte deutsche K a i s e r der türkischen nation den arsch freigehalten, wenn nicht gar gerettet hat! . . . Im 1.Weltkrieg waren die Türken und Deutschen waffenbrüder. Und die hilfe des Deutschen Reichs damals ermöglichte auch das emporsteigen des vaters der modernen Türkei, eben Eurer Türkischen Republik, Kemal Pascha, genannt: Atatürk. Die waffenbrüderschaft erstreckte sich damals auch darauf, dass die kaiserlichen, deutschen truppen mit material und auch menschen, in form von gefallenen k a i s e r l i c h e n soldaten die kräfte der damaligen gegnerischen Entente nicht unwesentlich schwächten, und somit Kemal Pascha AtaTürk noch genug gut ausgebildete truppen (von wem wohl ausgebildet??) zur verfügung hatte, um nach dem vertrag von Sevres 1920 die moderne Republik Türkei zu erobern und gründen zu können.
Am rande: Mein vater kämpfte im 1.Weltkrieg seite an seite mit den türkischen waffenbrüdern als blutjunger gardeinfanterist an der „Südostfront“ auf dem Balkan, und handelte sich in der nähe des Ohridsees die Malaria ein, an der er 19 4 7 verstarb; wohlgemerkt: Als kriegsopfer aus dem 1. Weltkrieg. . .

Wer als erster „Scheiße“ schreien wird nach den „Groko“- sondierungsgesprächen war ja von anfang an klar: Die Sozialdemokraten. Und dass diese die „e r s t e n Schüsse“ auf den zukünftigen koalitionspartner abgaben war abzusehen. Jetzt kommt es darauf an, wer „angefangen“ hat (nach meinung des berichterstatters die SPD), um vor der geschichte als "Täter" bezeichnet  werden zu können, allerdings nach dem nun folgenden gemetzel als „unschuldig“ (also „Opfer“) zu gelten. Dies wird der SPD wohl schwerlich gelingen im hinblick auf die sehr interessanten „ . . . in die Fresse . . .“ äußerungen von frau Nahles nach der Bundestagswahl vom September 2017. Die SPD spielt mit dem feuer, wenn sie die verhandlungen über den koalitionsvertrag torpediert, um somit n e u w a h l e n zu erzwingen, zumal diese partei nicht von ihrem fadenscheinigen mäntelchen „Arbeiterpartei“ abschied nehmen will. -
Vor einigen jahren, zu anfang der 80er dvjhds, unterhielte sich der berichterstatter mit einem professor über den „Deutschen Arbeiter“, über den er ein neues buch schreiben möchte. Der berichterstatter entgegnete dem herrn professor, dass es den sogenannten „Deutschen Arbeiter“ n i c h t mehr gibt. Dies behauptete er auch aus e i g e n e r erfahrung als „Deutscher Arbeiter“, der zur zeit ohne einkommen als arbeitnehmer war.-
Ob der professor sein buch über den „Deutschen Arbeiter“ geschrieben hat weiss man nicht; jedenfalls hat der herr sich nicht mehr gemeldet, um evtl. neue erkenntnisse zur benutzung als „Fleisch ans Buch“ zu erhalten. Der berichterstatter erinnert sich daran, dass er mit seinen damaligen kollegen mit begeisterung das lied: „Wann wir schreiten, Seit an Seit. . . “ gesungen hatte, besonders die 2. Strophe "Eine Woche Hammerschlag, eine Woche Häuserquadern, z i t t e r n noch in unsren Adern. . . “, und die von der gewerkschaftlicher seite sangen mit. Es wird bezweifelt, dass die mitglieder der heutigen SPD überwiegend „Arbeiter“ im sinne des mit den händen arbeitenden – sind. Die SPD soll weiter bedenken, dass s i e in jedem falle springen muss. Wenn sie die „Groko“ wählt, so wird es in jedem falle heißen: Mitgegangen. Mitgefangen. Mitgehangen. . . Wenn die SPD die kanzlerin in die „Minderheitsregierung“ schubst, dann hat die SPD den „Schwarzen Peter“ bei der ersten abstimmung im parlament, wenn sie der kanzlerin n i c h t zu mehrheit verhilft. Der berichterstatter von DIE STEINZEIT-ung® möchte dieses kapitel mit einem gedicht schließen:

Ihr! Die ihr das herzblut des menschen
als rot in eurer fahne führt.
Habt ihr nicht etwas vergessen?
Daß nur im bild des Kleinen Manns
das wahre gesicht des menschen sich zeigt?
An übermenschen hat es nicht mangel.
Wißt ihr, das blut – nachdem es vergossen
sich braun in der sengenden sonne färbt?
Ihr, habt ihr nicht etwas vertrautes vergessen?
Aus meiner sicht müßt' es vor Godesberg liegen.

bejot
Kontakt: bejot@gmx.at


Samstag, 6. Januar 2018

H i r n z w i n g e n 2018 -1


Warum gerade Visegrad? Weil im Mittelalter die potentaten von Polen, Böhmen (Tschechien, Slowakei) und Ungarn ein diplomatisches date hatten, um probleme zwischen ihren staaten zu besprechen. So weit, so gut; nur, es wird n i c h t bei dieser gründungslegende der „Visegrad-Staaten“ erklärt, warum ein sehr, sehr wichtiger und auch mächtiger staat unerwähnt bleibt: Das römisch deutsche kaiserreich! Warum? – Es scheint, dass die heutigen Visegrad-erinnerer das ereignis von 1335 heranziehen, um einen neuen block in (Ost) Europa zu schmieden, der der – angeblich – so unterdrückenden EU paroli bieten soll. Sehnsucht nach Früher-war-alles-besser? Achtung! Die landesgrenzen der heutigen, sog. „Visegrad-Staaten“ zeichnen genau die lage eines über vierzig jahre bestehenden „Eisernen Vorhang“ nach. Wenn Österreich a u c h zu den sog. „Visegrad-staaten“ stossen sollte, dann brennt die europäische hütte, lichterloh. . .

Gott sei Dank ist es so gekommen, dass wir alten – die den II. Weltkrieg noch in voller länge und härte erlebt haben – nicht bis jetzt erleben mussten, dass der erste „Flüchtling“ der neuen Völkerwanderung von Süd nach Nord während der ersten ernsten vereinigungskrise Europas an der d e u t s c h e n grenze von d e u t s c h e n sicherungs-kräften getötet worden ist! Jawohl, g e t ö t e t, und nicht „l i q u d i e r t“,wie es der russische präsident P u t i n zum jahreswechsel 2017/2018 eindeutig geäußert hatte. Und zwar im zusammenhang damit, wie die russischen sicherheitskräfte mit „Terroristen“ im falle einer gefährlichen situation (Festnahme) verfahren sollten/würden/könnten.Also nicht etwa „eliminieren“, welches ja noch einen kleinen hoffnungsschimmer auf eine semantische ungenauigkeit offen lässt, ob es „Peng!“heißt; so, wie in geheimdienstkreisen das wort „liquidieren“ i m m m e r „Peng!“ bedeutet. Was hätte also d a s für ein getöse in der Welt gegeben bei dem oben geschilderten, möglichen fall, erst recht bei vielen europäischen staaten, die sich das alles ganz anders vorgestellt hatten, nur nicht, dass sie s e l b s t zum schutzwall für das herz Europas werden könnten. Langsam scheint sich die einsicht zu entwickeln – entgegen der meinungen vieler meschuggen foristen als leserbriefe in fast allen zeitungen –, dass „Frau Merkel“ doch nicht s o „ schuldig“ (im sinne von rechtsbruch) ist. Und dass die Kanzlerin eigentlich ein gutes werk für Europa getan hat, um die peripherie (Griechenland, Italien) zu entlasten, und m e h r als das soll menschen aus Afrika aufgenommen hat. Dass das nur vorübergehend sein sollte versteht sich von selbst; die anderern europäischen staaten sollten danach gemäß der q u o t e ihren anteil der flüchtlinge übernehmen. Und dieses, vertraglich festgelegtes versprechen wartet auf erfüllung; aber nicht von Frau Merkel. – Wie unsinnig die „Merkel ist an allem schuld“-psychose ist zeigt sich nun wieder, dass angehörige der opfer einer tat eines islamistischen terroristen auf dem Breitscheid-platz in Berlin bedauern, dass „Frau Merkel“ ihnen direkt nach der untat nicht die hand geschüttelt habe, und dieses aber pronto! - Der t u n e s i s c h e botschafter in Berlin als kondolenzüberbringer wäre allerdings wohl etwas „zu mager“ gewesen. -


Hast Du schon mal daran gedacht, dass m e i n verhalten Dir gegenüber die spiegelung D e i n e s verhaltens m i r gegenüber in der vergangenheit gewesen sein könnte?

Anachronismus der feinsten art:
Eine meldung im radio. Der nachrichtensprecher sprach davon, dass die australische regierung endlich das U-Boot auf dem meeresgrund vor Papua-Neuguinea gefunden hat, welches „vor 103 Jahren plötzlich ,vom Radar' verschwunden sei. . .“.

Rudolf Bahro befasste sich intensiv mit der überwindung des „rechts-links Schemas“. Eine grundsätzlich richtige überlegung. Dann kann man noch besser herausarbeiten, dass auch „die Linken“ ganz normale F a s c h i s t e n sind. Und die ergebnisse ihrer vergangenen geschichte (Sowjetunion, Stalin; Volksrepublik China, Mao; Kambodscha, Pol Pot) zum beispiel kann man dann viel besser verstehen. Aktuell passt sehr schön der „Raketenmann“ aus Pjöng Jang in diese reihe. Dazu passt eine hirnzwinge, die auch – bei gutem willen – zu dieser zeit, der zeit um Weihnachten und dem neujahrsbeginn passen könnte:

Die Roten Reiter der zwölf un-heiligen nächte, hat das kind gezähmt. . .

Als letzes dieses blogs das gedicht am ende, welches ungemütliche aussichten auf „Europa“ zulässt. Beachten Sie, dass dieses gedicht über 40 j a h r e alt ist. . . Zur aussage der letzten strophe des gedichts: Wir sind noch lange nicht am „krusen Bäumken“, syn. für „. . . am Ende. . .“ angelangt. –
E U R O P A

Die erste Revolution, die amerikanische,
war eine der Farmer und Händler.
Sie trieb den britischen König davon.

Die zweite, die französische,
war die der Bürger.
Sie fegte Adel und Klerus hinweg.

Die dritte Revolution, die russische,
war die der Arbeiter und Bauern.
Der Zar verlor damals sein Leben.

Die vierte, die anarchistische,
zielt auf Bürger, Bonzen und
Neo-Cäsaren:
Sie wird das Land unbewohnbar machen.


Kontakt: bejot@gmx.at








Samstag, 23. Dezember 2017

W e i h n a c h t e n 2017


Hier eine Weihnachtsgeschichte der anderen art, aus einer vergangenen zeit. Die zeit ist vergangen, die geschichte(n) allerdings nicht. Diese wiederholen sich ständig, und zwar in Neuen Kleidern. . . Die kleider sind manchmal s o neu, dass die geschichten eher sehr a l t aussehen.



Neues vom Kiefernmännlein aus W.

Einige von euch haben schon mal von dem Kiefernmännlein gehört. Es ist ein Wicht, der in der Nähe der Mettmanner-Quelle seine Heimat hat. Wo es herkam, weiß niemand. Eines Tages war es da, ganz einfach so; nur ganz wenige haben es zu Gesicht bekommen, und dies auch nur für kurze Augenblicke. Denn das Kiefernmännlein ist gegenüber Menschen sehr scheu. Nur zu den Tieren hat es Vertrauen; aber die können leider nichts erzählen.
Also: Das Kiefernmännlein ist etwas größer als eine sehr große Pusteblume. Es hat grüne Stiefelchen an, ein rotes Mützchen, einen Umhang aus weißen Schafwollflöckchen und winzig-zarten Vogelfedern. Sein Bart reicht ihm bis zu den Knien, und ist mit Tannen- und Kiefernnadeln durchwebt.
Das Kiefernmännlein trieb sich kurz vor Weihnachten im Niermanns-Büschchen herum. Man erkannte dies daran, daß die Wollflöckchen, die die Schafe beim Weiden am Stacheldraht hängen ließen, plötzlich alle verschwunden waren. Man nimmt also an, daß das Kiefernmännlein diese Wollflöckchen eingesammelt hat, um seinen Umhang zu erneuern. Und da der kalte Winter auch einem ansonsten wetterfesten Kiefernmännlein zu schaffen machen kann, achtet es sehr darauf, schön warm gekleidet zu sein. Auch waren da einige Spuren in Rauhreif und Schnee zu sehen gewesen, die weder zu Hund, Fuchs, Hase gehörten. Kurz: aus all diesen Zeichen schloß man; das Kiefernmännlein ist wieder im Büschchen.
Im Kuhstall beim Bauern Niermann kündigte sich derweil gerade zum Heiligen Abend ein frohes Ereignis an. Die Liese, eine prächtige kugelrunde schwarz-bunte Kuh sollte bald ein Kälbchen bekommen. Liese stand mit großen, glänzenden Augen in ihrem Stall. Ihr Fell glänzte vor Schweiß. Nicht etwa weil es ihr kalt gewesen wäre, zitterte sie, der Bauer hatte nämlich alle Öffnungen im Stall mit dicken Strohballen zugestellt, und auch der Liegeplatz von Liese war dick mit frischem Stroh ausgepolstert. Liese war also unruhig, und hatte wohl auch etwas Angst. Sie senkte ihren Kopf, und sah ihren alten Bekannten, das Kiefernmännlein, zwischen ihren Beinen herumwuseln.
- Das Kiefernmännlein kam öfters winters in die Ställe der Bauern, um sich zu wärmen. Es fand eigentlich immer eine kleine Öffnung, wo es durchschlüpfen konnte. Mit Vorliebe ging es in die Kuhställe; dort bekam es sogar schon mal etwas Milch von den Kühen ab. In Schweineställe ging das Kiefernmännlein äußerst selten - es roch ihm darinnen viel zu schlecht. -
»Liese du. Du gute Kuh. Du armes Tier. Wie geht es dir?« sagte das Kiefernmännlein.
»Es rollt und grollt. Ich hör den Sturm. Schad's meinem Wurm?« sagte da die Liese.
Und tatsächlich: Nicht nur Liese im Kuhstall war unruhig; auch der Bauer drinnen in der guten Stube hörte öfters nach draußen, wie der Sturm ums Haus fegte. Am späten Nachmittag hatte es sogar noch ein Gewitter mit Donner und Blitz gegeben. Aber dies ist ja bei unserem komischen Wetter in der letzten Zeit nichts Seltenes. -
Nun bereitete sich die ganze Familie auf den Heiligen Abend vor. Die Mutter richtete in der Küche das festliche Abendessen an. Die Kinder schmückten den Weihnachtsbaum, und Vater kam gerade aus dem Stall, wo er nach Liese geschaut hatte.
»Es dauert wohl nicht mehr lange. Liese ist sehr unruhig. Wenn es nicht anders geht, muß einer von uns heute Nacht zuhause bleiben«, sagte der Bauer zu seiner Frau, und meinte damit den Gang zur Christmette in die Kirche.
Währenddessen hatte bei Stefan und Wilfried am Föhrenweg schon die Bescherung stattgefunden. Und auch die vier Michaels; und Jan, Sascha, Nicole, Katja, Sonja, Elvis, Thomas, Marcel, Marko, Dirk, dauerte es noch eine kleine Weile, und auch sie freuten sich von Herzen über die schönen Weihnachtsgeschenke.
Der Sturm toste derweil, und ein heftiger Regen überschüttete das Land. Der große Baukran an der Baustelle des Jugendhauses drehte sich schwerfällig im Sturme, als bediene ein geisterhafter Kranführer das schwere Gerät. Oben am Ausleger, dort, wo der schwere Haken am Stahlseil sich in die Tiefe senkt, klankt eine Scheinwerferlampe im Sturme hin- und her.-
»Ruhig Blut. Alles wird gut«, meinte das Kiefernmännlein zu Liese im Kuhstall.
Da, ein gewaltiger Krach! Das Stalltor flog auf und schlug heftig gegen die Stallmauer. Ein kalter Windstoß riß die dämmenden Strohballen vom Fenster über Lieses Stall. Die Ballen purzelten über Lieses Leib, verletzten sie aber nicht. Erschreckt und verängstigt drängte das Tier nach hinten, durchbrach mit Leichtigkeit die dünnen Latten, drehte sich um, und war mit ein paar Sätzen aus dem Stall, und in der stürmischen Nacht verschwunden. Verzweifelt kreischte das Kiefernmännlein hinter dem Tier her: »Liebe Liese! Geh nicht auf die Wiese. Du armes Tier, so bleib doch hier.«
Der Bauer war durch das Schlagen der Stalltüre und das Kreischen der Türangel aufmerksam geworden, und eilte in den Kuhstall. Er sah die aus dem Schloß gerissene hin- und herschlagende Stalltür und Lieses leeren Standplatz und wußte, daß es dieses Jahr keinen gemütlichen Heiligen Abend geben würde.-
Er alarmierte seine Frau und die Kinder, rief auch noch ganz schnell einen Bekannten in der Nachbarschaft an und sie machten sich auf, Liese im Niermanns Büschchen zu suchen. -
Währenddessen lief Liese voll Panik in Richtung Mettmannerbach-Quelle, und das Kiefernmännlein kreischend und atemlos hinterher. Liese verkroch sich angstvoll zitternd irgendwo in dem Gebüsch, wo im Sommer immer die hohen Brennesseln wachsen. Das getreue Kiefernmännlein immer um die Liese herum; wohl wissend, daß Liese kurz vor der Geburt ihres Kälbchens stehend, aber nicht helfen könnend.
Derweil stapften der Bauer und seine Helfer zurück aus der Richtung Niermanns Büschchen, weil sie dort nichts gefunden hatten. Sie legten sich gegen den Sturm und Regen nach vorne gebeugt, und schritten suchend in Richtung Mettmannerbach-Quelle. Das Kiefernmännlein sah die Menschen wohl näher kommen, konnte sie aber leider nicht auf den Lagerplatz von Liese aufmerksam machen. Da fiel sein Blick auf den riesigen Baukran an der Baustelle des Jugendhauses. Es huschte hin, und machte sich an dem Baukran zu schaffen.
Dann kletterte es vorsichtig an dem Gestänge des Baukranes hoch. Oben schlüpfte es durch ein kleines Loch in der Kranführerkabine, sauste wie wild über den Schalttisch mit den vielen Schalthebeln und Bedienungsknöpfen, knipste mit dem Füßchen einen Schalter an und die große Scheinwerferlampe an der Auslegerspitze erstrahlte in hellem Licht. Zufrieden hangelt es sich aus der Kabine heraus, und klettert auf den Kranausleger. Der Sturm und der Regen zauste sehr an seinem Gewande und der Bart flatterte heftig im Wind. Es kämpfte sich langsam vorwärts zu der Stelle, wo die große Lampe hin- und herschwang und ihren Scheinwerferstrahl ziellos durch die Nacht streute.
Das Kiefernmännlein hörte wie die suchenden Menschen rufend durch das Gebüsch streiften. Es faßte mit seinen Ärmchen fest die große Lampe und richtete den Strahl zu der Stelle, wo Liese im Gebüsch lag. Ein Stückchen ihres weißen Fells schimmerte dem Sohn des Bauern ins Auge, dank des Lichts der Lampe und er rief:»Hier ist sie! Kommt alle hierher. Gott sei Dank, sie lebt!«
Alle stürzten zu der Stelle. Die Taschenlampen und mitgeführten Stalllaternen beleuchteten die Kuh Liese, wie sie zärtlich einem Kälbchen, ihrem Kälbchen das Köpfchen leckte. Ein leises, klägliches Meckern antwortete ihr. Sofort machte der Bauer die notwendigen Handreichungen, während die anderen ganz schnell zum Hofe liefen um Decken und Stroh zu holen. Sie breiteten dies alles unter und um die beiden Tiere aus, damit diese nicht froren, weil es nun heftig zu schneien begann. Der Bauer half der Kuh Liese, damit diese ihre Mutterpflichten erfüllen konnte und dem Kälbchen Milch gab.
Es dauerte eine lange Weile. Der Schneefall wurde dichter, der Wind legte sich. Wie durch Watte hörte man die Kirchenglocken, die die Leute zur Christmette riefen.
Und dann machte sich ein seltsamer Zug auf, um in die Geborgenheit des Bauernhofes zu kommen. Vorneweg die Bäuerin mit Taschenlampe und Stalllaterne. Dann der Sohn des Bauern mit dem neugeborenen Kälbchen auf den Armen. Liese, die Kuh, trottete ganz langsam voran, gestützt rechts und links von den Helfern. Hinten der Bauer, der Liese am Hinterteil stützte und schob.
Inzwischen teilten sich die Schneewolken und ein prächtiger Vollmond stand über dem Niermanns Büschchen. Er beleuchtete den Zug und die Fußspuren im frisch gefallenen Schnee, die vor ein paar Stunden noch nicht zu sehen gewesen wären. Der Vollmond beleuchtete die schneegezuckerten Bäume und Sträucher, die Menschen, die fröhlich und voller Weihnachtsstimmung aus der Christmette nach Hause kamen und sich herzlich »Frohe Weihnacht!« zuriefen. Ja, der Vollmond beleuchtete auch ganz, ganz am Ende des Zuges ein Männchen, pusteblumengroß, mit grünen Stiefelchen, rotem Mützchen und weißem Wollflockenmäntelchen und einem zerzausten Barte. Es schlich sich im Schatten der Scheune am Hof vorbei und trollte sich irgendwo im Büschchen.
- Noch lange brannte in dieser Nacht das Licht im Wohnzimmer des Bauern und die Familie ging regelmäßig in den Stall und erfreute sich an dem zufriedenen Muhen von Liese und dem zarten Gemecker des neugeborenen Kälbchens.





Schneekanone, Schneekanone.
Schieß mir ganz viel Schnee herbei.
Denn sonst wird das morgen, ohne,
nichts mit meiner Rodelei.

(Aus dem buch „Vom Kiefernmännchen aus W. und andere Geschichten", in der reihe „NeoLit aus dem Neanderthal®“), erschienen 2010, ISBN 978-3-8423-2963-8

Kontakt: bejot@gmx.at





Sonntag, 3. Dezember 2017

H i r n z w i n g e n - 7


Seltsam, dass die leute, die auf die straße gehen, um gegen „Kriegsgräuel“ in Mittelasien, in Afghanistan, Syrien, Irak zu demonstrieren meinen, immer der „Westen“ (USA) sei daran schuld. Niemals werden die namen wie IS, Taliban, Fatha, Hisbollah, Al-Kaida, u.s.w. auf ihren plakaten in diesem kontext sichtbar. Auch von „russischen Bomben“ ist bei derlei unterbelichteten politischen show-ver u n staltungen schon gar nicht die rede. Komisch, wah? -

Probleme beim verständnis von namen in einer anderen sprache. Dem berichterstatter von DIE STEINZEIT-ung erscheint bei der nennung des namens des flüchtigen katalonischen präsidenten Carles Puigdemond im hörfunk immer eine bezeichnung wie etwa „Putsch-Dämon.“ Ist hierbei das auditionell über den hörfunk wahrnehmbare zeichen etwa solch eines wie bei den antiken orakels?

. . . schon mal d a r a n gedacht, freunde der nacht“, in Jugoslawien? - In Jugoslawien rumoren sehr viele Serben nach der verurteilung ihres allseits hoch verehrten generals Ratko M l a d i c als kriegsverbrecher mit ingrimm herum. Dies erschließt sich besonders aus den erklärungen des „Kleinen Manns“ in zahlreichen interviews auf der straße. Beispielsweise wären die taten des Ratko Mladic auf keinen fall „Kriegsverbrechen“, sondern handlungen, um das vaterland – der staat Jugoslawien – zusammen zu halten und zu retten. Und niemand hätte das recht, general Mladic u n d Radovan K a r a d z i c negativ be-oder gar zu v e r urteilen. Eine verurteilung dieser männer könne nur „die Geschichte“ vornehmen. Aha, und die „Nürnberger Prozesse“ wären danach illegal gewesen, um – ebenfalls – von der „geschichte“ beurteilt werden zu können. Das hätte nach dem fortgang der zeit ( nicht „Geschichte“, die wiederholt sich, immer!) den damals 12 gehenkten deliquenten aber sowas von nichts genützt. Mann, oh mann. - Euch Serben ins stammbuch geschrieben: Ausgerechnet also die Serben, vormalige fackelträger des russisch- slawischen imperiums auf dem Balkan; und dass schon zurück bis in die damalige zarenzeit. Nun kröpfen sie sich auf und haben wohl vergessen, dass die „Geschichte“ sie etwas anders bewertet als ihnen lieb ist. Denn bei – fast – allen historikern ist es zweifelsfrei, dass die Serben die lunte für den ersten entsetzlichen sprengsatz im beginnenden 20. Jahrhundert – dem Ersten Weltkrieg – durch die ermordung des österreich- ungarischen thronfolgerpaares nicht nur anlegten, sondern auch a n z ü n d e t e n. Ausgerechnet also die, die bei S r e b r e n i c a „ethnische Säuberungen“, und den ersten „Völkermord“, insbesondere an über 8000 jungen männern, seit ende des WK 2 in Europa, an der moslemischen bevölkerung im vielvölkerstaat Jugoslawien begangen haben? Und ihr Serben sollt Euch darüber im klaren sein, dass – wieder mal – I h r die sowieso heikle politische lage verschärft habt, und dass I h r und andere jugoslawischen volksgenossen an der militarisierung des Islam nicht unerhebliche m i t schuld tragt, eines Islam, wie er sich uns heute darstellt, und auch erheblich w e h tut. Habt ihr schon mal daran gedacht, warum junge, m o s l e m i s c h e männer in Europa und auch in anderen ländern A m o k laufen?. . .

Den donnerschlag von Pearl Harbor, Dez. 1941 kann man, auch vom geschichtlichen her, einmal ganz anders betrachten. - Wie wäre es, wenn man „Pearl Harbor“ als r a c h e für die u.s. amerikanische kanonenbootpolitik nimmt, die mit waffengewalt mitte des 19. Jahrhunderts die Japaner aus ihrer herrlichen „splendid isolation“ und ihrer l.m.a.a – mentalität herausgeböllert haben?

Dass die USA Deutschland auffordern, seinen botschafter aus der nordkoreanischen hauptstadt zurückzuziehen, kann auch als menschenfreundlicher akt angesehen werden. Insbesondere, wenn die wiederholung von „Sodom und Gomorrha“ längst geplant und kurz bevorstände? Denn auch in der uralten geschichte von „Sodom und Gomorrha“ stand vor dem untergang eine warnung (s. Lot und Co.), die stadt schnellstmöglich zu verlassen.

Jogalehrer/innen sind menschen, die auch mal gern andere menschen „kommandieren“ möchten, und dies beim Jogakurs; insbesondere die . . ./innen. Ein Jogalehrer bei der übung „logisches Denken“ stellte bei einem gespräch mit „seinem“ schüler die unerhört tiefsinnige und absolut unnütze frage, ob er – der schüler – ihm sein gesicht v o r der geburt zeigen könne.- Und dies ist eine absolut unnütze, wenn nicht gar eine dumme frage: Schaut Euch die ungezählen pränatalen ultraschallbilder von embryos mal an. Und ein drittel der dabei gezeigten ungeborenen k i n d e r erleben ihre geburt n i c h t. . .

Halbseidene linke in Kanada beschweren sich darüber, dass ihre kinder – besonders in den Talmudschulen – viel zuviel „Bibel“ lernen müssen, und die naturwissenschaften wie Physik, Chemie, Mathematik im lehrplan unterrepräsentiert seien, so dass die sprößlinge im berufsleben große probleme bekämen. Hallöchen! Sind da nicht in den 60er jahren dvJhds auch viele junge leute herumgelaufen und die „Worte des 'Vorsitzenden Mao Tsetung“ genannt , “Die-Mao-Bibel“,  und „Das Kapital“, von einem „Trierer Jong“ und einem Barmer philosophen und textilfabrikanten eifrig herumgeschwenkt haben? 

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Freitag, 20. Oktober 2017

H i r n z w i n g e n - 6


Die aufspaltung von verwaltungseinheiten bei der SPD bedeutet eigentlich das uralte, antike „Divide et impera.“ Die sozis teilen ein wichtiges ressort in z w e i teile auf, und atomisieren mithin die verantwortung für das vorausgegangene ganze. D. h. : Wenn es dann einen kladderadatsch gibt, wird es heißen, ,Das war ich nicht; das waren die anderen.'

Frau Nahles spricht davon, dass „morgen alles vorbei“ ist (mit der koalition mit der CDU), und „Ab morgen kriegen sie in die Fresse.“ Liebe frau Nahles. Ich komme aus der sozialen gruppe, in der dieser zungenschlag gang und gäbe war. Aber n u r während der arbeitszeit auf der baustelle. Das ist schon lange her, dennoch könnte ich ihnen in dieser form antworten: ,Liebe Frau Nahles. Wenn ich an. . . . Ihre . . . . . . Ach was! Lassen wir das, ich möchte nicht unhöflich werden'. Zu diesem corpus delicti passt hervorragend der text folgenden gedichts:

Erwägung

Gedanken kreisen um einen Kern,
von gewaltigen Kräften gehalten
sich nicht vom Zentrum zu lösen.
Doch werden sie frei,
pflanzt sich gradlinig fort
eine Kraft, die Welten verändert
Überlegt also, ob ihr den Käfig
zerbrecht,
und eure Gedanken befreit.
(bejot)

Uran, Plutonium, Radium, und in großem maße Aluminium sind keine „natürlich“vorliegenden (gediegenen) metalle. Diese müssen mit hohem energieaufwand aus bergen von anderen materialien extrahiert werden. Die Natur hat also diese großenteils hochgiftigen substanzen in der Erdkruste und in der größten lösung der welt, dem weltmeer, v e r d ü n n t, um organische systeme (Lebewesen) vor nachteiligen wirkungen zu schützen

Die partei „DIE LINKEN“ ist eine partei, die sich besonders gut in der deutschen (west) geschichte auskennt. Auch sie benutzt den begriff „Neonazis“ gern, um unliebsame bevölkerungsteile zu benennen. Nun, die vorsilbe „Neo“ ist eine wohlfeile münze im kommunikationsbetrieb, um zahlreiche dinge und gegebenheiten burschikos zu benennen, aber auch, um nicht genehme bevölkerungsteile herabzumindern. Diese silbe passt vorzüglich auch auf ungeahnte gegebenheiten: Wie wäre es denn mal anstatt der bezeichnung „DIE LINKE“ mit dem „Neo“- wort „NEO-SED“?

Die „Was- wäre-, wenn . . ?“- streiter gestalten aber auch genau diese, oder eine andere, zukunft.

Als ich geboren wurde. . . “; klingt hierbei nicht die Leidensform (Passiv) durch? Sowohl in besonderem maße für den „geborenen“, und auch für die gebärende?

Die mit ihren händen gestaltete r a u t e von Frau M e r k e l ist sicherlich n i c h t das zeichen, welches bereits schon in den alt-orientalischen keilzeichen das geschlecht einer f r a u signalisieren soll. Schaut doch mal beim B u d d h a nach, und bei dessen sehr kommunikativen hand-und fingerstellungen.

Wussten Sie, dass der name der heutigen großstadt W u p p e r t a l in Südafrika seinen ursprung fand? Und zwar in einer noch heute existierenden kleinen stadt mit  dem  namen  W u p p e r t h a l, Z A ? Missionare aus B a r m e n, mitte des 19. jahrhunderts, gründeten damals in Südafrika eine missionsstation, und benannten diese nach ihrer heimat  "Wupperthal "     , also dem tal der Wupper. Zu jener zeit wurden im Bergischen Land die zahlreich vorkommenden täler noch wie „T (h) ä l e r“ geschrieben, so wie auch das ganz nahe liegende „Neandert(h)al.“

Die drohende zersplitterung Europas in viele kleine einzelstaaten kann Deutschland von einer nie gedachten seite schaden: Dem Grundgesetz. Die in der Welt einzigartige gesetzeslage im hinblick auf behandlung von ausländischen menschen bei der einreise in die Bundesrepublik erfordert u.e. eine neubewertung, insbesondere des Art. 16.a (Asylrecht). Begründung: Stellt Euch vor, die zur zeit der UNO angehörenden staaten (ungefähr 200?) zerbröseln in – sagen wir 1 0 0 0 staaten! J e d e m angehörigen dieser einzelstaaten müsste die Bundesrepublik bei berechtigung A s y l gewähren. Unser kommentar zu diesem, immerhin möglichen, fall findet sich in dem text des untenstehenden gedichts:

Mater Germania?

Kommt zu mir alle,
die ihr mühselig seid
und beladen,
und ich will euch erquicken“.
( Matth. 11.28)

[] Nein, ihr leute. Nein.
Ihr habt da was falsch verstanden.[]

Nun gut, ihr habt uns geschlagen,
und wir taten buße
für große schuld.
Die bürden der e l t e r n
drücken uns schwer:
Zahltag habt ihr uns angesagt,
für zwei verlorene kriege.

[] Nein, leute nein.
W i r können die Welt nicht retten.[]

Weil viel zu schwach unser wellenschlag
in der riesigen woge des lebens.
Die gischtende springflut rollt unaufhaltsam
auf die gestade des unsinns zu.
(bejot)




Mittwoch, 20. September 2017

H i r n z w i n g e n - 5


Norwegen plant, schiffe ohne besatzung durch seine inselwelt und das geflecht der zahllosen zick-zack-sägekerben in seiner landschaft, auch fjorde genannt, verkehren zu lassen. Und dies umweltfreundlich mit elektroantrieb. Dass Norwegen den elektrischen strom zur speicherung in ungezählten akkus heranschaffen könnte zeigt die tatsache, dass das land aus purer wasserkraft zur zeit über 40 TWh erzeugt. Da der größte teil des siedlungsgebiets sich in unmittelbarer meeresnähe befindet, wäre die schifffahrt ein gar nicht so schlechtes verkehrsystem. Der gebrauch des rohstoffs strom ergibt auch eine gehörige summe auf der haben-Seite der ökobilanz Norwegens. Doch bei dieser rechnung muss unbedingt ein faktor eingefügt werden, der in unserer technisierten welt um so größer wird, je mehr die weltbevölkerung wächst: Der nachhaltigkeitsfaktor. Und hierbei, liebe Norweger, sieht die sache schon ganz anders aus. Denn die erstellung der gesamten technik für die förderung des rohstoffs strom war und ist sehr, sehr teuer, und belastet andererseits die ökobilanz von „Strom“. Dazu gehört natürlich auch jeder furz, den die monteure bei der montage abgelassen haben. Und somit ist jede kilowattstunde mit einem ökoabschlag behaftet. Und was macht ihr mit eurer stromerzeugungstechnik, wenn im zuge der Erderwärmung eure gletscher abgeschmolzen, und – bildlich gesprochen – alle f(j)elle weggeschwommen sind? Und, liebe Norweger, in eure ökobilanz muss ein posten eingeflochten werden, der überhaupt nicht da zu sein scheint; die rückförderung des mülls von jahrmillionen vor euren küsten, den die mutter Natur schon vorsorglich weggeräumt hatte: Das erdöl, und die zu stein gewordenen fürze der mutter natur, das erdgas. Das erdöl, besonders für die schifffahrt benutzt, ist ja schwer in verruf geraten, weil die größten „Dampfer“ auf den weltmeeren alle mit Schweröl befeuert werden, also mit einem substrat des erdöls, das das endglied in der ölverwertungskette ist. Praktisch ist diese höllenpampe müll, und als solcher wird dieses zeugs bei den schiffen einer müll „verbrennung“ zugeführt, aber sehr wahrscheinlich ohne die filtrierung wie bei der konventionellen müllverbrennung. Kein wunder, dass durch die abgase der riesenpötte in den fjorden sich die oberhalb befindlichen gletscher mit schwarzem staub (Ruß) einkleckern, und somit noch schneller unter den sengenden sonnenküssen oben dahinschmelzen.

Der Müll, die Welt
und das Leben

Ein Müllsack machte sich auf
und suchte einen Gefährten,
mit dem er so lange zusammen lag,
bis sich ein Neues ergab.

Dies tat desgleichen;
und eine Schicht von roten,
blauen und schwarzen Säcken
bedeckte alsbald den
bewohnbaren Teil des Planeten,
und auch die Flächen des Meeres.

Die Wesen, die Äonen später
nach Öl, dem Saft des Fortschritts
bohrten
fanden Quellen, die mächtig sprudeln.

Neues aus dem Deutsch-sprachzoo: Vorsicht vor der totalen beliebigkeit der deutschen schriftsprache! Wer kann hundertprozentig bestimmen, was bei der nennung von Kreißsäle, Kreisssäle oder gar Kreissäle gemeint ist? Besonders die deutschschriftigen Helvetier haben große probleme, weil sie das gute alte, deutsche „Dreierle-es = ß“ nicht mehr benutzen dürfen, oder gar nicht mehr auf ihrer tastatur haben (Bussen; Bußen)?


Ein aspekt im hinblick auf wiedergutmachung durch die Deutschen nach dem verlorenen krieg. Es gab damals interessante überlegungen von den Westmächten, als sich die pläne der Sowjetunion herauskristallisierten, ganz Europa unter Hammer und Sichel zwingen zu wollen. Es wurde damals überlegt, Deutschland mit einer neuauflage von „Versailles“ zu belegen, und Deutschland generell somit zur wiedergutmachung zu zwingen – mit den bekannten folgen! –, oder die Deutschen wieder zu bewaffnen, aber diesesmal nicht mit einem „Hunderttausend Mann Heer“, sondern mit etwas handfestem, um dem bollwerk gegen den Marxismus gerecht zu werden. Wie diese überlegungen realisiert worden sind erleben wir gerade; wie es ausgeht, liegt nicht in deutscher hand. − Und das gebrabbel von „fach“leuten und NICHT „fach“leuten über die angeblich einzige chance zum fortbestand Europas sei die übernahme der hegemonie durch Deutschland, dass dies den zerfall von Europa aufhalten würde, wird von vielen europäischen staaten so aufgefasst, dass Deutschland den zahlmeister – wie gehabt – machen soll. Hegemon und wiedergutmachung geht nicht ineinander, es überdehnt die möglichkeiten einer Mittelmacht. Zum schluss nochwas: Wenn der „Opferstatus“ nach überlegungen von philosophen, und meinungen von fachleuten (Juristen, politiker) auf die nachfahren der „Opfer“ n i c h t vererbbar ist, dann muss das auch für die nachkommen der „Täter“ gelten. Oder. . ?

unbewältigte vergangenheit
dein bild verdränge ich weiß
dass es nicht schwindet son
dern lagert in den räumen di
e sich langsam füllen bis alle
fugen platzen/helf gott dass
es mich nicht zerreisst

Die Korea-krise macht fortschritte, nach der einstandsrede vom POTUS. Trump watschte den kommunistenkönig als „Raketenmann“ ab, und drohte mit schlimmen sachen. Gleichzeitig bedankte er sich bei Rußland und China. Das klingt n i c h t gut, besonders nicht für Korea ( Nord et Süd). Es gibt eigentlich nur einen staat in der welt, der hierbei noch helfen könnte, und zwar ausschliesslich nur mit diplomatischen mitteln, u n d mit erfahrungen in solchen dingen: Deutschland. Nein, nein, nicht im militärischen, sondern durch reden, reden, reden. Und wenn Nord-Korea sich stur stellt, ihm ständig durch die kommunikationsmittel die ohren vollblasen, dass sich das trommelfell vorstülpt: ,In Deutschland klappte die wiedervereinigung, und zwar u n b l u t i g!' Sigmar Gabriel liegt richtig wenn er erklärt, reden, reden, reden zu wollen. Und wahrscheinlich ist sowas auch im sinne der Bundeskanzlerin. Gefahrenpotentiale im hinblick auf das oben gesagte entwickeln sich jedoch in den neuen bundesländern, durch unwillen der dort ansässigen bevölkerung. Und dieser unwille ist nicht so fein gestrickt als dass man keine organisation dahinter vermuten kann. Woher kommt dieser blinde hass gegen Frau Merkel? Es gibt hierfür eigentlich nur eine menschlich zu verstehende erklärung: Die piepels der ehemaligen DDR sind einfach n e i d i s c h, dass „eine von ihnen“(eine ehemalige „Genossin“) es „geschafft“ hat. . . Und dass die abgrenzung zwischen K o m m u n i s t und faschist so nicht mehr zu halten ist, weil beide vom gleichen holze sind, ist auch manchem aufgegangen, auch wenn er nicht zu der zunft der historiker, politologen und philosophen gehört. Und dieses getue und geschreie in den deutschen medien wird dem volke in Nord-Korea nicht von deren propaganda vorenthalten. Mit dem erfolg, dass die Nordkoreaner sich mit grausen abwenden, und – zu r e c h t – meinen: ,Das ist aber auch nichts, was uns aus der patsche hilft.', während S. Gabriel sich verzweifelt abrackert , um eine brandgefährliche situation zu meistern.

Das Universum kommt zum stillstand, wenn es n i c h t – gemäß der bis jetzt bekannten naturgesetze – relativitäten, relationen, relativität gibt. Dieses untenstehende gedicht ist über 40 jahre alt, und hat an aktualität eher gewonnen denn verloren. Es stammt von einem unbekannten dichter. Hierbei gilt die erweiterung des sprichworts von den „verbrannten Dichtern“. Und diese lautet so: „Es gibt nicht nur die verbrannten Dichter, sondern auch die verkannten.“

F r a g e a n C a t o

Es stimmt ja: Auschwitz, Treblinka und
Buchenwald:
Einmalig bleibt es für diese Zeit.
Die hunderttausend Frauen und Kinder;
verbrannt im Atomblitz, sekundenschnell:
Nicht minder neu in unsrer Geschichte.
Es könnte das letzte Kapitel sein. –
Doch lange vordem, der einzige Gott:
Bei Jericho geriet es ihm gut.
Forderte von seinem Volk
zu vollstrecken den Bann,
an Mann, an Frau,
an Kind und Greis,
an Ochse, Esel und Schaf,
mit der trennenden Schärfe des Schwerts.
Wobei ich an die ersäufende Flut,
die neun Gerechten von Sodoma
nur einen Gedanken verlieren mag.
Hat je einer auch an die Sturzbäche Bluts
aus Armeniens Bergen gedacht?
Beiläufige Frage an Cato: Wo sind die
Frauen und Kinder Karthagos geblieben?








Mittwoch, 30. August 2017

H i r n z w i n g e n - 4



DIE STEINZEIT-ung® kommentiert die meldung, dass Nord-Korea abermals eine rakete gezündet hat, die über Japan geflogen ist, und anschließend in den Pazifik gestürzt sei. Nun warten wir mit einiger spannung, wie die UNO – ausbund des letzten weltumspannenden kriegs – den sich abzeichnenden III. Weltkrieg verhindern will. Aber dies wird wohl ein wunschtraum bleiben, denn es gibt auf unserer Erde gewaltige mächte, an größe und menschen, die die UNO instrumentalisieren möchten, um e i g e n e interessen zu verfolgen. Diese sind immer noch so mächtig um zu v e r h i n d e r n, dass konflikte von der UNO g e l ö s t werden. Die UNO eine demokratische einrichtung? Ha, ha, ha, ha! Selten so jelacht. Wie allseits bekannt, bedarf es bei wirklich „harten“ maßnahmen wie führung eines kriegs, um den frieden wieder herzustellen die einstimmigkeit in den UNO-gremien. Der Korea-Konflikt heute ist das uralte destruktive superbaby von 1950 -. Wenn in diesem verantwortlichen gremium i m m e r noch die sieger des II. Weltkriegs durch „Veto“ die einstimmigkeit bei konflikten verhindern können, ist etwas faul in der UNO. Und dass die ehemaligen und noch tatsächlich bestehenden „sozialistischen Brüder“ ihr auf den hund gekommenes geschwisterchen Nord-Korea nicht in stich lassen, ehrt sie im moralischen sinne. Es besteht jedoch der verdacht, dass diese clique sich nicht scheut, die („letzte“) entscheidungsschlacht (auch „zum letzten Gefecht“ genannt, oder auch „Armageddon“) führen will, wenn die bedingungen günstig sind wie ein unberechenbarer, eher schwacher POTUS (President of the United States). Damit endlich klarheit darüber besteht, wer „gewonnen“ hat in dieser auseinandersetzung seit beginn der „Französischen Revolution“, wer das sagen hat in dem danachkommenden weltzeitalter („Schöne Neue Welt“?); etwa das Publikum, der Plebs, die Proletarier, auch manchmal „Pack“ genannt, oder der Kapitalismus, Feudalismus, Populismus und alle anderen . . . ismusse, oder gar d o c h der POTUS?. . . Übrigens: Die VR China ist n i c h t gründungsmitglied der UNO, denn am 24.Oktober 1945 gab die „Republik China“ unter Chiang Kai - shek ihr votum ab, und n i c h t die VR(„Volksrepublik“) China unter Mao Tse - tung neben den anderen 50 gründungsmitgliedern. Da die „Ständigen Mitglieder des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen“ ein ewigkeitrecht auf mitgliedschaft (pfiffig, und deshalb allzu menschlich) in die regeln eingebaut hatten, konnten sie mit „Veto“ alle aktivitäten (zum beispiel gegen Nord-Korea, der zur zeit z e h nmal stärkere provokateur als der militante Islam) durch ein einfaches „Njet!“ – pardon: „Veto“ – verhindern. Dieses scheißspiel wird solange gespielt, bis mal „zufällig“ und „leider“ so ein „Un“ -Geschoss über Japan die „kontrolle“ verliert und auf – sagen wir mal – Tokio niederfällt. Leider befand sich auf der rakete ein atomarer sprengsatz montiert. Der verantwortliche nordkoreanische offizier des raketenstarts wurde festgenommen und hingerichtet. Punkt. . . Und gezt? - Inzwischen hat der sicherheitsrat der UNO getagt, und die aktivitäten Nord-Koreas einstimmig verurteilt. Eine bemerkung der delegierten der USA lässt hinhorchen, dass sich nun doch etwas entscheidendes tut, um die w i r k l i c h bestehende gefahr eines Weltenbrands, ausgelöst durch Nord-Korea, zu beseitigen, und dies mit h a n d f e s t e m. . . Wollen wir wetten, dass mindestens e i n staat dagegen sein wird? Kuba. - Eine weltmacht wird sich der stimme enthalten: China. Und dann wollen wir hoffen, dass das ende dieser gefahr mit so w e n i g schrecken wie nur möglich abläuft. -