Sonntag, 12. Juli 2009
L' Aquila oder was?
11.07.2009
DIESTEINZEIT-ung befasst sich nun mit dem G-8, G20, oder G-was-gipfel in L'Aquila/Italien.
Prima, nun wissen wir, dass auf keinen fall die welt-durchschnittstemperatur in den nächsten vierzig jahren um mehr als zwei grad Celsius steigen darf, als die durchschnittstemperatur seit beginn der industrialisierung. DIESTEINZEIT-ung hofft, dass diese botschaft auch von der „welt“ aufgenommen wird.
Die konsolidierung der welttemperatur soll durch den minderausstoß von sogenannten treibhausgasen wie CO2 erreicht werden. Dumm dabei ist, dass unabdingbar bei der energiegewinnung, bei der produktion von modernen industriegütern, beim handel und wandel (reisen, verkehr) treibhausgase freigesetzt werden.
Und hierbei erheben sich schon die ersten fragen: Wer reduziert seinen ausstoß an treibhausgasen? Die industrieländer? Die unterentwickelten länder? Die schwellenländer? Oder gleich alle drei gruppen? Letzteres wäre zwar sehr vernünftig und recht, doch wie soll die gewichtung aussehen? Die unterentwickelten – und schwellenländer sind der meinung, dass die industrieländer zunächst als erste ihren ausstoß verringern sollen, was im klartext heißt: Stillstand und rücknahme aller modernen errungenschaften in denselben. Die industrieländer halten dagegen, dass dann der pro-kopf-ausstoß an treibhausgasen der jeweiligen schwellenländer - von den unterentwickelten ländern wollen wir schon nicht mehr reden - ebenfalls verringert, oder zumindest auf dem derzeitigen pegel gehalten werden muß.
Und da beißt sich die katze in den schwanz. Schon heute produziert China insgesamt mehr treibhausgase als der bis dato größte stinker, die USA. Die luft wird also in der gegend, wo die bevölkerungsreichsten staaten, Indien und China, liegen, sehr dick. Und wenn dann die Inder und Chinesen endlich alle ihr auto haben, werden wir alle, auf dem gesamten globus, neben dem benzin für unsere autos auch sauerstoff für unsere atemautomaten tanken müssen. Falls noch benzin zu haben ist; sauerstoff wird es zwar noch ein wenig länger geben, aber dieser müsste dann halt industriell gewonnen werden – wiederum unter ausstoß von treibhausgasen.
Lösung dieses dilemmas: Energiegewinnung mit hilfe der kernkraft! Ja, nun heulen die gegener der kernkraft auf, beschwören gefahren für die existenz des lebens auf unserem planeten, vergessen gern, dass unser planet nur , und nur durch reine kernkraft (sonne) lebt..- Woher kernbrennstoff nehmen, wenn die lagerstätten erschöpft sind? Ganz einfach; die atommächte entladen ihre atomsprengköpfe des spaltbaren materials, und setzen dies in atommeilern ein.Dies würde mit viel glück solange reichen, bis auf die kern f u s i o n zugegriffen werden kann.
DIESTEINZEIT-ung bezweifelt nach wie vor, dass der welt-energiehunger nur und nur durch erneuerbare ernergien gestillt werden kann. Es wird nicht gelingen, weite wüsten-oder wasserflächen mit fotovoltaik zuzupflastern. Durch die dann fehlende sonnenlichteinstrahlung auf nicht unerhebliche teile der oberfläche unseres planeten wird sich auch das mikro-klima verändern; mit weitreichenden folgen auch für das m a k r o- klima („Der tritt einer ameise auf den boden im Yosemite-Tal“).
Übrigens: Wussten Sie, dass die siliziumzellen bei zunehmender hitze gekühlt werden müssen, damit diese ihre optimale leistung bringen? Woher kommt die energie, um die fotovoltaik zu k ü h l e n ?! Eine vorüberziehende wolke, die nur ein zehntel der bestrahlten fläche bedeckt, kann andererseits einen leistungsabfall von bis zu fünfzig prozent erzeugen.
Das szenario der geschichte verläuft immer so wie bisher, wenn es den menschen nicht gelingt ihre pläne der rettung ihres lebensraums zu realisieren. Die natur wird auf ihre art die probleme des lebewesens mensch lösen: Streng rational, und nach den gesetzen der evolution. Dabei wird sich herausstellen, dass die wichtigkeit der gattung mensch eine katastrophale, überhöhte selbsteinschätzung war.-
Was könnte also in dem falle des scheiterns des menschheitszieles geschehen? Nun, die natur sättigt die atmosphäre mit dem dampf des schmelzenden eises, und füllt den großen schmelzbottich, das weltmeer, so, wie es die natur schon seit milliarden jahre macht. Die tiefgelegenen, bewohnten landstriche werden überflutet; ebenfalls werden viele bedeutende flußtäler durch ungezügelte überschwemmungen unbewohnbar. In diesen lebensräumen wohnen die meisten menschen, die durch solche katastrophen und auch durch verdrängungskriege zugrunde gehen. Ein anderer teil der menschen wird durch den mangel an allem vergehen. Die, die überleben, werden in den riesigen aufgetauten gebieten der nördlichen hemisphäre ihren lebensraum finden und gestalten. Sie werden sich der not und den begehrlichkeiten fremder einwanderer stellen müssen, standhalten oder weiterwandern. Der mensch, der ewige nomade; das spiel beginnt erneut . .
Sonntag, 5. April 2009
DIESTEINZEIT-ung

DIE STEINZEIT-ung versucht zu ergründen, wie sich die NATO (der Westen) ohne großen gesichtsverlust aus einem bigotten, islamistischen afterstaat zurückziehen kann. Die rede ist von Afghanistan.-
Seit längerer zeit beobachten nachdenkliche leute, dass sich in Afghanistan eine ganz andere denkart als die der westlichen breit macht. Der militärische sieger in diesem feldzug hat es verabsäumt, die politische arbeit aufzunehmen, und zwar sofort von dem zeitpunkt an, als die afghanische militaria (Taliban) am boden lag
Der größte fehler war zu ignorieren, dass es sich in wahrheit um einen religionskrieg handelt. In einem religionskrieg oder einer anderen weltanschaulichen auseinandersetzung gelten „andere“ gesetze als in einem „normalen“ (eroberungs)krieg. Zur sache: Der Westen befindet sich in einem religionskrieg, und dieser ist vom Westen noch nicht als ein solcher angenommen worden, aus welchen gründen auch immer. Beweis, dass es sich hierbei um einen ideologischen krieg handelt ist die einführung der Scharia ins afghanische gesetzbuch. Hierbei hat doch die eine Seite eindeutig den sprichwörtlichen schleier gelüftet, um denselben an a n d e r e r stelle umso fester anzuzurren: Pflicht der frauen zum geschlechtsverkehr! -
Das sollten sich alle friedensbeschwingten verwestlichten emanzipatorischen frauen vergegenwärtigen, besonders, wenn sie mal wieder gegen „Ausländerfeindlichkeit“ und gegen die NATO auf demo gehen. Wenn den „Heiligen Kriegern“ nicht einhalt geboten wird- und zwar a u c h mit gewalt!-, dann werden diese frauen ihre persönlichkeit bis zur unkenntlichkeit verlieren, und in dem jahrhunderte alten muff der Burka ersticken.
Und nun könnte der Westen das weitere verhalten des staates Afghanistan als Lackmus-Test benutzen, uns sich bei - sicherlich zu erwartenden – neuen gesetzesverstößen gegen die Allgemeinen Menschenrechte bedingungslos zurückziehen, militärisch und kulturell; und in das siegesgejohle der Rotte Korah dieses unglückliche land in quarantäne nehmen. Soll heißen: Eine sehr hohe mauer um dieses land, und keine maus herauslassen, wegen der ansteckungsgefahr. Den zu erwartenden furchtbaren bürgerkrieg ausbrennen lassen, und am ende auf lebenszeichen von jenseits lauschen. Wenn es lebenszeichen gibt, nachfragen, ob die überlebenden wissen, was man nun von ihnen erwartet. Wenn die unglücklichen es nicht mehr wissen, oder vergessen haben, oder es immer noch nicht wissen w o l l e n, die zugemauerten zugänge vergessen, lebensmittel und / oder waffen über die mauer wuchten und weiter warten.
Der Islam ist eine kriegerische religion. Seine militanz ist verbürgt. Die arabischen religionsgründer haben die damals heidnischen, teils christlichen, teils jüdischen arabischen städte zerniert. Und nicht mit der gewalt des wortes, wie die urchristen im damaligen römischen reich dieses angingen, sondern mit dem schwert. Und danach die damalige halbe bekannte welt erobert. Und nicht nur die der „Heiden“, sondern auch die damals schon etablierte welt der Juden und Christen. Und die ach so innig beschworene "hohe" kultur und wissenschaft der Araber stammt in wirklichkeit von den Gräko-Romanen, also von den Europäern aus der Antike. -
Nicht genug, dass ein religionskrieg zwischen dem Westen und dem Islam stattfindet; der Islam selbst befindet sich in einem schismatischen kriegszustand zwischen zwei glaubensrichtungen, um nicht die zahlreichen sekten wie die orthodoxen Wahabiten zu vergessen. Eigentlich wäre dies eine strategische chance für eine beherzte führungsperson im Westen; aber die menschenrechte, der kanon der gesetze der Vereinten Nationen! Die Vereinten Nationen brauchen die menschenrechte nicht mehr, wenn der Islam übernommen hat, dann gibt es nur e i n gesetz: Die Scharia. Was d a s bedeutet, ist heute schon auf großen plätzen von städten in der muslimischen welt zu betrachten: Das köpfen von „verbrechern“ mit dem schwert; das steinigen von ehebrecherischen „schamlosen“ frauen. Dann bedarf es einer Französischen Revolution plus der Russischen, und dies zum quadrat, um diese bande zu sprengen.
Persönliche meinung des berichterstatters: Manchmal kommt es ihm so vor, als wenn manche frauen in unserer gesellschaftsordnung die rückwendung zu schleier und harem garnicht so schlecht finden. Sie können dann ja alle verantwortung auf die männer schieben, was heute zwar auch eifrig von vielen angehörigen des weiblichen geschlechts versucht wird, aber wegen des emanzipatorischen geflechts nicht so recht funktioniert. -
bejot 05.04.2009
Samstag, 29. November 2008
NeoLit aus dem Neanderthal
DIESTEINZEIT-ung beschäftigt sich heute mit den geschehnissen in Mumbai(Bombay.
Das Menetekel dieser geschehnisse zeigt, was uns in Deutschland/Europa erwarten kann, wenn deutsche/europäische Kriegsschiffe am Horn von Afrika (Somalia) piraten bekämpfen werden. Denn der terroranschlag in der indischen stadt scheint eine reaktion auf die versenkung eines piratenschiffs durch eine indische fregatte zu sein. Nicht etwa, weil das versenkte schiff ein thailändischer fischtrawler war, sondern weil die piraten moslemische männer waren; und Mumbai ist eigentlich die rache. -
Diese vermutung lässt sich leicht beweisen durch die tatsache, dass die terroristen von der s e e seite her in die stadt eingedrungen sind. Wie das ohne "Mutterschiff" ?
Welches szenario entwickelt sich für Deutschland/Europa, wenn diese vermutungen sich als richtig erweisen? Ein schlimmes. - Wenn zum beispiel eine deutsche fregatte zum erstenmal ein piratenschiff vor Somalia in grund bohrt, könnte dies der weckruf für die tausende schläfer in unserer volksgemeinschaft sein . . . Wie es d a n a c h in europäischen großstädten aussehen könnte, zeigen uns die bilder aus Mumbai.-
Indiens regierung irrt, wenn sie die terrorakte an ein bestimmtes land festmachen will. Diese muslimische bewegung operiert inzwischen weltweit, und jenseits von nationalitäten. Diese islamischen eiferer verhalten sich so, wie bei der missionierung der welt im mittelalter durch das christentum. Die welt? Nix gelernt. . . Wenn die weltgemeinschaft die schlimmste bedrohung der welt ( n i c h t der Klimawandel!!!), den militanten, welteroberungslüstigen Islam, nicht wirklich ernsthaft bekämpft, dann wird es bald keine weltordnung mehr geben, sondern nur noch die Scharia . . . Denn gegen die fanatischen selbstmordmörder haben wir keine waffen entgegen zu setzen; auch Atomraketen helfen dann nicht mehr. -
Eine tröstliche nebenwirkung wird jedoch das Mumbaier Blutbad haben: Die gesetze betreffs der erweiterten möglichkeiten der geheimdienste, werden, mehr übel als wohl, ratifiziert werden.
bejot 29.11.2008
Das Menetekel dieser geschehnisse zeigt, was uns in Deutschland/Europa erwarten kann, wenn deutsche/europäische Kriegsschiffe am Horn von Afrika (Somalia) piraten bekämpfen werden. Denn der terroranschlag in der indischen stadt scheint eine reaktion auf die versenkung eines piratenschiffs durch eine indische fregatte zu sein. Nicht etwa, weil das versenkte schiff ein thailändischer fischtrawler war, sondern weil die piraten moslemische männer waren; und Mumbai ist eigentlich die rache. -
Diese vermutung lässt sich leicht beweisen durch die tatsache, dass die terroristen von der s e e seite her in die stadt eingedrungen sind. Wie das ohne "Mutterschiff" ?
Welches szenario entwickelt sich für Deutschland/Europa, wenn diese vermutungen sich als richtig erweisen? Ein schlimmes. - Wenn zum beispiel eine deutsche fregatte zum erstenmal ein piratenschiff vor Somalia in grund bohrt, könnte dies der weckruf für die tausende schläfer in unserer volksgemeinschaft sein . . . Wie es d a n a c h in europäischen großstädten aussehen könnte, zeigen uns die bilder aus Mumbai.-
Indiens regierung irrt, wenn sie die terrorakte an ein bestimmtes land festmachen will. Diese muslimische bewegung operiert inzwischen weltweit, und jenseits von nationalitäten. Diese islamischen eiferer verhalten sich so, wie bei der missionierung der welt im mittelalter durch das christentum. Die welt? Nix gelernt. . . Wenn die weltgemeinschaft die schlimmste bedrohung der welt ( n i c h t der Klimawandel!!!), den militanten, welteroberungslüstigen Islam, nicht wirklich ernsthaft bekämpft, dann wird es bald keine weltordnung mehr geben, sondern nur noch die Scharia . . . Denn gegen die fanatischen selbstmordmörder haben wir keine waffen entgegen zu setzen; auch Atomraketen helfen dann nicht mehr. -
Eine tröstliche nebenwirkung wird jedoch das Mumbaier Blutbad haben: Die gesetze betreffs der erweiterten möglichkeiten der geheimdienste, werden, mehr übel als wohl, ratifiziert werden.
bejot 29.11.2008
Mittwoch, 18. Juni 2008
Neo Lit aus dem Neanderthal
DIE STEINZEIT-ung befasst sich nun mit einem aktuellen europäischen thema.
Warum Irland mitschuldig ist, wenn der Nationalsozialismus in Deutschland wieder aufersteht:
Auf den ersten blick eine sehr provokante anmerkung. Der chronist bemüht sich, die berechtigung dieser behauptung zu beweisen.
Zur geschichte der europäischen vereinigung: Der hauptgrund, ein vereinigtes Europa zu errichten war, Deutschland eine zuverlässige fessel anzulegen; aber so, dass der riese weiter schaffen kann. Dies wird ausdrücklich vom chronisten, und - hoffentlich - auch von den meisten Deutschen begrüßt. . .
Denn nachdem das "Deutsche (mittelalterliche) Reich" in seinem Todeskampf unter entsetzlichen zuckungen 1945 sein leben ausgehaucht hatte, mussten die überlebenden staaten ringsum überlegen, wie sie den riesen Deutschland bändigen konnten.
Insbesondere ein großer nachbarstaat kümmerte sich um ein konzept. Hierbei wiederum tat sich ein mann aus dem luxemburgisch-lothringisch-deutschen grenzgebiet hervor, der den grundstein für ein vereinigtes Europa legte. Einem Europa, welches vordem ja eigentlich schon in groben umrissen bestanden hatte, aber 843 in Verdun auseinander gerissen wurde.-
Die tragik dieser teilung war, dass in der folge das kleinteil furcht vor dem koloss im Osten hatte und stets versuchte, zu expandieren, auch in richtung über den Rhein.
Das großteil versuchte abzuwehren, was auch unter großen opfern (etliche erbfolgekriege, Dreißigjähriger Krieg) gelang.
Ein kleiner Korse, und ein depperter Österreicher aus Braunau am Inn jedoch trieben ihre aktivitäten auf die spitze, und letztlich in den abgrund. -
Wo ist hier, bitte, Irland, werden Sie fragen. Ja, Irland . . .
Wenn Sie die karte Europas betrachten, werden Sie erkennen, dass Irland im einflussbereich einer anderen macht liegt. Diese macht war vordem wegen ihrer isolation - im sinne des wortes - un-, oder schwer angreifbar. Hatte aber alle möglichkeiten zum handeln dank einer exellenten flotte.
Bedingt durch die bevorzugte lage hat diese macht nicht das geringste interesse, auf dem und in das festland eingebunden zu werden, zumal sich diese macht immer mehr als unsinkbarer flugzeugträger eines ganzen, vorgelagerten kontinents im laufe der historie wiederfindet.
Irland, ein konservativer, katholischer staat wurde von Grossbritannien immer wieder dominiert. Diese dominanz lässt vermuten die schuld daran zu tragen, dass es Irland in der vergangenheit nicht so blendend ging.
Das besserte sich erst, als Irland in die EG (EU) aufgenommen wurde. Milliarden an geldmittel flossen aus der EU nach Irland, und das land blühte auf. Den Iren geht es heute sehr gut, besser, als manchem neu hinzugekommenen mitglied der EU aus dem europäischen Osten.
Deutschland war immer der größte nettoeinzahler in der EU, was ja auch eine gewisse logik beinhaltet, wegen der bevölkerungsanzahl und der wirtschaftskraft.
Die Iren haben nun Nein gesagt, zu einem mühsam ausgehandelten, neuen EU-Vertrag, nachdem der erste bereits gescheitert war. Die Iren argumentieren, dass in dem vertrag die kleineren staaten von den großen untergebuttert würden, dies sei ja wohl nicht "demokratisch". -
Mein lieber Sankt Patrick! Eine der hauptessenzen der demokratie ist nun mal die m e h r h e i t. Und es ist wohl klar, wo die mehrheit liegt: Bei den bevölkerungsstarken staaten.
Liebe Iren: Es gibt nun mal die problematik, äpfel und birnen zusammenzuzählen, damit die gesamtsumme o b s t ergibt. Beim erstemal m ü s s e n äpfel und birnen zusammengezählt werden, damit der gesamte obstkorb sich schön leuchtend, prall präsentieren kann.
Liebe Iren, bedenkt. - Was wäre, wenn die deutsche bevölkerung, oder anders, die Europäer deutscher zunge ebenfalls zu Europa Nein sagten? Und dies durchaus aus frust, wut, enttäuschung und verbitterung über derlei korintenkacken bei Euch in Irland?! Dann ist Europa gestorben. Aber dann könnt Ihr n i c h t sagen: Schon wieder die scheiß-Deutschen . . .
Und wenn dann durch die länder Europas neue national-faschistische heere - und dies nicht nur deutschsprachig - marodieren; dann seid Ihr mit schuld.
Habt Ihr das verstanden? -
Ich bin mir bewusst, dass die berufshistoriker erhebliche einwände gegen meine unorthodoxen geschichtsvorstellungen haben. Insbesondere höre ich aus dem Westen den einwand: Ja, aber wo ist in diesem Europaspiel der deutsche kaiser? Ja, d a s ist wiederum eine andere geschichte.
bejot ME
Warum Irland mitschuldig ist, wenn der Nationalsozialismus in Deutschland wieder aufersteht:
Auf den ersten blick eine sehr provokante anmerkung. Der chronist bemüht sich, die berechtigung dieser behauptung zu beweisen.
Zur geschichte der europäischen vereinigung: Der hauptgrund, ein vereinigtes Europa zu errichten war, Deutschland eine zuverlässige fessel anzulegen; aber so, dass der riese weiter schaffen kann. Dies wird ausdrücklich vom chronisten, und - hoffentlich - auch von den meisten Deutschen begrüßt. . .
Denn nachdem das "Deutsche (mittelalterliche) Reich" in seinem Todeskampf unter entsetzlichen zuckungen 1945 sein leben ausgehaucht hatte, mussten die überlebenden staaten ringsum überlegen, wie sie den riesen Deutschland bändigen konnten.
Insbesondere ein großer nachbarstaat kümmerte sich um ein konzept. Hierbei wiederum tat sich ein mann aus dem luxemburgisch-lothringisch-deutschen grenzgebiet hervor, der den grundstein für ein vereinigtes Europa legte. Einem Europa, welches vordem ja eigentlich schon in groben umrissen bestanden hatte, aber 843 in Verdun auseinander gerissen wurde.-
Die tragik dieser teilung war, dass in der folge das kleinteil furcht vor dem koloss im Osten hatte und stets versuchte, zu expandieren, auch in richtung über den Rhein.
Das großteil versuchte abzuwehren, was auch unter großen opfern (etliche erbfolgekriege, Dreißigjähriger Krieg) gelang.
Ein kleiner Korse, und ein depperter Österreicher aus Braunau am Inn jedoch trieben ihre aktivitäten auf die spitze, und letztlich in den abgrund. -
Wo ist hier, bitte, Irland, werden Sie fragen. Ja, Irland . . .
Wenn Sie die karte Europas betrachten, werden Sie erkennen, dass Irland im einflussbereich einer anderen macht liegt. Diese macht war vordem wegen ihrer isolation - im sinne des wortes - un-, oder schwer angreifbar. Hatte aber alle möglichkeiten zum handeln dank einer exellenten flotte.
Bedingt durch die bevorzugte lage hat diese macht nicht das geringste interesse, auf dem und in das festland eingebunden zu werden, zumal sich diese macht immer mehr als unsinkbarer flugzeugträger eines ganzen, vorgelagerten kontinents im laufe der historie wiederfindet.
Irland, ein konservativer, katholischer staat wurde von Grossbritannien immer wieder dominiert. Diese dominanz lässt vermuten die schuld daran zu tragen, dass es Irland in der vergangenheit nicht so blendend ging.
Das besserte sich erst, als Irland in die EG (EU) aufgenommen wurde. Milliarden an geldmittel flossen aus der EU nach Irland, und das land blühte auf. Den Iren geht es heute sehr gut, besser, als manchem neu hinzugekommenen mitglied der EU aus dem europäischen Osten.
Deutschland war immer der größte nettoeinzahler in der EU, was ja auch eine gewisse logik beinhaltet, wegen der bevölkerungsanzahl und der wirtschaftskraft.
Die Iren haben nun Nein gesagt, zu einem mühsam ausgehandelten, neuen EU-Vertrag, nachdem der erste bereits gescheitert war. Die Iren argumentieren, dass in dem vertrag die kleineren staaten von den großen untergebuttert würden, dies sei ja wohl nicht "demokratisch". -
Mein lieber Sankt Patrick! Eine der hauptessenzen der demokratie ist nun mal die m e h r h e i t. Und es ist wohl klar, wo die mehrheit liegt: Bei den bevölkerungsstarken staaten.
Liebe Iren: Es gibt nun mal die problematik, äpfel und birnen zusammenzuzählen, damit die gesamtsumme o b s t ergibt. Beim erstemal m ü s s e n äpfel und birnen zusammengezählt werden, damit der gesamte obstkorb sich schön leuchtend, prall präsentieren kann.
Liebe Iren, bedenkt. - Was wäre, wenn die deutsche bevölkerung, oder anders, die Europäer deutscher zunge ebenfalls zu Europa Nein sagten? Und dies durchaus aus frust, wut, enttäuschung und verbitterung über derlei korintenkacken bei Euch in Irland?! Dann ist Europa gestorben. Aber dann könnt Ihr n i c h t sagen: Schon wieder die scheiß-Deutschen . . .
Und wenn dann durch die länder Europas neue national-faschistische heere - und dies nicht nur deutschsprachig - marodieren; dann seid Ihr mit schuld.
Habt Ihr das verstanden? -
Ich bin mir bewusst, dass die berufshistoriker erhebliche einwände gegen meine unorthodoxen geschichtsvorstellungen haben. Insbesondere höre ich aus dem Westen den einwand: Ja, aber wo ist in diesem Europaspiel der deutsche kaiser? Ja, d a s ist wiederum eine andere geschichte.
bejot ME
Mittwoch, 4. Juni 2008
Wer soll Barack Obamas Vize werden?
DIESTEINZEIT-ung befasst sich nun mit der kommenden präsidentenwahl in den USA.
Offensichtlich hat der demokratische präsidentschafts-kandidat Barack Obama seine kandidatur gegenüber Hillary Clinton erfolgreich erstritten.
Was soll mit der verliererin geschehen? Es böte sich an, vizepräsident (in) unter Obama zu werden, falls die Demokraten den wahlsieg erringen. Und genau dies wäre für einen präsidenten Obama eine gefahr, denn sofort nach seiner vereidigung zum 44. präsidenten der Vereinigten Staaten muss Barack Obama um sein l e b e n fürchten!-
Wie das, werden Sie fragen: Alle terroristen in der welt wollen dem präsidenten der USA sowie so an den frack . . .
Nein, nein; so ist das nicht gemeint. DIESTEINZEIT-ung meint die terroristen im eigenen land.
Begründung: Das schicksal John F. Kennedys ist allen noch im gedächtnis. Nach der ermordung Kennedys wurde automatisch Lyndon B. J o h n s o n , Kennedys vize, als präsident der Vereinigten Staaten vereidigt. Dieses amt hielte er knapp sechs jahre durch, auch unter dem Menetekel des Vietnam-Krieges.
Nach einem eventuellen ableben Barack Obamas käme Hillary ohne besondere anstrengungen doch noch zu ihrem ziel. -
Makaber, sagen Sie? Frage: Wissen Sie, heute, über vierzig jahre, wer Kennedy tatsächlich erschossen hat ??! Na, sehen se . . .
Was halten sie übrigens in diesem zusammenhang von dieser version:
Der vater, Josef P. Kennedy, war während der prohibition beim alkoholschmugggel involviert. Er hat zu jener zeit ein großes vermögen gemacht, weil er eine Lizenz zur Einfuhr m e d i z i n i s c h e n alkohols besaß. Es ist müßig zu spekulieren, wieviel gallonen irischen Wiskeys als medizin deklariert in die Staaten eingeführt wurden, und sich die alkoholmafia darum gekümmert hat. Hat bei dem mord an J.F.Kennedey die besagte Mafia (wer auch immer damit gemeint ist) nicht noch "offene Rechnungen" aus den 30 er jahren dvJhds beglichen?
Also, Barack; sei vorsichtig! Und achte auf die "berater" der Demokratischen Partei, die dir zu dieser lösung zureden. . . .
DIESTEINZEIT-ung kommentiert nun eine meldung, die ganz am rande, eher beiläufig veröffentlicht wurde. Gleichwohl könnte diese meldung einen paradigmenwechsel einleiten.
-In Indien, in einer großen stadt, hat eine islamische hochschule als erste eine Fatwa gegen terrorismus erlassen. Zwar nur allgemein gegen terrorismus, aber der islamische ist dabei inbegriffen. Das wurde auch höchste zeit für den Islam. Denn es schien fast, dass die fanatiker dieser glaubensgemeinschaft sich alles erlauben konnten, wenn sie es nur im namen des Höchsten taten.
Wir werden sehen. . . .
bejot 6/2008
Besuchen Sie mich auch auf:
http://www.bod.de/index.php?id=296&objk_id=48160
http://www.bod.de/index.php?id=1130&auto_id=61432
http://www.wz-newsline.de/sro.php?redid=206281
Offensichtlich hat der demokratische präsidentschafts-kandidat Barack Obama seine kandidatur gegenüber Hillary Clinton erfolgreich erstritten.
Was soll mit der verliererin geschehen? Es böte sich an, vizepräsident (in) unter Obama zu werden, falls die Demokraten den wahlsieg erringen. Und genau dies wäre für einen präsidenten Obama eine gefahr, denn sofort nach seiner vereidigung zum 44. präsidenten der Vereinigten Staaten muss Barack Obama um sein l e b e n fürchten!-
Wie das, werden Sie fragen: Alle terroristen in der welt wollen dem präsidenten der USA sowie so an den frack . . .
Nein, nein; so ist das nicht gemeint. DIESTEINZEIT-ung meint die terroristen im eigenen land.
Begründung: Das schicksal John F. Kennedys ist allen noch im gedächtnis. Nach der ermordung Kennedys wurde automatisch Lyndon B. J o h n s o n , Kennedys vize, als präsident der Vereinigten Staaten vereidigt. Dieses amt hielte er knapp sechs jahre durch, auch unter dem Menetekel des Vietnam-Krieges.
Nach einem eventuellen ableben Barack Obamas käme Hillary ohne besondere anstrengungen doch noch zu ihrem ziel. -
Makaber, sagen Sie? Frage: Wissen Sie, heute, über vierzig jahre, wer Kennedy tatsächlich erschossen hat ??! Na, sehen se . . .
Was halten sie übrigens in diesem zusammenhang von dieser version:
Der vater, Josef P. Kennedy, war während der prohibition beim alkoholschmugggel involviert. Er hat zu jener zeit ein großes vermögen gemacht, weil er eine Lizenz zur Einfuhr m e d i z i n i s c h e n alkohols besaß. Es ist müßig zu spekulieren, wieviel gallonen irischen Wiskeys als medizin deklariert in die Staaten eingeführt wurden, und sich die alkoholmafia darum gekümmert hat. Hat bei dem mord an J.F.Kennedey die besagte Mafia (wer auch immer damit gemeint ist) nicht noch "offene Rechnungen" aus den 30 er jahren dvJhds beglichen?
Also, Barack; sei vorsichtig! Und achte auf die "berater" der Demokratischen Partei, die dir zu dieser lösung zureden. . . .
DIESTEINZEIT-ung kommentiert nun eine meldung, die ganz am rande, eher beiläufig veröffentlicht wurde. Gleichwohl könnte diese meldung einen paradigmenwechsel einleiten.
-In Indien, in einer großen stadt, hat eine islamische hochschule als erste eine Fatwa gegen terrorismus erlassen. Zwar nur allgemein gegen terrorismus, aber der islamische ist dabei inbegriffen. Das wurde auch höchste zeit für den Islam. Denn es schien fast, dass die fanatiker dieser glaubensgemeinschaft sich alles erlauben konnten, wenn sie es nur im namen des Höchsten taten.
Wir werden sehen. . . .
bejot 6/2008
Besuchen Sie mich auch auf:
http://www.bod.de/index.php?id=296&objk_id=48160
http://www.bod.de/index.php?id=1130&auto_id=61432
http://www.wz-newsline.de/sro.php?redid=206281
Samstag, 10. Mai 2008
NeoLit aus dem Neanderthal
NeoLit aus dem Neanderthal®
DIESTEINZEIT-ung erhielte anfang Mai d.j. einen leserbrief, den ein interessierter leser an eine zeitung in süddeutschland schrieb, deren name uns leider entfallen ist.
DIESTEINZEIT-ung ist der meinung, dass dieser leserbrief wegen der brisanz des beschriebenen themas unbedingt veröffentlicht werden soll. Es geht um die "lyrik" arabischer zunge, die die gottverdammten taten der gottverdammten selbstmord-mörder in den himmel lobt. -
Der wortlaut des leserbriefs:
Sehr geehrte Damen und Herren,
mir kräuseln sich die Fußnägel, wenn für derlei Texte der neuen Assasinen vom Schlage bin Ladens das wunderhübsche Wort "Lyrik" benutzt wird. Leider; denn wir haben im Deutschen sehr, sehr wenig Entsprechendes für diese Metaphorik.
"Hetzparolen", "Propaganda", "vaterländische Gesinnung" und dergleichen sind wegen der deutschen Vergangenheit obsolet, weil abgelutscht und ohne Biss. Doch das am Rande. -
Was ist also zu tun, gegen männer-und frauenmordende, religiöse und politische Eiferer in ihrem Glauben, die nur und nur ihre eigene Überzeugung als das einzige und vornehmste Mittel zur Heilung der Welt betrachten? Mehr Feuerkraft!-
Oder, wir bieten Widerstand gegen den unsäglichen Schmonzes dieser calvinistisch-puritanischen Gesinnung im Islam. Und zwar mit der gleichen Münze.
Ich beziehe mich hierbei auf einen Text in Gedichtform (dies ist m.E. eine bessere, neutrale Bezeichnung für derlei Texte), der eine Begebenheit vor zwei, drei Jahren in Nahost schildert:
Der 15 jährige Junge mit dem Downsyndrom
vor der israelischen Linie
In Palästina, im Heil'gen Land,
hat nur der geistig Kranke Verstand.
Den Sprengstoffgürtel er runterriss,
weil ihn der Lebensmut nicht verließ.
- Verflucht und verdammt sei diese Brut,
die sowas ihren Kindern tut;
entsorgen wohl auf diese Weise
ihre allzu großen Kinderkreise. -
Eloha, Gott! Hast du das wirklich erlaubt,
wie viele der Macker dieses fest glaubt?
Sag nicht ja, sag nicht nein. Ich weiß Bescheid.
Du hast keine Macht - nicht in Ewigkeit.
Dieser Text ist in dem Gedichtband "Ihr seid ja alle Prokrustes!", I S B N 978-3-8334-7375-3 zu finden.
Dürfen Deutsche nach 1945 überhaupt solche Texte schreiben? Sie dürfen! - Denn niemand kann besser von den Gefahren des Feuers berichten, wie das sprichwörtliche "Gebrannte Kind".
Zum Schluss (dieses Gedicht wird immer und immer wieder sehr, sehr gern missverstanden!):
Am deuschen Wesen
sollte einmal die Welt genesen.
Deutsche Erfahrung;
eine Offenbarung?
Mit nichten, Bernd.
Die Welt? Nix gelernt . . .
Leider sah sich der süddeutsche zeitungsverlag, dessen name uns leider entfallen ist, nicht in der lage, diesen leserbrief zu veröffentlichen. Na, ja . . . . .
bejot
DIESTEINZEIT-ung erhielte anfang Mai d.j. einen leserbrief, den ein interessierter leser an eine zeitung in süddeutschland schrieb, deren name uns leider entfallen ist.
DIESTEINZEIT-ung ist der meinung, dass dieser leserbrief wegen der brisanz des beschriebenen themas unbedingt veröffentlicht werden soll. Es geht um die "lyrik" arabischer zunge, die die gottverdammten taten der gottverdammten selbstmord-mörder in den himmel lobt. -
Der wortlaut des leserbriefs:
Sehr geehrte Damen und Herren,
mir kräuseln sich die Fußnägel, wenn für derlei Texte der neuen Assasinen vom Schlage bin Ladens das wunderhübsche Wort "Lyrik" benutzt wird. Leider; denn wir haben im Deutschen sehr, sehr wenig Entsprechendes für diese Metaphorik.
"Hetzparolen", "Propaganda", "vaterländische Gesinnung" und dergleichen sind wegen der deutschen Vergangenheit obsolet, weil abgelutscht und ohne Biss. Doch das am Rande. -
Was ist also zu tun, gegen männer-und frauenmordende, religiöse und politische Eiferer in ihrem Glauben, die nur und nur ihre eigene Überzeugung als das einzige und vornehmste Mittel zur Heilung der Welt betrachten? Mehr Feuerkraft!-
Oder, wir bieten Widerstand gegen den unsäglichen Schmonzes dieser calvinistisch-puritanischen Gesinnung im Islam. Und zwar mit der gleichen Münze.
Ich beziehe mich hierbei auf einen Text in Gedichtform (dies ist m.E. eine bessere, neutrale Bezeichnung für derlei Texte), der eine Begebenheit vor zwei, drei Jahren in Nahost schildert:
Der 15 jährige Junge mit dem Downsyndrom
vor der israelischen Linie
In Palästina, im Heil'gen Land,
hat nur der geistig Kranke Verstand.
Den Sprengstoffgürtel er runterriss,
weil ihn der Lebensmut nicht verließ.
- Verflucht und verdammt sei diese Brut,
die sowas ihren Kindern tut;
entsorgen wohl auf diese Weise
ihre allzu großen Kinderkreise. -
Eloha, Gott! Hast du das wirklich erlaubt,
wie viele der Macker dieses fest glaubt?
Sag nicht ja, sag nicht nein. Ich weiß Bescheid.
Du hast keine Macht - nicht in Ewigkeit.
Dieser Text ist in dem Gedichtband "Ihr seid ja alle Prokrustes!", I S B N 978-3-8334-7375-3 zu finden.
Dürfen Deutsche nach 1945 überhaupt solche Texte schreiben? Sie dürfen! - Denn niemand kann besser von den Gefahren des Feuers berichten, wie das sprichwörtliche "Gebrannte Kind".
Zum Schluss (dieses Gedicht wird immer und immer wieder sehr, sehr gern missverstanden!):
Am deuschen Wesen
sollte einmal die Welt genesen.
Deutsche Erfahrung;
eine Offenbarung?
Mit nichten, Bernd.
Die Welt? Nix gelernt . . .
Leider sah sich der süddeutsche zeitungsverlag, dessen name uns leider entfallen ist, nicht in der lage, diesen leserbrief zu veröffentlichen. Na, ja . . . . .
bejot
Montag, 17. März 2008
Neidgedichte
DIESTEINZEIT-ung präsentiert nun den Dichter mit einem neuen Neidgedicht, welches so lautet:
Der amerikanische Hund
Hund müßte man sein in Amerika,
wo Hunderttausend dem Gouverneur schreiben,
er möge dem Tier die Spritze ersparen,
die der Richter dem Tiere zugedacht.
Und Sam, der Neger, sitzt in der Zelle.
Er zittert, stöhnt und näßt sich die Hose.
Den linken Arm frei für die Giftkanüle,
durch welche der Tod in die Adern rollt.
Für Sam schrieb nur e i n e dem Gouverneur:
die Mammy, die weinend zu Hause nun sitzt,
und der Todesstunde des Sohnes gedenkt.
Nein, Sam war nicht schlecht, nur sein Herz war
zu heiß.
Arm war er auch; und die Haut, die war schwarz.
God bless, god' s own country, America. -
Dieses Gedicht habe ich mal vor über fünfundzwanzig Jahren aus Anlass eines Literatentreffens im Bergischen Land vorgetragen.
Sofort nach der Veranstaltung bemerkte ich den Neid, und zwar schön verpackt in der diffusen Entrüstung der politischen Korrektheit, in dem mir ein Afrikaner vorgestellt wurde. Mit diesem also setzte ich mich abseits an einen Tisch.
Ganz schnell wurden wir uns einig, dass in meinem Gedicht mit diesem Kontext klar war, dass die Bezeichnung "Neger" auf keinen Fall als beleidigend empfunden werden konnte. Im Gegenteil: Mein Gesprächspartner war sogar der Überzeugung, dass jedes andere, beschönigende Wort zur Umschreibung von "Neger" dem Opfer, nämlich "Sam, der Neger" nicht gerecht geworden wäre.
Übrigens: "Negra", "nigra" heißt nichts anderes als s c h w a r z.-
Stellen Sie sich vor, wie dies in diesem Sinngedicht geklungen hätte: Sam, der "Schwarze", oder gar Sam, der "Afrikaner". Besondere Problematik: Schwarz ist nach der Farbenlehre keine Farbe! "Farbiger" hätte auch zu kurz gegriffen.
Die mannigfaltigen Möglichkeiten der Benennung unserer Umwelt ist jedenfalls keine Einbahnstraße. Was mögen die Bewohner der Ostküste der USA über die schnoddrigen Bezeichnung ihrer selbst denken, die WASPS (white anglo-saxon protestants) lautet?
Ich selbst habe es immer gehasst von einer Zigeunerin (jawohl: Zigeunerin!) als "Nazi" beschimpft zu werden, wenn ich ihr beim öffentlichen Betteln nichts gegeben habe. . . . Nachklapp. Können Sie sich anstelle des "Zigeunerbarons" den "Roma-und Szinti-Baron", oder anstelle der "Zigeunerweise" von Sarasate die "Szinti-und Roma-Weise" vorstellen? Na also. . . .
Ich erinnere mich, dass ich einmal ein farbiges Ehepaar zu uns in der Wohnung eingeladen hatte. Wir waren kurz vorher mit zwei kleinen Jungen in diesen Wohnblock eingezogen. Die Kinder, auch die des Ehepaars, hatten längst untereinander die Scheu vor dem generell Neuen verloren, und spielten gemeinsam, wie es alle Kinder tun.
Zur Verstärkung der vertrauenbildenden Maßnahmen saß nun das Ehepaar auf unserem Sofa, und wir unterhielten uns prächtig, tranken Kaffee und aßen selbstgebackenen Kuchen.
Dann, bei einem beliebigen beiläufigen Thema gebrauchte ich die Redewendung, dass "Sie als Afrikaner . . . " dies gewiss so und so schon mal erlebt hätten.
Da war die Empörung aber groß! Denn unsere Gäste wehrten sich mit Händen und Füßen dagegen, als "Afrikaner" zu gelten, sie seien "Südamerikaner". Es war mir klar, dass sie dann nur aus Guayana stammen konnten, was sich als richtig erwies.
Nur: Jeder Karibe, U r einwohner von Guayana, wäre stolz - oder auch nicht - darauf gewesen, so ein sattes, glänzendes S c h w a r z wie unser Besuch tragen zu dürfen. -
- Zurück zu dem Bergischen Literatentreffen und dem Neidgedicht.
Nach meinem Gespräch mit dem afrikanischen Literaturfreund, sagte mir eine der anwesenden Damen, es wäre ein "Genuss" gewesen, uns Beide, den Afrikaner und mich an dem Tisch sitzen und diskutieren zu sehen. - Ha, selber schuld. Hättest wohl auch gern an dem von dir für mich ausgewählten Armsündertisch gesessen, und gern gehört, wie mir von dem Afrikaner der Kopf gewaschen wird. War aber ein Satz mit ix . . . war nix. -
Den Afrikaner habe ich aus den Augen verloren. Er studierte Elektrotechnik, und sollte danach in einem westafrikanischen Land das öffentliche Fernsehen aufbauen.
bejot 3/2008
Besucht mich auch auf/in/bei :
Mail an mich
Möglich, dass der Link nicht “linkt”.
Deswegen meine E-Mail-Adresse in Klarschrift:
bejot2000@web.de
Besichtigen
Sie doch einmal die eine Seite
http://www.bod.de/index.php?id=296&objk_id=48160
Der amerikanische Hund
Hund müßte man sein in Amerika,
wo Hunderttausend dem Gouverneur schreiben,
er möge dem Tier die Spritze ersparen,
die der Richter dem Tiere zugedacht.
Und Sam, der Neger, sitzt in der Zelle.
Er zittert, stöhnt und näßt sich die Hose.
Den linken Arm frei für die Giftkanüle,
durch welche der Tod in die Adern rollt.
Für Sam schrieb nur e i n e dem Gouverneur:
die Mammy, die weinend zu Hause nun sitzt,
und der Todesstunde des Sohnes gedenkt.
Nein, Sam war nicht schlecht, nur sein Herz war
zu heiß.
Arm war er auch; und die Haut, die war schwarz.
God bless, god' s own country, America. -
Dieses Gedicht habe ich mal vor über fünfundzwanzig Jahren aus Anlass eines Literatentreffens im Bergischen Land vorgetragen.
Sofort nach der Veranstaltung bemerkte ich den Neid, und zwar schön verpackt in der diffusen Entrüstung der politischen Korrektheit, in dem mir ein Afrikaner vorgestellt wurde. Mit diesem also setzte ich mich abseits an einen Tisch.
Ganz schnell wurden wir uns einig, dass in meinem Gedicht mit diesem Kontext klar war, dass die Bezeichnung "Neger" auf keinen Fall als beleidigend empfunden werden konnte. Im Gegenteil: Mein Gesprächspartner war sogar der Überzeugung, dass jedes andere, beschönigende Wort zur Umschreibung von "Neger" dem Opfer, nämlich "Sam, der Neger" nicht gerecht geworden wäre.
Übrigens: "Negra", "nigra" heißt nichts anderes als s c h w a r z.-
Stellen Sie sich vor, wie dies in diesem Sinngedicht geklungen hätte: Sam, der "Schwarze", oder gar Sam, der "Afrikaner". Besondere Problematik: Schwarz ist nach der Farbenlehre keine Farbe! "Farbiger" hätte auch zu kurz gegriffen.
Die mannigfaltigen Möglichkeiten der Benennung unserer Umwelt ist jedenfalls keine Einbahnstraße. Was mögen die Bewohner der Ostküste der USA über die schnoddrigen Bezeichnung ihrer selbst denken, die WASPS (white anglo-saxon protestants) lautet?
Ich selbst habe es immer gehasst von einer Zigeunerin (jawohl: Zigeunerin!) als "Nazi" beschimpft zu werden, wenn ich ihr beim öffentlichen Betteln nichts gegeben habe. . . . Nachklapp. Können Sie sich anstelle des "Zigeunerbarons" den "Roma-und Szinti-Baron", oder anstelle der "Zigeunerweise" von Sarasate die "Szinti-und Roma-Weise" vorstellen? Na also. . . .
Ich erinnere mich, dass ich einmal ein farbiges Ehepaar zu uns in der Wohnung eingeladen hatte. Wir waren kurz vorher mit zwei kleinen Jungen in diesen Wohnblock eingezogen. Die Kinder, auch die des Ehepaars, hatten längst untereinander die Scheu vor dem generell Neuen verloren, und spielten gemeinsam, wie es alle Kinder tun.
Zur Verstärkung der vertrauenbildenden Maßnahmen saß nun das Ehepaar auf unserem Sofa, und wir unterhielten uns prächtig, tranken Kaffee und aßen selbstgebackenen Kuchen.
Dann, bei einem beliebigen beiläufigen Thema gebrauchte ich die Redewendung, dass "Sie als Afrikaner . . . " dies gewiss so und so schon mal erlebt hätten.
Da war die Empörung aber groß! Denn unsere Gäste wehrten sich mit Händen und Füßen dagegen, als "Afrikaner" zu gelten, sie seien "Südamerikaner". Es war mir klar, dass sie dann nur aus Guayana stammen konnten, was sich als richtig erwies.
Nur: Jeder Karibe, U r einwohner von Guayana, wäre stolz - oder auch nicht - darauf gewesen, so ein sattes, glänzendes S c h w a r z wie unser Besuch tragen zu dürfen. -
- Zurück zu dem Bergischen Literatentreffen und dem Neidgedicht.
Nach meinem Gespräch mit dem afrikanischen Literaturfreund, sagte mir eine der anwesenden Damen, es wäre ein "Genuss" gewesen, uns Beide, den Afrikaner und mich an dem Tisch sitzen und diskutieren zu sehen. - Ha, selber schuld. Hättest wohl auch gern an dem von dir für mich ausgewählten Armsündertisch gesessen, und gern gehört, wie mir von dem Afrikaner der Kopf gewaschen wird. War aber ein Satz mit ix . . . war nix. -
Den Afrikaner habe ich aus den Augen verloren. Er studierte Elektrotechnik, und sollte danach in einem westafrikanischen Land das öffentliche Fernsehen aufbauen.
bejot 3/2008
Besucht mich auch auf/in/bei :
Mail an mich
Möglich, dass der Link nicht “linkt”.
Deswegen meine E-Mail-Adresse in Klarschrift:
bejot2000@web.de
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