Samstag, 21. Mai 2016

H i r n z w i n g e n 2016-4


F. v. Schiller: „Kein Schriftsteller, so sehr er auch Weltbürger sein mag, wird in der Vorstellungsart seinem Vaterland entfliehen.“

Warum ist es im blätterwald so ruhig, nachdem die ersten scharfen schüsse auf die angehörigen der völkerwanderung von 2015 gefallen sind? Gaaaaanz einfach zu verstehen: Weil die gesamte w e l t als auftakt zur steigerung des dramas auf tödliche schüsse aus D e u t s c h l a n d gewartet hat!! Und nun ist die enttäuschung in Europa groß. Übrigens: Vor etwas mehr als hundert jahren sind ebenfalls schüsse auf dem Balkan, ganz in der nähe liegend, gefallen, die – gewissermaßen als „Querschläger“ die welt in brand gesetzt hat. - Oder haben wir da etwas gründlich mißverstanden?

Inzwischen ist fast ein halbes jahr vergangen seit den denkwürdigen geschehnissen in Köln in der Silvesternacht 2015/2016 um den Kölner hauptbahnhof herum. Und beinahe dreiviertel jahr ist es her, seitdem die völkerwanderung der Neuzeit aus der Levante sich auf dem höhepunkt ihres stoßes in die mitte Europas befand. Die stoßkraft ist zwar durch verhandlungen unter staaten ziemlich abgeflaut, wird aber wieder sofort fahrt aufnehmen, wenn sich Europa nicht über die richtung seiner politik wegen dieses naturereignisses einig wird. Das Köln-ereignis jedoch glimmt bösartig weiter, und ist – so sieht es zur zeit aus – noch längst nicht auf seinem höhepunkt angekommen.- Wenn sich der berichterstatter von DIE STEINZEIT-ung® die zahlreichen bilder und videos von den ereignissen in Köln in erinnerung ruft, scheint der hintergrund dieser szene durch das imposante „Empor!“ des gotischen bauwerks des doms beherrscht, flankiert von dem links befindlichen portal des Kölner hauptbahnhofs. Und in der bildmitte das undeutliche gewusel zahlreicher menschen, gespenstisch beleuchtet durch abbrennendes feuerwerk. Und über allem ragt auf der nordseite des doms die fassade der vierung mitsamt dem vierungsturm in die pulverqualmdurchwaberte nacht hinauf. -Befremdendes heiligtum für manchen andersgläubigen; jedoch kristallisationspunkt der kultur für den Rheinländer. Was denkt sich also ein orientale, wohl eher ein muslim, bei dem anblick eines solch ehrfurchtgebietenden mauergebirges eines gotischen doms? Er wird durchaus respekt empfinden für das bauwerk. Jedoch wenn ihm im schädel ein bild einer fast nackten frau aufblitzt, welche vor gar nicht langem, zu einem zeitlichen höhepunkt des christlichen jahres auf ein sanktum dieser kathedrale gesprungen ist, und sich dort mit einem auf ihre brüste geschmierten gotteslästerlichen spruch produziert hatte, kommen ihm zweifel, ob seine ehrfurcht vor dem christengott noch angemessen ist. Und seine meinung über die „westlichen“ frauen begründete sich damals auf ansichten,die ihm seine mutter beigebracht hatte, und wie sie mit seinen s c h w e s  t e r n umgeht. Er kann sich keinen fall ausdenken, bei dem eine seiner schwestern sich s o wie diese schamlose, westliche frau verhalten würde.[] Dem berichterstatter von DIE STEINZEIT – ung® scheint, dass ein zusammenhang zwischen dem altarsprung und den ereignissen in der silvesternacht besteht. Räumliche entfernungen von gerade einmal 100 metern zwischen zwei zeitversetzten ereignissen verbinden diese auch intensiv in der zeitlichen distanz. Ja, es fördert geradezu die hypothese einer realen wirkverbindung. Wie könnte diese wohl aussehen? Hunderte junge männer aus Nordafrika, aus Nahost nehmen die außergewöhnlichen milden wintertage um Neujahr 2016 („Klimawandel“?) herum wahr, um sich zu einer fete in Köln („Karneval“?) zu treffen. Die modernen kommunikationsmittel („Schlautöner“) helfen ihnen dabei. Es bietet sich ihnen der – ihrer meinung nach – entzauberte, entwürdigte Kölner Dom und dessen umkreis als treffpunkt an. Auf der Domplatte, und auf dem bahnhofsvorplatz stoßen die tatendurstigen, feuerwerksbestückten jungen männer auf (junge)frauen, die ebenfalls die milde luft der Silvesternacht nutzen möchten und keinesfalls dicke winterbekleidung tragen. - Und in diesem gewusel nutzen die allseits und jederzeit präsenten ganoven – und dies n i c h t nur von „Flüchtlingen“, „Asylanten“, überhaupt „Ausländern“ –, auch aus den reihen der bürger, eingebürgerten, um eine neue masche zu erproben. Es handelt sich um das, dem berichterstatter bisher unbekannte, antanzen oder -tänzeln. Hierbei werden frauen durch tatsächliche oder vorgetäuschte, aber auch unsittliche berührungen verunsichert, um jenen gegenstände aus den händen, kleidung, taschen und anderen behältnissen zu entwenden. Und so kam es, dass bis dato ungefähr 1300 opfer circa 1600 strafanzeigen getätigt haben, die hälfte davon als sexualdelikte. Inzwischen ist ein erster angeklagter verurteilt worden, wegen „Hehlerei“ und nicht wegen einer sexuellen straftat. Was wollten uns die orientalischen jungen männer überhaupt mit dieser – zweifellos arrangierten – aktion Kölschsilvester sagen? Etwa, dass die „weltlichen Weiber“ gefälligst ihre popos, hüften, beine, haare, brüste und augen unter einer V o l l verschleierung verbergen sollen, weil es der „Prophet“ so will und die burka gewissermaßen wie eine „Burg“ wirkt? Eine „Burg“ gegen gierige blicke (der männer) und „schmutzige“ fantasien (ebenfalls der männer) und dem unberechtigtem fummeln nach mitgeführten gegenständen in zahlreichen kleiderfalten der westlichen frauenkleidung. Was wollen uns die Frauen mit ihren – zweifellos – harmonisierten zahlreichen anzeigen wegen sexualdelikte sagen? Bleibt uns vom leibe mit eurer verquasten mittelalterlichen religion, sonst kratzen und beißen wir kräftig zurück! Dem berichterstatter fällt es leicht, sich für eine dieser meinungen zu entscheiden; die erste ist es jedenfalls nicht. . .

Alle welt schreit gegen das freihandelsabkommen TTIP. Berufene und noch viel mehr unberufene. Dabei ist in Europa während des „Bologna-Prozesses“ ein gehöriges teil des universitären lebens p r i v a t i s i e r t worden, was den wenigsten nicht involvierten gar nicht bekannt sein dürfte. Warum wohl? . . .Wussten Sie zum beispiel, dass die überprüfungseinrichtungen der universitäten nun nach dem „Bologna – Prozess“ dem lehrkörper – den professoren – entzogen, und privaten institutionen übergeben worden ist? Gewissermaßen ein „TÜV“ für die lehr- und lernqualität der universitäten. Wenn Sie an die durchstechereien und den massiven b e t r u g bei dem Dieselabgas-skandal und der unrühmlichen rolle der überwachungsorgane denken, sollten Sie in Ihrer kritik gegen TTIP etwas nachsichtiger sein.

In einer österreichischen zeitung postet ein leser über die frage ,Mehr Frauen als Comedians?': „Es gibt einen verdammt guten Grund, sich nur männliche Komiker anzusehen. Wenn man ihn schlecht findet, wird man nicht als Sexist beschimpft.“ Das ist verdammt gut beobachtet.

Die avisierte sperrung des Brenner-passes durch Österreich erscheint dem historiker eher als der versuch, Südtirol zu „tibetisieren“.

Nirgendwo sonst wie im internet kann man so gut die heutigen probleme der pressewirtschaft erkennen. Ein produkt, welches im vor-internetzeitalter eine reelle ware war, besteht heute im internet aus elektrischen signalen, die mit hilfe von mathematischen zeichen und rastern zu texten und bildern zusammengesetzt werden. Ein sehr, sehr störanfälliges medium, im gegensatz zu dem faserbrei vom holz der bäume, welcher zu p a p i e r verarbeitet wurde, und auch noch wird. Aber so, wie es aussieht, nicht mehr lange, denn der absatz von papier geht wegen des rückgangs des verkaufs von zeitungen zurück. Und hierbei erscheint bei genauerem hinsehen eine besonderheit, die es nur in dieser branche gibt. In allen nur erdenklichen bereichen des lebens des modernen menschen haben sich die derivate des „Schwarzen Golds“ zu lasten der „natürlichen“ grundstoffe( naturfasern (Holz); stahl („Eisen“) als kunststoffe (Plastik) durchgesetzt. Merkwürdigerweise bei dem informationsträger zeitung aber nicht; abgesehen von farb- und druckerschwärzekomponenten aus kunststoff im millibereich. Dies ist allerdings nicht der grund für den untergang der „Gutenberg-Galaxis“, es ist die rasanz der informationsübermittlung, die praktisch in i s t zeit abläuft, und den 24-stundenrhythmus einer zeitung ganz alt aussehen lässt. Was machen also die verlage? Sie dröhnen das internet voll mit ihren – teuer – eingekauften meldungen, für jedermann zu sehen, und zwar kostenlos! Die rolle rückwärts mit einem leserabonnement im internet wird s o mit sicherheit scheitern, den die surfer wollen alles billig, billig, wenn nicht sogar umsonst bekommen. Kein wunder bei diesen bergeshohen angeboten von informationen aller art, bei denen der rezipient durchaus auch schon mal die meinung hat: ,Was? Diesen sch . . ß soll ich mir auch noch reinpfeifen? Dann aber bitte umsonst.' Die eigentlichen gewinner der neuen technologien sind die anbieter von IT-diensten. Undenkbar, dass vor 100 – 150 jahren solche tycoons wie Vanderbilt, Canergie, Rockefeller, Edison, Stinnes, Krupp, Thyssen ihr vermögen innerhalb von locker 5 bis 10 jahren angehäuft hätten, wie heute die einschlägig bekannten vorreiter des IT. Und diese vermögen bemessen sich heute – erneute steigerung! – nach milli a r d e n, beziehungsweise nach b i l l i o n e n. . . Die zeitungsverlage versuchen, ihre dahinschwimmenden papierschiffchen dadurch zu retten, indem sie einen auf „social media“ machen. Und das geht so: Die zeitungen liquidieren ihre feuilletons, oder schmälern diese erheblich zugunsten der leserbrief s e i t e n. Für den leser eines artikels in der zeitung ist es höchst interessant, die dazu abgegebenen leserkommentare ebenfalls zu studieren, um seine e i g e n e meinung danach entweder bestätigt oder abgelehnt zu sehen, ein wertvolles korrektiv für spätere ideen. In der letzten zeit ist dies aber eine sehr anstrengende sache für den leserbrief-leser geworden, und nicht nur wegen der a n z a h l; der berichterstatter hat in letzter zeit schon mal leserbrief-foren von über 1 000 (in worten: T a u s e n d ) gefunden. Also besondere meinungsvielfalt? Denkste; aber daneben gedacht, denn die trolle im internet, die den knochen (das eigentliche thema) gründlich abgenagt haben, verbeißen sich kannibalisch ineinander. Und was zu anfang amüsant erschien, wird zu einer öden wörterwüste, die gekünstelt interessant wirken soll, aber letztlich peinlich und banal wird. Dem berichterstatter von DIE STEINZEIT-ung® ist jedenfalls die lust am studium der leserbriefe vergangen, er schaut sich maximal die ersten zehn kommentare an, versucht, die leserbriefe der letzten seite aufzurufen, und liest dann den letzten kommentar. Doch bei 1000 kommentaren eine aufwendige und vergebliche mühe. Langer rede; kurzer sinn: Auch noch so umfangreiche leserbriefseiten mindern nicht die probleme der presse. -



Mittwoch, 13. April 2016

Hirnzwingen 2016-3


Haben Sie schon mal etwas von den „Schwabenkinder“ gehört? Der berichterstatter von DIE STEINZEIT-ung® kannte diesen begriff auch nicht, bis er diesbezüglich in einer sendung des WDR informiert wurde. „Schwabenkinder“ hatten damals tatsächlich etwas mit der süddeutschen landschaft S c h w a b e n zu tun. So nannten sich die kinder, die seit dem Dreissigjährigen Krieg aus den damals ärmsten regionen der Alpen, bis nach Tirol hinein, im frühjahr in großen trecks – zu fuß – ins Schwabenland zogen, um sich bei den schwäbischen bauern als arbeitskräfte auf den höfen zu verdingen. Die eltern jener kinder waren selbst bergbauern und so arm, dass sie froh waren über jeden esser, den sie von der mühsam, den bergen abgerungenen nahrung, n i c h t verköstigen mussten. Im herbst, wenn der winter vor der tür stand, kämpften sich die kinder, teilweise über schon verschneite pässe wieder zurück in ihre heimat. Da die schwäbischen bauern damals zwar nicht so arm wie ihre kollegen, die bergbauern waren, sich dennoch nicht auf rosen gebettet fühlen konnten, fiel die bezahlung der kinder für ihre arbeit auf dem hof eher dürftig aus. Noch 1908 gab es eine reportage einer u.s.amerikanischen zeitung über einen verdingungsmarkt in Friedrichshafen/Bodensee, den dieses blatt als „Sklavenmarkt“ bezeichnete. Nun ja, wenn man etwas genauer hinschaut, w e r w a s in Friedrichshafen damals gerade mit mehr oder weniger erfolg konstuierte, kann die deutlich hämische spitze der Amis nachfühlen: Es war der Graf Zeppelin, der in Friedrichshafen ansetzte, den luftraum der Erde zu erobern. Wobei der berichterstatter der meinung ist, dass diese unhöfliche zeitungsnotiz weniger den Grafen Zeppelin treffen sollte, denn das unbeliebte deutsche kaiserreich.

Das Leiden der Hysterischen (Menschen) kommt hauptsächlich von ihrer Erinnerung“. (Sigmund Freud)

Leute, lasst mal nach ! Alle schwerverbrecher, die bis heute die fürchterlichen anschläge auf Europa verübt haben, sind fast alle europäischen staatsbürger gewesen, und k e i n e ausländischen f l ü c h t l i n g e! . . .

Zum fußballspiel VfL Wolfsburg gegen Real Madrid am 06.04.2016 in Wolfsburg. Die Spanier waren in dem spiel keine ballkünstler, sondern eher f a l l künstler. Das gilt auch für das fremdf ä l l e n von gegnerischen spielern, was sogar in einem falle der spanischen mannschaft ein gegnerisches tor durch elfmeter einbrachte.


Jan B ö h m e r m a n n im april 2016: „Ich fühle mich erschüttert in allem, an das ich je geglaubt habe.“ Herzlichen glückwunsch, Jan! Für Dich ist es noch nicht zu spät. Zu spät war es für einen mann, den der berichterstatter von DIE STEINZEIT-ung® kennt, und der erst mit f ü n f z i g aufwachte; aber erst, nachdem er v e r l e t z t worden war.

Bargeld lacht. . . Aber nicht mehr lange, denn die ökonomen unter den politikern wetzen bereits ihre legislativen messer. Und dem bargeld würde das lachen bald vergehen wenn es bemerkte, dass es nun an seine materielle substanz geht. Dem berichterstatter von DIE STEINZEIT-ung® fällt nur e i n grund ein, bei dem das bar(klein)geld verschwinden könnte, insbesondere die kupfernen, messingnen scheidemünzen. Denn er bemüht sich, die anzahl dieser metallplättchen in seiner haushaltskasse so gering wie nur möglich zu halten. Bei einem etwas umfangreicheren einkauf beim discounter versammelt er alles kupfer- und Messinggeld jeweils getrennt in seinen zwei hosentaschen, um einen größeren geldschein aus seiner geldbörse zu zücken. Das geschieht so, dass er der kassiererin die rechnung mit diesem geldschein p l u s der scheidemünze ü b e r dem betrag des letzten zehnerschritts der rechnung bezahlt, worauf er regelmäßig einen geldschein – oder auch mehr – als wechselgeld zurück bekommt. Diese prozedur ist erwiesenermaßen schneller als das suchen nach der geldkarte, das hineinfingern derselben ins lesegerät, dem womöglichen checken der pin, und der eingabe derselben. Besonders bei älteren menschen hat der berichterstatter schon tolle sachen in der schlange vor der kasse erlebt. – Doch merkwürdig: Trotzdem die bezahlung mit dem präsentieren des hohen geldscheins und des wechselgelds nicht langsamer als das mit -der-karte-bezahlen geht scheint ihm, als wenn er manchmal scheel angesehen wird. Und dies n i c h t von kassiererinnen und kassierern, denn die sehen derlei praktiken eher wohlwollend, brauchen sie doch dann nicht so oft die rollen mit der scheidemünze in ihre kassen zu kloppen. . . Die möglichkeiten der elektronischen bezahlung sind inzwischen sehr zahlreich, und teilweise auch technisch ausgereift. Doch irgend etwas scheinen die befürworter des bargeldlosen zahlungsverkehrs, und der damit einhergehenden abschaffung des haptischen geldes nicht zu bedenken: Was passiert, wenn neben der elektronik des bargeldlosen zahlungsvorgangs die e l e k t r i k versagt? 'Was passiert, wenn auf einmal der „Saft“ (elektrischer strom) ausfällt? Und zwar flächendeckend, wie es vordem in zahlreichen fällen auf fast allen kontinenten passiert ist? Ein flächendeckender stromausfall ist für eine industriegesellschaft wie der westlichen einem schlaganfall oder gar herzinfarkt eines lebewesens gleichzusetzen. Und dies nicht mit verzögerung sondern sofort. Jeder technisch gebildete mensch mag sich selbst ausmalen, welch ein chaos dann ausbräche. Ein chaos, welches zu beseitigen mehr geld verschlingen würde, als die einführung des virtuellen geldes vordem. Und ob sich dann schnell wieder die elektromotoren in den straßenbahnen, aufzügen, rolltreppen, in den küchenmaschinen, staubsaugern, druckern, computern, in den millionen maschinen der industrie und der verkaufskasse drehen ist fraglich. Es sei denn, alle und alles hätten im keller ein stromaggregat. Selbst dies ist aber auch sehr unwahrscheinlich, denn dann hätten wir bereits schon die d r i t t e industrielle revolution hinter uns. Jedenfalls, bei einem großen stromausfall nach der abschaffung des bargeldes wäre es so, als wenn wir uns mit schmackes zurück in DIE STEINZEIT katapultieren würden. Und in den geldfächern der discounter-kassen würden sich haufen von abrissen von kassenbon-papierrollen als schuldscheine – gewissermaßen als kassenbon-bons – stapeln .


Wenn ein Deutscher im angesicht von „Guernica“ erwidert, dass die ausradierung von großen deutschen städten im WK II durch alliierte bomber auch nicht von pappe gewesen sei, und wenn er dann in strengem ton darüber belehrt wird, dass ,die Deutschen ja angefangen hätten, und somit s e l b s t schuld daran wären', dann müsste die relativierung eigentlich beginnen. Oder es würde von a l l e n ein schlusspunkt gesetzt; ende der historie. -

Was kommt dabei heraus, wenn ein paar milliardäre von ihren nie im leben ausgebbaren milliarden ein paar milliärdchen abzweigen, und unter sekundanz eines gesundheitlich angeschlagenen britischen astronomen einen „breaktrough Starshot“ abgeben wollen? Na klar einen schuß in den ofen. - Mit hilfe eines laserstrahls sollen einige hundert chip-kleinen „raumschiffe“ unter dem schutz eines segels von eben diesem laserstrahl in 20 jahren erdzeit nach „Alpha Centauri“, 4,34 Lj entfernt, in einem ständigen schuß, also „Dauerfeuer“, getrieben werden. Denn mit sicherheit dürfte dem beschuss mit mehreren hundert Gigawatt leistung für nur 10 m i n u t e n (so die ersten schätzungen von wissenschaftlern) kein bekanntes material von der Erde widerstehen. Also dann 20 jahre lang verschwendung von energie, mit hilfe derer die wirtschaft von ganzen staaten 20 jahre lang laufen würde. Mit dem entsprechenden gegenwert dieses verschwendeten geldes könnte man auf der Erde ganz andere sinvollere dinge anstellen. Da sich die ungleichverteilung des geldvermögens durch die IT-technik (Hochfrequenzhandel, Briefkastenfirmen, abschaffung des bargelds u.s.w.) noch verschärfen wird, ist es nur noch eine frage der zeit, wann dem ersten milliardär per IT-technik, und durchaus im sinne von Karl M a r x, einige nullen seines saldos v o r dem komma gelöscht werden. Einfach, nur so. - Es ist zeit, die dino-technik der gigawatt-riesen (laserkanonen, zu einigen hundert gigawatt ) zu hinterfragen, und endlich die verteilung der erzeugten werte nach der individuellen k ö r p e r l i c h e n leistung vorzunehmen. Das könnte mit der stark im zunehmenden sektor möglichen überprüfung der körperfunktionen durch die ergometrie, wiederum eingebettet in der IT-technik, von statten gehen. Dann bekäme der mensch als individuum einen leistungsindex, der normiert, zum parameter des persönlichen erlöses seiner arbeit dienen wird. Erst dann ist es schluss mit milliardären, und ganz gewiss auch mit milli o n ären.



Samstag, 20. Februar 2016

H i r n z w i n g e n 2016 - 2


DIE STEINZEIT-ung® stellt fest, dass Rußland bei seinen bemühungen, wieder ein globalspieler in der politischen liga zu werden, sich in rasender eile einem anderen ereignis der sich ständig wiederholenden geschichte nähert. Es betrifft die geschichte eines anderen staates in Europa. Dieser staat beanspruchte vor über 150 jahren kraft seiner größe, wirtschaftlicher möglichkeiten, und – nicht zuletzt – wegen seiner global prägenden geschichte, einen „Platz an der Sonne" (Reichskanzler v. B ü l o w; nein, nicht der „Loriot“, sondern ein früherer v. Bülow!) zu erlangen. Die damaligen globalplayer – ich erspare mir, diese zu benennen; es gibt sie h e u t e noch immer, außer „Kakanien“ – hatten etwas dagegen. Sie spannen diplomatisch ein netz, in das die anderen mitspieler und auch einflüsterer dieses land schlangen, und zum schwanengesang verführten. Nach einem großen, u n v e r m e i d b a r e n krieg (WK I) fand sich dieses land als unterlegener wieder, und Rußland als sieger. Nach einem, der kriegs“schuld“ gemäß restriktivem friedensvertrag begann nach 20 jahren eine neuauflage dieses scheißspiels um geltung. Dieses mal jedoch m i t dem kriegsgegner von WK I, Rußland, welches sich in einer äußerst blutigen revolution unter den ideen und vorstellungen eines deutschen philosophen zum sozialismus hinwandte und zur Sowjetunion mutierte. Nachdem das „Dritte Reich“ (Deutschland), und die Sowjetunion (Rußland) das erste militärische ziel ihres gemeinsamen „Hitler-Stalin-Pakt“, die aufteilung der Republik Polen, erreicht hatten, gab Rußland keine ruhe und überfiel direkt danach – im alleingang – ,sehr zum unwillen der weltöffentlichkeit das kleine Finnland. Und d i e s schien den machthabern des Dritten Reichs die offiziers-hosenböden derart flattern zu  lassen, dass die offiziere des generalstabs – zu f r ü h ? – 1941 in kannibalischer art ihren „Waffenbruder“ selbst überfielen. Das hatte den fürchterlichen effekt, dass das große mittelalterliche reich unter entsetzlichen todeszuckungen für immer von der weltbühne verschwand, und abermals sich als besiegter wiederfand.
Und Rußland, die Sowjetunion? Im dezember 1991, nach dem die SU mit „einem Winseln“ ( C.W e i n b e r g e r) zugrunde gegangen ist, trat R u ß - l a n d an die alte stelle des zurückgebliebenen zarenreichs, und siehe da; nach etwas mehr als 20 jahre nach dem zusammenbruch der alten ordnung begann Rußland, die alte größe wieder herstellen zu wollen, in dem es die Krim annektierte. - Und weiter geht es im jahre 2016 in Nordafrika, wo Rußland einen diktator militärisch s t ü t z t und schützt, der aus einer „Dynastie“ stammt, die mit der alten SU politisch inniglich (Arab Sozialismus) verbandelt war. Rußland! Sieh zu, dass nicht dein abgang, der mit trommelwirbel und paukengedröhn bereits angestimmt, mit riesigem   D o n n e r s c h l a g endet. . .

Immer wieder wird bei der Großen NATO-verteufelung kolportiert, dass der „Westen“ dem „Osten“ versprochen habe, dass die NATO nach den eventuell erfolgenden unabhängigkeitserklärungen von ehemaligen „Warschauer Pakt“-staaten in diesen staaten  k e i n e präsenz zeigen wird.
DIE STEINZEIT-ung gibt zu bedenken, wie die unterhändler von ost und w e s t beispielsweise, v o r der unterzeichnung des 2+4 Vertrags am 12. september 199wissen konnten, dass die formelle auflösung der S o w j et u n i o n erst im dezember 1991 erfolgte, und überhaupt zusammenbrechen würde? Und von GUS (Gemeinschaft Unabhängiger Staaten) hi „GUS“ da „SU“? konnte daher vor dem denkwürdigen 12. September 1990 noch keine rede sein.


Die rotlackierten faschisten benutzen eine beliebte methode zwecks täuschung fakten zu kaschieren. So heißt es beispielsweise bei einer syrischen partei n i c h t „Syrisch National Sozialistische Partei“, sondern „Syrisch Sozial Nationalistische Partei“. Alles klar?. Und die NSDAP hieß in wirklichkeit SNDAP! . . . Diese „Sprachregelungen“ werden auch bei verschiedenen parteien und gruppierungen in der Ukraine n a c h Maidan in den separatistengebieten verwandt. Übrigens: Syrien war seit dem WKII eher ein parteigänger der stalinistischen Sowjetunion, wie auch sehr viele andere arabischen staaten. Der Assuandamm in Ägypten müsste eigentlich Nasser - Chruschtschow – Damm heißen.


Als die menschen in der verblichenen DDR auf die straßen gingen, und „Wir sind das Volk!“ riefen waren sie so viele, dass es den „wenigen“ (den kommunistischen machthabern) mächtig in die glieder fuhr. Und das war auch so gedacht, und dieser gewaltige canon „Wir sind das Volk!“ bewirkte, dass die wenigen die botschaft vernahmen, verstanden, und die macht – ohne einem vom „Volk“ je ein haar zu krümmen – abgaben. Dabei haben die beiden antagonisten eine weltweit einzigartige leistung vollbracht, eine leistung, auf die wir Deutsche s t o l z sein sollten. - Doch das getöse, was man in den letzten tagen aus dem sächsischen bergland hörte war kein berggeschrey. Es klang zwar wie „Wir sind das Volk!“, doch wer ganz genau hinhörte erkannte etwas ganz anderes; es klang eher wie „Wir sind das Pack!“ Und somit hatte der SPD-vorsitzende S. G a b r i e l recht, als er vordem eine andere gruppe von Sachsen als „Pack“ bezeichnet hatte. Auch dem berichterstatter von DIE STEINZEIT-ung® verschlug es damals den atem, als er dieses d o n n e r w o r t eines granden einer volkspartei hörte. Aber nach diesem vorfall in C l a u s n i t z sollte klar sein, dass dem parteioberen Gabriel dieses blech bei der nächsten wahl d o c h noch vergoldet werden könnte.- Es ist nur schade, dass durch derlei geschehnisse der ruf der „gemiedlichn Saxn“ leidet, insbesondere, weil wir im „Westen“ immer noch das unangenehme organ eines ehemaligen generalsekretärs des ZK in der DDR ( „dä Sbitzboad“ W. Ulbricht) im ohr haben. 


Einige foristen im interblog finden, dass, wenn Deutschland in Europa einen „Sonderweg“ eingeschlagen hat, i m m e r etwas schief gegangen ist. So, wie zur zeit bei der schwelenden flüchtlingskrise. . . Falsch, dame Klio. Sonderweg ist zwar richtig, doch auf diese „Sonderwege“ hat die dame Europa Deutschland mehr oder weniger mit sanfter gewalt gezwungen. So, wie heuer wieder. Wer weist in la tout Europa Deutschland einen rechtsbruch bei den zur zeit noch gültigen europäischen gesetzen nach? Übrigens: Die chimäre Europa ist nur zu dem zwecke gegründet worden, um Deutschland zu fesseln; dazu gehörte auch die schaffung einer gemeinsamen europäischen (künstlichen) währung. Dabei hätte damals die Bezeichnung „Euro-Mark“ die wahren finanziellen verhältnisse viel besser widergespiegelt. Dame Europa! Sieh man tau, wie du aus dem schlamassel wieder herauskommst; aber bitte o h n e den „Sündenbock“ Deutschland endgültig zu zerlegen. -
 






Dienstag, 9. Februar 2016

H i r n z w i n g e n 2016-1


Liebe blog-leser
Bereits am jahresende 2014 bezweifelte ich in der begrüßung des kommenden jahres 201 5, dass dieses „froh“ sein wird, was auf furchtbare weise durch den 13. november in Paris bestätigt wurde. Meine zweifel für das jahr 2 0 1 6 sind in keiner weise kleiner geworden.
Die – hoffentlich – noch kommenden blogs fürs jahr werden in gewohnter weise nach idee und aktualität veröffentlicht.


Die von Nordkorea gezündete „Wasserstoffbombe“ die als wasserstoffbombe eine viel zu kleine detonationswirkung (Erschütterung) gehabt haben soll war doch, was sehr zu wünschen sein sollte, hoffentlich keine n e u t r o n e n waffe? . . .

Er wollte keine bombe bauen, sondern „nur“ drogen herstellen, so der Kölner käufer von chemikalien in einem baumarkt. So, so, droge, und keine bombe. Dabei ist eine bombe eine bombe, aber auch eine d r o g e, wahrscheinlich die stärkste und „wirkungsvollste“ droge, die ein geborener menschen f e i n d anwenden kann, um seine s u c h t , anderen menschen in präziser weise leid zuzufügen, zu befriedigen. Und sei es um die eigene auslöschung. -

Somalia. Ein beispiel, wie staaten vergehen, wenn der t r i b a l i s m u s, wie in der grauen vorzeit seine schlechten seiten hervorkehrt. Wobei ausdrücklich bemerkt werden soll, dass diese form einer menschlichen gesellschaft zu j e n e n zeiten auch gute seiten hatte. Aber im zeitalter der ständig wachsenden erdbevölkerung erkennt dieses kollektiv „Stamm“ als gegenüber lediglich einen anderen stamm. Und dieser andere stamm wurde regelmäßig als rivale angesehen, so dass man unter zur-hilfe-nahme des substantivs „rivale“ ein neues wort, T r i (v) a l i s m u s, mit ähnlicher sinnaussage bilden könnte. Und das drama auf der völlig überlasteten weltbühne beginnt; immer wieder auf s neue. Nach dem verschwinden des damaligen machthabers 1991 stießen in Somalia viele stämme in das machtvakuum, und ein grausamer kampf um die oberherrschaft begann, stamm gegen stamm. Dieser krieg dauert heute schon bald solange, wie das entsetzliche europäische lehrstück vor beinahe 400 jahren, dem 30 jährigen krieg. Es gibt vorbildhaft ein großes schriftwerk aus der antike, welches eine beseitigung der gefahren des tribalismus schildert, nämlich die einigung von stämmen zu einem volk. Es ist die Bibel. Freilich gelang dies nur mit hilfe eines gottes, was man bei der befriedung von Somalia auch nur w ü n s c h e n nicht glauben mag.

Nein, Deuschland ist nicht souverän. Zumindest nicht, was die behandlung von fremden („Flüchtlinge“) anbetrifft.

Leihmutterschaft ist Prostitution.“, so die italienische gesundheitsministerin Beatrice Lorenzin. Da ist was dran. . .

Wer sich verteidigt, klagt sich an. (Zitat eines unbekannten) Trotzdem: ein hammerwort.

,Rechts – und Linksbolschewisten' (qua: Faschisten). Ein geflügeltes wort, benutzt von politologen, historikern in den 20er,30er jahren dvjhds. Und h e u t e wieder sehr aktuell.

Sie wollten immer schon mal wissen wie es ist, „zum Affen gemacht“ zu werden? Das hat der kommunistenkönig Kim Jong-un aus Nordkorea mit seinem großen schutz-baazi, der VR China gerade in unnachahmlicher weise vorgeführt. Denn genau zu beginn des chinesischen jahres, des „Jahr des Affen“ ließ Kim Jong-un eine große rakete starten, angeblich um weltraumkunde mit hilfe eines satelliten zu betreiben. Dabei ist sich die ganze welt darüber bewusst – insbesondere die unmittelbaren nachbarstaaten – dass es sich bei diesem „probeschuß“ um den start einer interkonti-rakete handelte. Und davor sollte sich die gesamte welt zu beginn des chinesischen jahrs des affen f ü r c h t e n. -

Einige zeitgenossen („elektrische Jünglinge“) beduseln sich an den segnungen der moderen (IT) medien. Beim leerräumen ihrer bücherregale in die container eines taffen entrümpelungsfachmanns, husten sie sich wegen des staubes fast die lunge aus dem hals, denken, dass es so ausgehalten werden muss, weil es ja das letzte mal ist: Nie mehr bücher aus papier. . . Nie mehr ein lesedingens, bestehend aus verkochtem, trocken gepresstem brei aus bäumen, beschmiert mit schwarzer farbe, zusammengeklebt mit lein und leim. Hütet Euch! Ein unabdingbares technisches zubehör zum lesen Eurer modernen bücher könnte sehr knapp, wenn nicht gar unerschwinglich werden: Der fluss der elektronen, vulgo STROM. . . Tröstet Euch nicht mit dem gedanken an die fotovoltaik, denn Gott hat beim beginn die (dunkle) nacht von der tageshelle getrennt, und dies über die zeit verteilt genau zu halbe, halbe. Und staumauern in trocken gefallenen flusstälern wegen des dahinsiechens der gletscher bringen keinen dynamo mehr zu einer einzigen, müden umdrehung. Die einzige chance bliebe Euch, auf wellen-generatoren zu setzen, sowohl beim wasser der ozeane als auch bei den klima-wellen, also dem wind. Es sei denn, es gelingt, gravitationswellen nachzuweisen, und diese zu nutzen, und zwar in form eines grav-wellendynamos. Denkt daran, dass Euch dann zu diesem zeitpunkt nur die energie von kohle und holz zum s c h m i e d e n all dieser notwendigen technischen geräte zur verfügung steht. . . Und wenn Ihr dann partout nicht mehr weiterkommt, dann haltet ausschau nach jahrtausende alten grabsteine oder steinplatten mit eingemeißelten zeichen, die wie buchstaben aussehen, die zusammengesetzt wörter ergeben, die aneinandergereiht. . .sätze. . . , und diese. . .



Dienstag, 29. Dezember 2015

H i r n z w i n g e n 2 0 1 5 - 1 0


Deutsche Macht fürchte ich heute weniger, als deutsche Untätigkeit“, so ein polnischer politiker. Diese worte, gerade aus dem mund eines polnischen ministers, lassen aufhorchen, und zwingen zur interpretation aus deutscher sicht. Gewiss haben diese überlegungen im angesicht der gerade in schwung gekommenen neuen „Völkerwanderung“ die, im gegensatz zur antiken Völkerwanderung aus Nordost nun aus dem Süden erfolgt – ihren ausdruck gefunden. Nun hat Deutschland in diesem hinblick „etwas getan“, aber das scheint schon w i e d e r nicht recht zu sein: Deutschland hat im angesicht des erklärten stacheldrahtkrieges einiger Balkanvölker gegen die fremden und, ganz natürlich auch gegen Deutschland, stellvertretend durch „Frau Merkel“ die einreise nach Deutschland gestattet, und somit über jeden zweifel erhaben eine gute tat getätigt. Und was machen die Europäer? Sie schimpfen rotz und wasser über die Deutschen dafür, dass diese. . . diese. . . ja, was haben die denn eigentlich getan, was so aufregend ist, als menschen in not aufzunehmen? Ein christliches gebot, ein menschliches gebot, worauf das christliche Europa ja angeblich soooo stolz sein sollte. Aber vor diesem großszenario stellt sich die e i g e n e verweigerungshaltung besonders klar und deutlich schattenrißartig als perfide und entlarvend heraus; hallo! nicht die von D e u t s c h l a n d ! -
Das am meisten gefährdete land in der europäischen staatengemeinschaft ist nicht Griechenland sondern P o l e n. Und dies nicht etwa in erster linie wegen der escapaden der K a c z y n s k i -“brüder“ jawohl brüder, denn der bei einem flugunfall getötete zwillingsbruder gehört im geiste dazu , sondern wegen des übermächtigen übernachbarn mit sitz in Moskau. Und dieser nachbar reibt sich zufrieden die hände darüber, wie das so bei dem scheinriesen „Europa“  alles läuft, oder besser n i c h t läuft. . . . Polen hätte nun zum ersten mal in der neuzeit die chance, sich endgültig aus dem herrschaftsbereich des zaren aller Slawen zu lösen, um sich West (Rest) europa anzuschließen, wohin Polen immer hinwollte, und eigentlich auch s o l l t e. Leute, schaut euch das barocke D r e s d e n mal genauer an, und ihr seht auch etwas von Polen. Dasselbe gilt für die österreichische hauptstadt Wien. Wenn die Ukraine in die hände des nachfolgestaates der Sowjetunion, also Rußland, fallen sollte, dann fällt – innerhalb eines zeitlichen schlenkers neben Transnistrien und gehörige teile von Moldawien (Rumänien) – als nächstes auch Polen. Dann wäre Polen, auch wegen des plumpen und ungeschickten umbaus seiner staatsregularien tatsächlich v e r l o r e n, und dies für lange zeit. -
Im sanften frühlingswind des winterbeginns des jahres 2015 rauscht es im blätterwald der presse, und es raunt die dichterische frage durch das geäst, wer Deutschland zum richter der anderen nationen bestellt hat. Mit „Nationen“ ist wohl der „Weltkreis“ gemeint, also die gesamte welt. Da die welt sich vor über 70 jahren zum richter über Deutschland aufgeschwungen hat, ist es wohl verständlich, wenn Deutschland in unserer sehr, sehr schnelllebigen zeit nach einer ära von immerhin sieben jahrzehnte den spieß mal herumdreht, und den „anderen Nationen“ seine meinung geigt. In dem pulk der Vereinten N a t i o n e n , vulgo UNO, ist Deutschland ein gern gelittenes mitglied, wenn es um zahlungen für UNO-aktivitäten, das entsenden von soldaten, helfern in krisengebieten geht. Was Deutschland innerhalb der völkergemeinschaft n i c h t mehr ist: Deutschland ist keine n a t i o n mehr. Deutschland ist zwar ein „großes Land“, aber eine „deutsche Nation“ hat uns die welt Gott sei Dank – gründlich ausgetrieben. Doch dies geschieht gerade in der zeit, da der nationalismus in Europa eine renaissance feiert, die zum fürchten ist. - Das größte land in Europa, auch und insbesondere flächenmäßig, in der der nat(z)ionalismus fröhlich urständ feiert ist Rußland. Auch andere länder in Europa rüsten im kulturpolitischen Sinne kräftig auf. So will Schottland weg von der britischen krone, und Spanien läuft gefahr, sich in drei teile aufzuspalten, ins restliche königreich, Katalonien und ins Baskenland. Ein schönes negativbeispiel des wiedererwachten, s p a l t e n d e n nationalismus ist die zertrennung der T s c h e c h o s l o w a k e i.
Was treibt also Deutschland, sich – angeblich! – zum „Richter“ über „Nationen“ zu schwingen? Weil wir k e i n e nation sind, und nun endlich die S c h n a u z e randvoll haben, vom 70 jährigen büßen, bezahlen und katzbuckeln. Weil wir ein recht haben (so wie jede andere nation dieser Erde auch) die Welt zu kritisieren, ja, sogar zur not zu belehren. Und weil der bei weitem überwiegende teil der Deutschen durch die „Gnade der späten Geburt“ für sich in anspruch nimmt, als unschuldig zu gelten. Wir Deutschen und dazu gehören nicht nur die „Bio“-Deutschen, sondern auch die „Immi“-Deutschen mit dem 2. pass haben es vor über 25 jahren geschafft, in einer revolution ohne die abgabe eines schuß pulvers, ohne das vergießen eines tropfen bluts uns friedlich wiederzuvereinigen. Und wir schwingen uns zum warner auf, wir nehmen uns das recht, weil niemand besser über die gefahren des feuers berichten kann wie das sprichwörtliche „gebrannte Kind“. Und, ja: Am deutschen Wesen sollte einmal „die Welt genesen.“ Aber: Deutsche Erfahrung; eine Offenbarung? Weit entfernt. Die Welt? N i x gelernt. . . Und eine binsenwahrheit darf das „Gebrannte Kind'“ wohl verkünden, zumal es der welt auf den nägeln brennt. -
Dem berichterstatter von DIE STEINZEIT-ung® liegt es fern, eine prognose für das kommende jahr zu stellen. In jedem falle sind die aussichten eher düster als heiter. Zum abschluss nun noch ein paar hirnzwingen, locker vom hocker, nicht so ganz ernst zu nehmen, aber doch nachdenkenswert:

Planlos in den Krieg“, so lautete ein ironischer kommentar über einen eventuellen Bundeswehreinsatz in Syrien. Ja, verdammt noch einmal! Wie nennt man denn den, oder die institution, die einen krieg p l a n t, und nicht nur den w e g dorthin? Ich sags Ihnen: Der deutsche G e n e r a l s t a b. . . Alles klar? Auch bei denen die sagen Gottseidank; so etwas haben wir bei u n s nicht, bei u n s heißt das ja ganz a n d e r s? - Na, denn. . .

Jazz ist auch die suche der instrumentalkünstler nach einer schönen neuen melodie. Je weniger dies scheinbar während der darbietung gelingt, um so ruppiger und rauher erscheinen die langen improvisationen während der vorführung. Jedes finish solch einer darbietung beweist – fast – immer, dass die suche vergeblich war: Zum großen glück der Jazz-liebhaber. . .

Warum ist die welt-klimakonferenz dezember 2015 in Paris „die schönste aller französischen Revolutionen“? Klar doch, weil sie – von anfang an erkennbar – keine folgen, weder gute noch schlechte – doch eher schlechte – zeitigt. Ein typisches totgeborenes kind.

Auf informationen über die körperliche befindlichkeit des schwer verunglückten rennfahrers Michael Schumacher hat die öffentlichkeit kein recht, so sein rechtsanwalt. Interessant, aber als dieser tapfere recke seinen umwelt schadenden sport ausgeübt hatte, war es ganz richtig, dass die öffentlichen medien öfters verstopft waren durch die vielen darbietungen darin, über das nationale symbol der „öffentlichen Person“ Schumacher. Zu recht? . . .

Der chronist von DIE STEINZEIT-ung® ist darüber verblüfft, wie eine neue liedart in mode kommt. Immer mehr interpreten darunter auch viele frauen hauchen liedchen in den äther, die als einzige liedsubstanz die anima um „Seele“ und „Herz“ besitzen. Die kadenzen enden meistens in bedeutungsschwere moll-akkorde, zur bekräftigung der davor geschilderten seelenlage. Die musische stimmung beim hören dieses kling-klangs lässt den schluss zu, dass die interpreten ganz gehörige „Häuchler“ sind, und den rezipienten täuschen möchten. Warum wohl? Um die statussymbole zu erhalten, und – wichtig! – auch kohle zu machen. - ??

Hierbei, in einem zug (und weil es zum thema passt) der versuch einer erklärung, warum direkt nach der mechanisierung der musikproduktion („elektronische Musik“, mit „Verstärker“; „Synthesizer“; „Keyboard“; Digitalisierung, u.s.w, u.s.w.) sich so v i e l e musikcorporationen („Bands“) gebildet haben. Alle, die musik grundsätzlich mögen, und zwar so sehr, dass sie auch gern s e l b s t musizieren möchten, hatten nun eine möglichkeit, einen umweg um den mit schweiß und tränen gepflasterten direkten weg, selbst ein instrument spielen zu l e r n e n , einzuschlagen. Die ergebnisse dieser neuen musikkultur gipfeln – neben vielen großen erfolgen – nach dem verständnis des berichterstatters eher in der quantität der l a u t s t ä r k e dieser neu generierten elektronischen musik.

Zum abschluss eine technische angelegenheit. Ein interessierter blog-leser mag enttäuscht gewesen sein, wenn er denn mal meinen blog beim durchstöbern des internet zufällig gefunden haben sollte, und er nur den inhalt des angewählten l i n k s dargestellt bekommt. Nun, Google hat auf der rechten seite oben eine navigationsliste („Blog-Archiv“), die den gesamten blog betrifft. Am ende der zunächst angeschauten blog-seite ist rechts unten ein link zu „Ältere Posts“, der sofort zur nächsten blog-seite führt. Wenn Sie in der hauptnavigation das betreffende gewünschte j a h r anklicken, dann bringt Sie der klick auf „Ältere Posts“ direkt auf den rest des betreffenden jahres.
Viel erfolg und glück.                                                                     Der a u t o r






















Freitag, 27. November 2015

H i r n z w i n g e n 2 0 1 5 - 9


The Germans to the front!“, so lautete das kommando eines hohen britischen befehlshabers vor über 110 jahren in Ostasien. DIE STEINZEIT-ung® befürchtet, dass es h e u t e zu einer wiederauflage dieser parole kommen kann, teilweise mit denselben protagonisten wie vor 110 jahren, nicht jedoch unter den gleichen bedingungen wie damals. Denn Deutschland ist keine – militärische! – großmacht mehr, und die politische eingliederung Deutschlands heute im weltkonzert (UNO!) ist keinesfalls zu aller zufriedenheit geregelt. - Es begann eigentlich mit dem einsatz der Bundeswehr im Balkankrieg der 90 er jahre dvjhds, der von Deutschland zögerlich – aber wohl wegen der „Nibelungen“treue zu Europa – unter gewissensbissen vollzogen wurde. Es kam, was kommen musste, und was unsere generation der 80 jährigen 1 0 0 prozentig vorhergesehen hat: Für die tötung serbischer staatsbürger bei der bombardierung einer brücke über die Morava in Serbien wurden nicht etwa die piloten der angreifenden flugzeuge der NATO beklagt, sondern – gewisser maßen als „Musterklage“ – die Bundesrepublik Deutschland. Warum wohl? - Bei einem luftangriff in der nähe von der afghanischen stadt K u n d u s wurden zwei tanklastwagen auf anforderung eines Bundeswehroffiziers von u.s. amerikanischen kampfflugzeugen (ISAF) zerstört. Dabei kamen – neben terroristen – auch viele zivilisten um. Nicht lange danach wurde natürlich der d e u t s c h e oberst, in vertretung der Bundeswehr ver- und angeklagt, und n i c h t etwa die piloten der ISAF-flieger. W a r u m? - Die griechischen, und – neuerdings – die serbischen reparationsforderungen aus einer zeit von vor über 70 jahren an die Bundesrepublik liegen nun zur ( e w i g e n ?) wiedervorlage auf dem pathologisch unaufgeräumten kramtisch der Historie. - Das neueste: Ein peruanischer bauer aus den Anden verklagt einen d e u t s c h e n konzern (RWE) auf schadensersatz wegen der klimaveränderung durch den austrag von schadstoffen in die atmosphäre. Selbstverständlich ist dieses Andenbäuerlein ein „strohmann“, und zwar für einen verein, der aber wiederum auf „rechtspfleger“ eines global agierenden kartells zurückgreift, welches regelmäßig in seinen briefköpfen mit städten wie: London, New York, Kapstadt, Tokio, Sydney usw, usw als standorte auftrumpft. Warum hat sich dieses kartell nicht die größten luftverschmutzer der welt, an ausdehnung und quantität – zum beispiel die VR China, oder die USA – ausgewählt? Aber nein, das kleine mickrige Deutschland soll es als adressat einer musterklage sein. Man weiß doch, dass von Deutschland – wiederum aus historischen gründen – die wenigsten widerworte zu erwarten sind. DIE STEINZEIT-ung® meint: Solange es nicht weltweit (UNO?) eine rechtverbindliche erklärung gibt, dass Deutschland für alle vergehen und verstöße u n d verbrechen gegen das völkerrecht von v o r 70 jahren in jeder beziehung klaglos gestellt wird, sollten die legitimen streitkräfte der Bundesrepublik k e i n e n scharfen schuss auf fremdem gebiet abgeben, und niemand sollte Deutschland n ö t i g e n, sich dieser gefahrensituation auszusetzen, in dem deutsche streitkräfte im a u s l a n d stationiert werden. Und dies ist zwar eine ständige forderung gewisser oppositionsparteien im Deutschen Bundestag, die der berichterstatter von DIE STEINZEIT-ung® nicht zu seinen politischen lieblingen zählt, aber: Wo sie recht haben, haben sie recht. . .

Beim fußballspiel Frankreich vs Deutschland zuckte am tag des terrors, freitag, 13.11.2015, plötzlich einem deutscher spieler, als er einen freistoß ausführen sollte, grünliche flicker-klickerlichter über das gesicht. Dies war in einer nahaufnahme der fernsehkamera deutlich zu sehen. - War das etwa ein laserstrahl des zielfernrohrs eines präzisionsgewehrs, und hat der spieler nun glück noch am leben zu sein, weil sich etwas widriges ergeben hatte, und dieses den eventuellen schützen vom krümmen seines zeigefingers abgehalten hatte?

Donald T r u m p, u.s. präsidentschaftskandidat, behauptete, dass es in Paris am freitag, 13.11.2015 bestimmt nicht soviele tote gegeben hätte, wenn die bevölkerung – wie in den USA – waffen hätte tragen dürfen. Leute, schreit nicht sofort „Schietkram! und „Blödes Zeug!“, sondern überlegt mal selbst, ob sich die aufrechnung der 34 000 toten/jahr durch schusswaffen in den USA – einschließlich durch polizeiwaffen – gegen die toten durch terroristische akte gegenrechnet?

Was ist zu halten von den zahlreichen bekundungen von moslemischer seite, dass sie selber bestürzt sind über die brutalität des anschlags vom freitag, 13.11.2015 in Paris? Einiges. Besonders spürt man die angst in den verlautbarungen der gläubigen moslems, weil es so kommt wie immer: Unflätige angriffe auf die religion. Wobei es den gläubigen wohl ein kleiner trost sein müsste, dass dies a l l e n religionen so gehen würde. Was ist zu halten von den verlautbarungen des islamischen episkopats, wenn man die versammlung der muslimischen geistlichen denn so in der Umma verstanden wissen möchte: N i x. - Und zwar solange, bis alle muftis und groß-muftis, groß- und kleinajatollhas eine umfassende F a t w a gegen jeden terroristen verhängen, der im namen Allahs mordet. Also eine fatwa ausrufen, die auch nach abendländischem verständnis eine verfluchung und einen tötungauftrag gegen den abtrünnigen beinhalten kann. Und dass somit der islamische episkopat das „verfluchen“ von harmlosen Rap-sängern und schriftstellern wie Salman R u s h d i e zu gunsten der verfolgung von wirklich s c h l e c h t e n und nicht {universal}gottgefälligen menschen fallen lassen sollte. . .

jedesmal, wenn „was“ passiert ist, quellen die latrinen der „Sozialen Medien“ von latrinenparolen über, und zwar wegen der herkunft der waffen, mit denen die menschlichen ungeheuer von I S, auch „Morbus Levante“ genannt, ihre mitmenschen meuchelten. Insbesondere erschallen diese parolen aus dem aborttrakt der „rotlackierten Doppelausgaben“, und dies i m m e r mit dem hinweis auf die „westliche Schuld“ (vorzugsweise Deutschland) wegen der „Waffenlieferungen“ an die „Scheichs“. Frage: Haben Sie schon mal etwas anderes bei der nennung der waffen, die bei diesen verbrechen benutzt wurden, und wahrscheinlich auch in der zukunft benutzt werden als K a l a s c h n i k o w ( AK 74 et AK47) gehört??! Oder haben sie eher etwas von einem Heckler & Koch G 36, oder gar von einem M 4 Karabiner gehört? Ist das nicht merkwürdig? Wusste bis dato nicht, dass es in Deutschland K a l a s c h n i k o w- produktion und – ordentlichen – handel gibt. . .

Zum schluss als auskehrer ein kleiner ausflug in den rheinischen dialekt. Die aussprache der bezeichnung T i e f e n b r o i c h (Stadtteil von Ratingen) als Tiefenbro. . .i . . .c h ist hier bei uns sehr ungebr. . .o. . .ich. .lich. -



Mittwoch, 11. November 2015

H i r n z w i n g e n 2 0 1 5 - 8


Rußland hat seit dem zusammenbruch der Sowjetunion bis heute – mit verstärkender tendenz – probleme mit der NATO. Warum? Lassen wir mal alle mutmaßungen über das Über-den-Tisch-ziehen von Rußland beim abschluss des 2+4 vertrages beiseite, und fragen wir uns einmal, ganz bescheiden, ganz rhetorisch, ob J u g o s l a w i e n in seiner damaligen form noch h e u t e existieren würde, wenn es damals bei dem zerfall dieses künstlichen gebildes von Stalins gnaden auf dem Balkan k e i n e NATO-präsenz in Europa gegeben hätte ? ! . . . Jeder mag diese frage für sich beantworten; DIE STEINZEIT-ung® hat sich dieser aufgabe schon selbst unterzogen. – Übrigens ist dies eine typische „computerfrage“; es gibt nur z w e i möglichkeiten der antwort, eine herumeierei führt immer zu einem fehlergebnis, denn wir sind mit der weltgeschichte nicht bei der Quantenphysik. . .

Bei dieser gelegenheit: Sehr wohltuend ist es, dass die fraktion der „rotlackierten Doppelausgaben“ (von was, wohl?. . . ) im Deutschen Bundestag eine sendepause in der verkündigung der „amerikanischen Schuld“ durch amerikanisches „bombing“ an dem flüchtlingsdrama in/aus Syrien eingelegt haben. Lediglich Oscar, der springbrunnen, gatte der wiedergängerin von Rosa Luxemburg, der oppositionsführerin im Achtzehnten Deutschen Bundestag, konnte das wasser nicht halten, und im angesicht des massiven „russian bombing“ doch noch mal – hoffentlich zum letztenmal! – die alleinige schuld der „Amerikaner“ zu beschwören.

Herrlich! Eine „schöne“ nachricht aus dem radio. Ein rundfunksender meldet eine walrettung vor einer nordamerikanischen küste aus dem netz-und seilegewirr einer aquafarm. Mit viel mühe gelang es dem rettungsteam, die zahlreichen netze, fäden, auch aus Nylon zu kappen, und somit den giganten zu befreien. , Anschließend' ,so die moderatorin, , schwamm das tier davon'. Wunderbar. Aber was hätte das tier denn neben dem davonschwimmen s o n s t noch machen sollen? Etwa zum dank mit der schwanzflosse wedeln? - Aber nichts für ungut: Vielen dank für eine dieser, ach so seltenen, „schönen“ meldungen, liebe senderbesatzung. Bitte weitermachen. . .

Die Europabehörde meldet, schon frühzeitig im märz dieses jahres der Bundesregierung mitgeteilt zu haben, dass sich in dem flüchtlingsdrama in den betroffenen ländern Libanon, Jordanien, Türkei und Griechenland etwas besonderes abzuzeichnen beginnt. DIE STEINZEIT-ung® fragt sich, was diese meldung eigentlich bezwecken soll, außer Frau Merkel – wie gewohnt – in schlechtem licht erscheinen zu lassen. Was wäre denn im „März“ passiert, wenn Frau Merkel darauf reagiert hätte? Wir beantworten diese gar nicht so rhetorische frage so: Alles, was n u n passiert, hätte sich ein knappes, halbes jahr f r ü h e r abgespielt, mit der wirkung, dass sich noch m e h r menschen im herzen Europas h e u t e befinden würden. Nun jedoch wird der grausamste feldherr der Nördlichen Hemispäre – General Winter – die fluchtbewegungen gewiß für eine zeit bremsen, wenn nicht sogar gänzlich stoppen. . .

DIE STEINZEIT-ung® möchte auf die überlegungen des europäischen ratspräsidenten Donald T u s k , Deutschland möge an den europäischen außengrenzen mehr „Robustheit!“ zeigen, eingehen. Es ist wohl nicht notwendig zu betonen, w o h i n sich eine „Robustheit“ an einer grenze entwickelt, wenn sich handlungen, einmal in bewegung gesetzt, in der unheilvollen „Spirale des Schreckens“ enden. - Wir sind der meinung, dass im angesicht der forderungen unserer hellenischen „Freunde“ kein einziger deutscher soldat an irgend einer außengrenze Europas einen einzigen scharfen schuß abgeben darf, solange nicht ein w e l t umfassendes abkommen (UNO) mit allen ländern der welt („Weltkrieg!“) in völkerrechtlichem sinne vorliegt, dass Deutschland im hinblick auf r e p a r a t i o n e n für handlungen, die teilweise über 100 jahre zurückliegen, k l a g l o s gestellt wird. Erst d a n a c h ist Deutschland wieder ein vollwertiges mitglied der völkergemeinschaft, mit dem recht, nach dem völkerrecht in kriege zu ziehen. - Oder noch besser: Seht zu, dass Europa e n d l i c h als S t a a t gestalt annimmt. Denn dann gibt es keine „Bundeswehr“, „Bundesheer“, „British Armed Forces“ mehr, zum beispiel, sondern nur noch „Streitkräfte der Vereinigten Staaten von Europa“, und darin, selbstverständlich integriert, auch soldaten aus der region Deutschland. . .

Ein leser irgend einer gazette hatte seinen dünnschiß in die kloake, genannt „Leserbrief“ entleert, und nun dümpelt seine ausscheidung „Deutschland habe schließlich zweimal Europa in Schutt und Asche gelegt“ der Großen Gleichgültigkeitssenke zu. Mein lieber Scholli! Im Ersten Weltkrieg waren es – zugegeben! – nicht wenige orte in Nordfrankreich, und einige im belgischen Flandern, die durch die kriegshandlungen der beiden heere platt gemacht wurden. Dies waren größtenteils ortschaften, die sich in der nähe von militärischen festungen, forts genannt, befanden. Im Osten allerdings waren es die truppen des zaristischen Rußlands, welche in O s t p r e u ß e n „wie die Russen“ gehaust haben. - Für den Weltkrieg II kommt der leserbriefschreiber – abermals zugegeben – seiner aussage etwas näher, doch sein „Europa“ umfasste damals nur den östlichen teil Europas. Der mittelteil, Deutschland und Österreich, wurde von der RAF (Royal Air Force) und der USAAF (US Army Air Forces) im wahrsten sinne „ in Schutt und Asche gelegt“, wie übrigens auch die b e l g i s c h e stadt Eupen-Malmedy. Zu den kriegsursachen (und damit meinte der schreiber wohl mit seinen behauptungen die deutsche kriegs s c h u l d ) gibt es zumindest für den Ersten Weltkrieg in der internationalen historikerschaft immer mehr zweifel über den/die schuldigen am kriegsausbruch. - Zu beginn des Weltkriegs II gab es z w e i angreifer gegen die Republik Polen; das faschistische Deutsche Reich, u n d die links-faschistische Sowjetunion unter Stalin. Die Sowjetunion jedoch griff im selben jahre für sich allein am 30. november 1939 unter großem protest der weltöffentlichkeit das kleine F i n n l a n d an. Somit steht fest, wer in diesem scheißspiel den n ä c h s t e n schritt auf dem weg in die europäische kriegshölle getan hat. . .

Die adjektive, die der führungsriege der SPD – insbesondere Sigmar G a b r i e l und Yasmin F a h i m i – im hinblick auf die rüden sprüche von Pegida und Co. eingefallen sind, waren aber auch nicht von schlechten eltern. Dass die leute im umfeld von Pegida herumprollen ist schon fast normal, und den „roten“ parteien wohl aus dem proleten-pardon!, proletariertum nicht ganz unbekannt. Dazu gehört auch die bezeichnung „Pack“, die Sigmar Gabriel für die leute, die auf der straße demonstrierten, wählte. Ist sich Sigmar Gabriel der tatsache bewusst, dass die konnotation dieses begriffs aus dem bürgertum stammt, und d i e bevölkerungsschicht meint, aus der die „roten Parteien“ihren ursprung und ihre basis haben? Es ist zu befürchten, dass dieser schlimme begriff „P a c k“ der SPD noch schlimme zehenschmerzen bereiten wird, wenn ein solider doppelzentner wahlenthaltung der SPD auf die füße fällt. -