Sonntag, 1. Mai 2011

Hirnzwingen


DIE STEINZEIT-ung® bringt ab 1. Mai 2011 auch eine rubrik, die sich „Hirnzwingen“ nennt. In loser abfolge, zeitlich sortiert - aber nicht „zwingend“ - kommen „lose“ sprüche aufs tapet. Solcherlei sprüche werden in germanistikgelehrten kreisen auch (sic!) aphorismen (Gedankensplitter, autsch!) genannt. Jeder mag sich unter „Hirnzwingen“ vorstellen was er mag. Die assoziation zu Hirnzwingen sollte spätestens vor den werkzeugen für die schädelchirurgie („Autsch, autsch! Elend. . . ) halt machen

Ab 1. Januar 2011:

Man hat es zwar nicht so ganz genau erlebt, aber man kann sich an sowas ähnliches erinnern. Erinnern ist jedoch in jedem falle etwas vorausgegangenes.

Wer hat überhaupt mit dem „Antiislamismus“ begonnen? Etwa die amerikaner, qua der Westen, nach dem 11. September 2001? Nein! Es waren - wieder einmal! - die Serben (Jugoslawien) mit ihren kriegsverbrechen an den bosnischen muslimen.

Na, alter? Probleme mit den immer länger, immer buschiger werdenden augenbrauen? Kannst wohl auch nicht nein sagen beim friseur, wenn der mal wieder fragt: „Augenbrauen schneiden?“

„Spiralräume“ sind die interessantesten s p i e lräume; auch vom physikalischen her.

Ein Kreuzberger „Alleinunterhalter“ wird von einem verleger angemacht: „Du kannst schreiben, was du willst. Ich bringe das als buch heraus.“ Der besagte sozio-barde verzichtet natürlich koketter weise auf dieses angebot; zumindest zur zeit. . . Doch darum geht es nicht, es geht um den verleger, der -so sieht es aus - tatsächlich bereit wäre s c h e i ß e zu verkaufen, und eines nicht: Literatur. Es heißt also nach Beuys: Jedes arschloch ist ein literat . . .

Auch Frankreich hat (te) ein minderheitenproblem. Erst hatte es die Hugenotten erwischt, und dann die adeligen in der revolution von 1789. Profiteur von diesen beiden aderlässen: P r e u ß e n.

Idioten!- In einer sendung des WDR am Samstag, 05.02.2011, 9:20 uhr schimpfen einige hörer über „das Fernsehen“, welches angeblich nicht ausführlich über Ägypten berichte. Diese idioten vergessen, dass sie damit die privatsender meinen, und dass genau s i e die rezipienten dieser volksverdummungsmaschinen sind. Die privatsender, mit so lehrreichen sendungen wie „Deutschland sucht den Super-Godot“, oder „Dschungelkrampf“, u.s.w., u.s.w.

An alle „Bildenden Künstler“ in der welt! Euer erstes „Kunstwerk“ war zweifellos ein „Götzenbild“, oder, allgemeiner, ein gottesbild. Die erste große religion, die diese unheilvolle kette der verschiedenen ansichten durchbrochen hat, ist der Islam. Leider liegt im reinen text des Korans dieselbe unheilvolle sprengkraft wie in der falschen anschauung der idole.

Genau genommen sind die USA aus europäischem „Proletariat“ entstanden.

Auch juroren bei preisverleihungen üben zensur aus. Kritiker tun dies ebenfalls.

Wir alle sind weltraumkapseln, die von einem großen projekt gestartet wurden. Uns wurde ein programm eingegeben, welches automatisch abläuft. Die vorräte in der kapsel sind begrenzt; wenn diese erschöpft sind, ist unser programm beendet. Wir haben eine unmessbare chance, vor unserem ende von irgend was aufgenommen zu werden. Und auch nur dann, wenn wir sehr weit im universum vorangekommen sind; auch zeitlich betrachtet.

Wo sind die donnerreden der islamischen geistlichen gegen die menschenverachtenden exegesen des Koran? So, wie es der prediger A Santa Clara getan hat? Dieser Augustinermönch, so, wie es ein anderer Augustinermönch kurz v o r h e r ebenfalls tat?

Ohrendienerei. - Moderatorin im radio fragt hörer mit fremdstämmigem namen, ob sie diesen namen (als bestätigung) richtig ausgesprochen habe. - Und holt sich dann die belohnung ab, indem der angesprochene hörer versichert, dass sie dies exzellent getan hätte. . .

Am sturz der aktienkurse japanischer börsenwerte sieht man im angesicht der großen katastrophe im lande die verkommene moralische gesinnung des kapitalismus! Welche aber auch nur ein spiegelbild des menschlichen strebens darstellt.

Matthias F i l b i n g e r, sohn des ehemaligen ministerpräsidenten von Baden-Württemberg wurde „grün“, als im zuge des abrisses des alten Stuttgarter bahnhofs eine ommnibus-haltestelle in eine „ruhige Wohngegend“ verlegt werden musste. -Merkste was, „Wutbürger“, Spießbürger? Aber „grün“, wah? -

DSDS-debakel in Oberhausen. Warum ist der oberbürgermeister von Oberhausen n i c h t schuld daran, wenn junge trampeltiere sich bei dem gerangel des autogrammschreibens der dödeltruppe von DSDS bald gegenseitig tottrampelten wie in D u i s b u r g bei der „Loveparade“? Ganz einfach: Der oberbürgermeister von Oberhausen ist in der SPD. -

Die missachtung anderer menschen ist ein gehöriges teil der eigenen selbstachtung.

Stalinsches prinzip: „Es ist nicht wichtig, wie gewählt wird, sondern wie die stimmen ausgezählt werden.“ Aha, Stalin . . .

, Religion ist Opium für das Volk.' Richtig. -
Sozialismus ist opium für das volk. Hä . . . ?!

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