Sonntag, 6. Juli 2014

Bums ! Eine Fußball-Tragödie


Bums !
Eine Fußball-Tragödie

Im Labor in seinem Hobbykeller, direkt neben der Hausbar, macht der Mann angestrengt und mit schweißnassem Gesicht die letzten Handgriffe an einer Kugel von ungefähr 225 mm Durchmesser. Vorsichtig schiebt er einen länglichen Hohlkörper aus Plastik durch die mit schwarzen und weißen Penta- und Hexaedern versehenen Hülle. Fertig. Er wiegt das Gerät in der Hand; so circa drei Kilogramm, nicht schwerer als ein mittelgroßer Medizinball. Ein zufriedenes Grinsen geht über sein Gesicht, als er den Panzerschrank öffnet und die Kugel hineinlegt. Nein, er hat auch keine Angst, mit so einem Ding im Haus zu leben, sein bürgerlicher Beruf von früher läßt ihn sicher sein, keinen Fehler gemacht zu haben.
Je näher die Fertigstellung dieses Dings heranrückte, um so ruhiger wurde er; das Ding war eine Art Rückversicherung für seine letzte Vernunft in dem erklärten Krieg, den er nun endlich angenommen hatte. Eines wußte er: Es wird keine Gewinner geben. Ob das auch seine Gegner so sahen war ihm egal, vermutlich sahen sie dies anders.
Oben im Fernsehzimmer biegt seine Frau den Kopf zurück, als er ihr zur Begrüßung einen Kuss geben wollte. Nun ja, an ihm soll es nicht scheitern, er gibt sich immerhin Mühe.
Schirmer hat angerufen. Du sollst zurückrufen“, sagt sie und geht in die Küche. Der Blick, den sie ihm beim Schließen der Schiebetür zuwirft läßt zweifelsfrei erkennen, daß sie die Abendnachrichten im Fernsehen gesehen hat.
, Der Schirmer kann mich mal. Wenn er was will, soll er gefälligst seinen fetten Hintern hierhin bewegen. Und überhaupt: Das Interwiev neulich war von mir nicht zum Senden genehmigt, mit diesen Pressefuzzis gibt es wohl in der nächsten Woche Terror. Denen rotze ich ihre Objektive mal kräftig von oben bis unten voll. '
Seine Frau kommt aus der Küche, der Servierwagen rattert fein über die Fußbodenfliesen: „Hast du Schirmer angerufen?“ fragt sie, nimmt schlürfend einen Schluck Tee, und schaut ihn schräg von der Seite an.
Nein. Ich sehe ihn sowieso übermorgen im Trainingslager.“
Was hast du dir nur bei dem Interwiev gedacht? Schirmer kann dich immer noch rausschmeißen“, sagt sie.
Ich habe diese Gelabere über uns satt. Die sollen uns in Ruhe lassen. Ich bin in der Nationalmannschaft, und das muß genügen.“ Er will sich eine Zigarette anzünden, legt sie aber weg, als er ihren strafenden Blick bemerkt.
Du bist deswegen auch eine Person von öffentlichem Interesse. Wundere dich nicht, wenn die Öffentlichkeit auch Interesse an deinem Privatleben hat.“
Aber ich will das nicht“, sagt er, „der Bundeskanzler und der Präsident sind auch Leute von öffentlichem Interesse, und von denen kommt von sowas nie in die Zeitungen und ins Fernsehen, oder wird ganz schnell dann abgewürgt.“
Klar, Mann!“, spottet sie, „die haben ja auch keinen Werbevertrag mit Koofmich, Beschiß und Betrug, Habgier und Gewinnsucht.“
Aber du, mit deinen Softpornoaufnahmen! Was meinst du, welche Mutmaßungen ich mir über deine Titten und dein Dings-Bums beim Training anhören muß.“
Sie zuckt empört mit dem Kopf hoch: „Ich finde das total unangebracht und frauenfeindlich, wie du über meinen Körper redest.“
Ja, was glaubst du denn, wie Männer über Frauen reden, die sich so wie du darstellen? Meinst du, die reden über Vulva, Brustwarzen oder Venushügel, oder über Po-Backen und so' n Scheiß? Da sind Muschi und Möse, Arschbacken und Pißnelke noch die harmlosesten Ausdrücke!“
Sie schaut ihn mehr verwundert als empört an und sagt: „Das habe ich nicht gewußt.“
Ach, hör bloß auf, das kannst du dir doch denken. Du bist doch nicht von Dummebacken.“
Sie rückt näher an ihn heran, fragt besänftigend, ob er noch Tee nachgegossen haben möchte – er will – und sagt dann: „Du weißt doch, daß wir Beide Verträge haben. Du warst ja auch einverstanden, daß ich bei der Modellagentur angefangen habe. Du wußtest auch, was im Hinblick auf Nacktfotos auf mich zukam. Und jetzt habe ich das Gefühl, daß du neidisch bist, weil ich mehr anschaffe als du mit deinem Sportbekleider und dem Suppenkasper.“
Der Suppenkasper sitzt: von wegen , Kraft auf den Tisch, Saft in den Bauch '. Wütend redet er los: „Es reicht, wenn ich von diesem blödsinnigen haufen auf'm Spielfeld ausgelacht werde. Dann brauch' ich mich nicht auch noch von meiner Frau verspotten zu lassen! Ist ja möglich, du verdienst dabei mehr wie ich, aber du brauchst dir nicht Stahlkugeln und Bierdosen ins Kreuz werfen zu lassen. Wie ich diese Pack hasse! Eines tags lernen die mich mal richtig kennen.“
Sie vernimmt durchaus den drohenden Unterton und sagt: „Denk daran. Dieses , Pack ' bezahlt teuer Geld, um dich spielen zu sehen. Von dem Geld leben wir, leben wir gut, und ich möchte das nicht missen. Außerdem macht mir meine Arbeit bei der Agentur zum erstenmal richtig Spaß.“ Die Deutlichkeit war nicht zu überbieten. Sein erster Impuls war aufzustehen, zu ihr hingehen und ihr mächtig eine zu scheuern. Daß er es nicht tat, hätte ihm und Anderen vielleicht das erspart, was kommen mußte. -

- - - Rudi Bolzenburg steht, flankiert von zwei Rundpfosten – nach FIFA-Regel exakt 7,32 Meter auseinander, gekrönt von einer Querlatte, 2,44 Meter an Höhe – und schaut auf das Spielfeld. Die gleißende Sonne verwirrt ihn; dieselbe Sonne, die seinen Gegner im anderen tor in der ersten Halbzeit der Verlängerung im entscheidenden Augenblick so blendete, daß Rudis Mannschaft nun mit 2:1 führt.
Vor sich also die pausenlos anstürmenden Kurbosken, der blödsinnig herumgurkende Haufe der sogenannten Verteidigung seiner Mannschaft, und die unzähligen, langen weißen Streifen herübergeworfener Klosettrollen. Hinter seinem Rücken das Gejohle, Pfeifen und die Buh-Rufe der Spielfans, die ihn offensichtlich fertig machen wollen. - Rudi Bolzenburg steht mit dem Publikum auf Kriegsfuß. Gut, Rudi hat ein loses Maulwerk, kann es nicht halten, wenn ein Mikrofon in der Nähe ist. Munter sprudelt er dann los, ohne große Hemmungen; und je dicker die Schriftbalken auf den Titelseiten der Blödblätter gerieten, um so schmaler wurden die Lippen seiner Kameraden beim Training, um so mehr füllte sich aber auch Rudis Konto. Und als seine Frau Heka sich für eine namhafte Pimper-Illustrierte splitterfasernackt ablichten ließ, war der Ofen aus. Nichts über Heka – sie ist eine wirklich schöne Frau; aber die prüden Reaktionen der Sportfans ließen nur den Schluß zu, daß sie deswegen neidisch waren, nicht auch so eine schöne Miezekatze zu haben.
- Achtung, die gegnerische Flanke kommt! Wohin? Natürlich genau in die Mitte, wo Seelkes steht, der „Sportler des Jahres“. Ein Witz, dieser Mann, läuft wie ein beschossener Schwarzenegger-Verschnitt über den Rasen, guckt dabei so grimmig wie ein Neuntöter auf Fotosafari, alles fürs Fernsehen, natürlich. Also raus aus dem Kahn, Faustabwehr. Vedammt, tritt mich diese Arschloch von Seelkes auch noch an den rechten Oberschenkel! Rudi schreit immer noch seine Anweisungen, seinen Zorn über das Spielfeld, gestikuliert mit beiden Armen, doch ihn hört keiner mehr. Er ist heiser, zu oft und zu lange hat er seinen Frust über die alleinige Verantwortung für den Ausgang dieses Spiels, welche man ihm übertragen hatte – so glaubt er – hinausgeschrien. Und die netten Menschen hinter ihm, die Landsleute, die Sportfans? Sie pfeifen und brüllen sich fast die Lunge aus dem Hals, wenn Rudi auch nur den Ball berührt. Und singen:
Bolzenrudi, alter Ludi.
Von Hekafrau, der alten Sau.

Ja, Freunde, das geht einem nicht nur unter die Haut, das geht tiefer, bis zum Herzen, zum Zwerchfell, und von da bis in den Sack.
Rudi schaut nachdrücklich auf seine große Sporttasche, die hinter dem Tornetz liegt. Er dreht sich nach dem Ballabschlag um, und gibt dem Affen kräftig Zucker, indem er dem Pulk hinter seinem Tor den Vogel zeigt. Da tobt und heult das junge Deutschland wie ein Mann auf, und dippt die unsägliche schwarz-weiß-rote Reichskriegsflagge auf und nieder. Zufrieden grient Rudi vor sich hin, ihm ist egal, was die Fernsehkameras erhaschen, was sein Trainer meint, was der nationale Fußballboß denkt – er hat das befriedigende Gefühl , daß dies der Tag der Tage werden könnte, wenn es der Mob im Stadion so will.
Schon wieder gefährliche Situation vor dem Tor. Die gegnerische Mannschaft will den Ausgleich, um beim anschließenden Elfmeter-Schießen die fällige Rückfahrkarte für Nachhause zu vermeiden.
- Bloß kein Elfmeter-Schießen! Allein der Gedanke daran setzt bei Rudi schon die Schließmuskeln in seinem Unterkörper reflexhaft in Bewegung. Er ist sicher: Kommt es heute zum Elfmeter-Schießen, macht er sich dabei in die Hose. Diese Exekution, dieses Erschießen eines Tormanns, der, gefangen wie eine Fliege im Netz zwischen den Torpfosten hin-und herzappelt. Nein, dies will er nicht mehr mitmachen, besonders heute nicht. Gegen diese Gefahr liegt eine Kugel mit Plastikumhüllung, circa 225 mm im Durchmesser, einem Fußball täuschend ähnlich in seiner Sporttasche. Für den Fall der Fälle hatte er vorher schon vorsichtig das Hinternetz des Tors gelöst und eine Masche aufgetrennt, so, daß es die Kontrolleure nicht merkten. Rudis Gewissensbisse halten sich in Grenzen, da ja auch andere darüber durch ihr Tun und Lassen entscheiden, ob er handeln wird. Und dabei hat die Tatsache, daß Heka vor ein paar Tagen ausgezogen ist eine weit geringere Bedeutung.
Noch zwei Minuten bis zum Abpfiff, und sie führen immer noch 2:1. Wieder eine hohe Flanke der Kurbosken. Sie kommt ziemlich steil in seinen Strafraum. Gefährlich nahe. Raus, oder drinbleiben. Angst vor Drinbleiben, Netz, handlungsunfähig, gefesselt. Also raus, Gejohle der Menschen. Einige Kurbosken und Seelkes sind auch schon heran. Was macht Seelkes, dieser Hurensohn? Stößt mich weg, polkt seine Schulter in meinen Bauch. Will noch größer sein als ich, erreicht den Ball mit dem Kopf, der Ball schmiert ab, genau auf den Fuß eines Kurbosken, der läßt sich nicht zweimal auffordern, Schuß, Tor, Ausgleich. Torschlußpanik! - Ein Sturm fegt durchs Stadion. Alle Zuschauer freuen sich, daß sie fürs selbe Geld nun noch mehr Gaudi geboten bekommen. Ein Kurboske schießt immer und immer wieder den Ball ins Netz von Rudis Tor.
Rudis Minute ist da. Ihn kümmert nicht mehr das besserwisserische Gezeter Seelkes, nur noch dumpf hört er das Pfeifen und Johlen, das Siegesgeschrei der anderen Seite. Er hechtet auf sein Tor zu, ergreift blitzschnell die runde Kugel aus seiner Sporttasche. Und für ein paar Sekunden sind zwei Bälle in der Luft: der Reguläre, der zur Spielfeldmitte fliegt, und Rudis Ball, der – durch einen mächtigen Tritt von ihm – langsam auf die Fans hinter seinem Tor zusegelt.
- Die Kameras, die heil blieben, haben von dem Ereignis selbst – wie sich später herausstellte – nichts als einen blendenden Blitz aufgezeichnet. Der Knall der Detonation war viel zu stark, als ihn die Tonabnehmer hätten verarbeiten können. Jedenfalls hatte Rudi Bolzenburg bei einem Nettogewicht von 2.980 Gramm, einer Brisanz von 21,2 Staucheinheiten, und einer Detonationsgeschwindigkeit von 8300m/sek die Höhe der Zero-Ebene mit 8,40 Meter über Grund – hier die Köpfe der Zuschauer – optimal berechnet. Und wenn der ehemalige Sprengstofftechniker und gescheiterter Fußballer noch erlebt hätte, daß außer den 200 Zuschauern, die durch die Luftmine direkt zugrunde gingen, noch weitere 1000 bei der anschließenden Panik totgetrampelt wurden, wäre ihm dies gewiß a u c h recht gewesen.
Eines jedoch hatte Rudi Bolzenburg erreicht: Große internationale Fußballwettbewerbe finden ab sofort nur noch in leeren Stadien, vor laufenden Fernsehkameras statt, und niemals mehr muß sich ein Torwart von den eigenen Fans beschimpfen, und mit Stahlkugeln und leeren Bierdosen bewerfen lassen. -

Diese – äußerst aktuelle – geschichte ist im august 1999 in dem band „Die Reseolre-Legende“, ISBN 3-934806-00-7, von bejot, erschienen, wobei damals Libri Books on Demand, heute BoD in Norderstedt die herstellung übernahm.
Das buch ist sowohl als paper als auch als e-Book im internethandel erhältlich.


Montag, 16. Juni 2014

"Wa – chet auf, Ihr Som – nambulen . . .


. . . der Dritte Weltkrieg hat begon – nen . . ." , so hätte DIE STEINZEIT-ung® gern als aufreißer den titel dieses blogs nach Bachscher manier gebracht, was aber viel zu stark aufgetragen – und deshalb unglaubwürdig scheinend – gewesen wäre.
Also kommt der chronist von DIE STEINZEIT-ung® auch so zum punkt: Der Dritte Weltkrieg hat begonnen, und zwar mit der widerrechtlichen annexion der Krim durch das nationalsozialistische Rußland. Formale kriegserklärungen, die die vergangenen auseinandersetzungen einleiteten, sind im zuge der asymmetrischen kriegsführungen nicht mehr angezeigt, und für das eigene vorhaben eher schädlich. Und die künstliche aufregung der Moskauer Rus über hakenkreuzschmierereien auf umgestürzte kraftfahrzeuge vor ihrer botschaft in Kiew zeigen, daß die botschaft angekommen ist: Die hakenkreuze sind dort r i c h t i g platziert worden. Die Krim war also der startschuß und befreiende akt („Auslöser“) für alle schon im schwange befindlichen kriegerischen handlungen (Sunna vers. Schia; Allah vers. Jesus; arm gegen reich; weiblich gegen männlich; männlich kontra weiblich; u.s.w., u.s.w., u.s. w.), u n d den noch kommenden dingen.
Daß die lage ernst, wirklich sau-ernst ist zeigt die tatsache, daß „Todfeinde“ („Satan Amerika“; „Gottesstaat Iran“) den schulterschluß gegen die religiösen faschisten in Asien und in Afrika suchen. Übrigens: Wer darüber staunt – und sich darüber auch fürchtet – warum die scheichs von ISIS solch einen erfolg haben, sollte nachdenklich darüber werden über den willen und das verbriefte recht der U. S. Amerikaner für den besitz von waffen zur selbstverteidigung.- Rechnen Sie die opfer durch amokläufe mit amerikanischen heimwehr-waffen, und auch echte unfälle ruhig gegen die beinahe 300 toten allein bei den letzten afghanischen „freien“ wahlen. Wobei die verletzten wähler, denen der zeigefinger abgehackt wurde, noch garnicht mitgezählt wurden. Sicher würde so mancher zeigefinger noch an seinem natürlichen platze sein, wenn der träger einer zugelassenen waffe zum s e l b s t schutz diesen finger am abzug dieser waffe vorher im fall der fälle „krumm gemacht“ hätte.-
Unser bundespräsident scheint die erdung verloren zu haben. Was er über die deutsche beteiligung an zukünftigen waffengängen in der welt äußert zeigt, daß er seine sozialisation in einem land erlebt hat, was vierzig jahre nur von den „Gutmenschen“ bewohnt war. Die „Bösen“ waren die von der „BRD“, und die hatten gefälligst ihre große schuld a l l e i n aufzuarbeiten. Bis heute, und darüber hinaus. Solange es pläne in Weißrußland gibt, n e u e denkmäler für deutsche kriegsgräuel zu errichten, und solange der BuPrä pflichtgemäß in aller welt inflationär das große deutsche „Mea culpa“ verkündet, solange soll kein deutscher soldat im ausland den „Finger krumm“ an irgend einer waffe machen.
Was das amt des BuPrä anbetrifft: Es gibt in Deutschland noch viele vorzügliche familien, die den U r adel verkörpern. Ich bin sicher, diese angehörigen, beispielsweise die Hohenzollern, Wittelsbacher, auch die Habsburger, die Welfen, die Sachsen, würden sehr gern Deutschland repräsentieren. Und bestimmt würden sie dies auch noch zum größten teil aus der privatschatulle bezahlen. Also auf, Ihr Republikaner! Schafft dieses Grüß-Onkel und dummschwätz-amt des BuPräses ab, und schafft eine der deutschen geschichte eher entsprechenden einrichtung. Es muß nicht unbedingt ein königs-oder gar kaiserhof sein.





Freitag, 30. Mai 2014

Hirnzwingen 2014_6




Rußland. S o geht das aber nicht! Sich klammheimlich zum 100. jahrestag des beginns des 1. Weltkriegs aus der geschichte herauszuschleichen, so, als wenn nie etwas gewesen wäre. Rußland, fang endlich an, Deine imperiale vergangenheit aufzuarbeiten, so, wie es sehr, sehr schmerzvoll immer noch ein anderes großes europäisches volk tun m u s s. . .

Es gab nie einen Stalinismus, im sinne von faschismus? Frag doch mal den kommunisten und von einer jüdischen mutter geborenen Leo T r o t z k i, wenn du ihn irgendwo im n i r g w a n a treffen solltest. -

Der „Putinversteher“ Helmut S c h m i d t meint, die Ukraine sei n i e eine „Nation“ gewesen. Nun, über die definition von nation oder „Staat“ lässt sich trefflich streiten. Wenn es H. Schmidt jedoch p o l i t i s c h meint, so irrt er, denn seit dem herbst 1945 ist/war die Ukraine neben Belo(Weiß)rußland ein vollwertiges mitglied der UNO, mit eigenem sitz und – wahrscheinlich auch – mit eigenem stimmrecht. Übrigens: Die halbinsel Krim wurde damals nach dem II. Weltkrieg von dem damaligen parteichef S.N. Chruschtschow der Ukraine „geschenkt“, um den terror des stalinschen faschismus gegen die Ukraine in den dreißiger jahren dvjhds wieder ein wenig gut zu machen.-

Ein hundchen frisst nach dem zunächst unerkannten tod seines frauchens dieselbe in der gemeinschaftlichen wohnung aus h u n g e r zur hälfte auf.- Was sagen wohl die vegetarier und veganer über diesen vorgang? Sagen sie etwa „Du, du“, und drohen dem tier mit dem erhobenen zeigefinger? Oder akzeptieren sie diesen absolut n a t ü r l i c h e n vorgang: Mensch isst tier; und tier frisst mensch? . . .

Was verbindet wohl den ziegenbärtigen bock von Boko Haram, der in seinem läusepelz mit der knarre in der faust vor einem panzerspähwagen mit flatternder weißer hose herumtanzt, und seltsame laute ausstösst; was hat also dieser schrat mit der „Gott!“-frau J. W i t t , alias Josephine Markmann (lt. taz vom 26.12.2013), die Weihnachten 2013 bei ihrem „Eisprung“ auf den altar des Kölner Doms herumzappelte mit diesem kerl zu tun? Wohl, dass männer mindestens so bescheuert sein können wie hormon(fehl)gesteuerte frauen?-

Die Holocaustgedenkstätte zu Berlin verfällt. Was ist geschehen?-
Dem chronisten von DIE STEINZEIT-ung® ist in erinnerung, dass während des baues dieses denkmals es einen streit gegeben hat, ob einige zuschlagstoffe – hier der betonverflüssiger – überhaupt k o s c h e r seien. Und dies nicht etwa wegen der ingredienzen, sondern deswegen, weil die herstellerfirma während des wütens der nationalsozialisten stoffe hergestellt hatte, durch die viele Juden getötet worden sind. Warum nimmt also Eloha-Gott nicht die opfer der bußfertigen an, einschließlich der zuschlagsstoffe zum beton, den die inkriminierte firma k o s t e n l o s geliefert hatte, und das opfer des grund und bodens, den der Berliner Senat in der teuersten lage Berlins zur verfügung stellte? So, wie der Alte dort oben vor uralten zeiten schon einmal völlig unverständlich das opfer des ackerbauern verwarf, aber das opfer des tierschlächters annahm. Und, Alter da oben. Weisst du nicht mehr, wie die nachkommen deiner kreation danach lustig anderes fleisch brennen ließen? In riesigen scheiterhaufen? - Oder, Alter, hast du etwa doch gelernt, und den entsprechenden knopf auf dem set der evolution gedrückt, um die richtigen algorithmen anzukurbeln, damit deine geschöpfe erkennen, dass die grundlage allen zivilisatorischen menschlichen lebens grund und boden ist, auf dem mensch arbeiten, nahrung anbauen und wohnen (leben) kann. Dass somit diese basis und das medium einen besseren zweck erfüllt. . . .
Denkmal nach, über die Vision einer Katastrophe: Auf der ganzen Welt werden Denkmäler errichtet an Stellen, an denen Menschen sich Schlechtes/Gutes zugefügt haben. Kein einziges sogenanntes Kulturdenkmal darf jemals wieder entfernt werden. Ergebnis: Die sich ungeheuer vermehrende Menschheit hat bald keinen Raum mehr, sich auszubreiten, zu wohnen und Nahrung anzubauen. Es werden Kriege um die letzten verbleibenden Freiräume geführt; es gibt dabei viele „Helden“, und noch mehr Denkmäler. - Dann kommt das unausweichliche Ende. . . ( aus: „Hirnzwingen und Kurzgeschichten“ von Bernd (bejot) Jacobs, ISBN 978-3-8370-3299-4, erschienen 2009 bei Books on Demand GmbH, Norderstedt)

Ist Ihnen in letzter zeit auch aufgefallen, dass es meldungen über große IT-firmen gibt, welche gewisse andere firmen kaufen, die elektrogeräte wie kopfhörer, feuermelder, el. Rasierapparate u.s.w. herstellen? Was macht zum beispiel Apple mit dem branchenführer unter den herstellern einer gewissen art von kopfhörern, und was will ein anderes großes IT-unternehmen mit dem weltweiten aufkauf von feuermelder-herstellern bewirken? Dem chronisten von DIE STEINZEIT-ung® schwant dabei nichts gutes, denn n i c h t die gewinnaussichten durch den verkauf dieses sortiments haben diese riesen im sinn; ein anderes ziel haben sie vor augen: Der erhalt von w i s s e n , denn wissen ist macht, wie das sprichwort lautet. Was könnte also beispielsweise eine datensuchmaschine für ein interesse haben, monopolist auf dem feuermeldermarkt zu sein? Doch gewiss nicht , um weltweit als mildtätiger retter vor feuersgefahren zu gelten, nein, es wird wohl dazu dienen, um daten zu sammeln, weltweit. - Wie das, werden Sie fragen? Ganz einfach. Ein feuermelder ist ein vollautomatischer, autonomer sensor mit eigener – sehr wichtig! – energieversorgung (Batterie, bis zu 10 jahre lang). Seine aufgabe ist, rauch (Feuer) zu erkennen, und dies zu melden, in der regel akustisch. Inzwischen ist die technik der elektronischen minimalisierung soweit fortgeschritten, dass es ein leichtes ist, in diese handtellergroßen dose eine kamera, ein mikrofon neben einem sender zu integrieren, der daten über die bereits installierten mobilfunk-und w-lannetze im MHz – GHz-bereich funkt . Sie dürfen hierbei nur e i n m a l raten an wen? Na, haben Sie's? Jedenfalls hätte „facebook“ beispielsweise das potential, irgendwo in einer nordamerikanischen wüste eine um das zehnfache g r ö ß e r e anlage wie die der NSA in Fort Meade zu bauen, nebst einem atomkraftwerk wegen der benötigten energie und einen kanal zur herbeiführung von kühlwasser. Also aufgepasst, so in spätestens 5 – 8 jahren beim kauf eines eierkochers, toasters, haarföns, küchenmaschine, elektr. Badezimmerwaage, wetterstation, elektr. Uhr (a u c h armbanduhr), blutdruckmesser u.s.w, u.s.w., u.s.w. . . . Einzige chance, diesen gefahren zu entkommen wäre der kauf eines a n a l o g e n geräts. Wenn Sie dann noch eines bekommen. Ja, und woran würde d a s wiederum bei misserfolg liegen?. . .
Moment! Was passiert denn jetzt gerade, wo ich diesen blog auflade? Mein desktop flackert, an - aus, an-aus, an - aus !! Ist das schon etwa die „Erste Warnung“ ?!! . . .



Freitag, 9. Mai 2014

Hirnzwingen 2014_5

Europa und der NATOpartner in Übersee insistieren, Deutschland soll gemäß seines gewichts sich mehr – auch militärisch – in der weltpolitik einbringen. Wie das? Wobei Deutschland noch nicht einmal mit der UNO einen friedensvertrag geschlossen hat, der institution also, die gerade w e g e n der niederlage der achse nach dem II. Weltkrieg gegründet wurde. Wie soll Deutschland militärisch überhaupt handeln, wenn gleichzeitig d r e i siegermächte – ungestört, und absolut völlig l e g a l – sämtliche kommunikation des zahlen- und wirtschaftsmäßigem stärksten landes in Europa kontrollieren? Ist eine stärkere knebelung, kurz unter der versklavung, überhaupt vorstellbar?-

Eine etwas andere sichtweise auf die einführung der öffentlichen erziehung unseres nachwuchses. Ist es vielleicht möglich, dass der staat die „Kita“-politik deswegen forciert, damit beide elternteile ungestört durch die sehr zeitaufwändige erziehung der kinder a r b e i t e n gehen können? Damit bei dieser wertschöpfung der staat s e l b s t als größter abkassierer über steuern und andere abgaben auftreten kann? Also einzug von steuern und abgaben, die der staat allerdings für s e i n e – der wahlbevölkerung nicht gerade genehme aufgaben – ausgeben kann?

Die überraschende russifizierung der Ukraine sollte uns hellwach werden lassen. Sowas könnte durchaus auch bei uns passieren. Weil wir in Deutschland durch zwei niederlagen in zwei kriegen staatspolitisch paralysiert sind. Und die verlockende aussicht der integration in ein größeres, in Europa, scheint sich als Danaergeschenk herauszustellen. Klartext: Beinahe siebzig jahre nach der nationalen katastrophe befinden wir uns satt eingelullt, sehen keinen anlass, den überlebenswillen zu aktivieren, und in den Holzauge-sei-wachsam – und wehrmodus umzuschalten. Denn die „Teile und herrsche“- herrscher beherrschen heute immer noch diese jahrtausende alte strategie zur unterwerfung der völker.-
Dazu passt die letzte strophe des gedichts „Ein General“, welches in dem band „Ihr seid ja alle Prokrustes!“, ISBN 978-3-8334-7375-3, auf seite38 von bejot erschienen ist:
Ein General.
Kennt kein Pardon
mit Menschen, die
nicht wehrhaft sind:
Mit Frierenden,
mit Hungrigen,
mit Greis und Kind,
mit Kreißenden
mit Kranken und
mit Flüchtenden.
Sehr zu, daß eure Flucht
nicht in den Winter falle.

Die ersten effektiven waffen, also die fernwaffen, kamen von den sternen. Denn die ersten m e t a l l spitzen auf speeren und pfeilen wurden wohl aus gediegenem m e t e o r eisen geschmiedet.

Hütet euch vor denen, die ihre rede mit „Ich denke. . . “ beginnen. Klugscheißer? - Denn im hintergrund klingt das Descartessche „. . . also bin ich“ an. Vorschlag zur schlussaussage: „. . . ein klugscheißer“ -

Wer die verlautbarungen im russischen fernsehen im zuge des beginns des III. Weltkriegs hört weiß, von wem die deutschen nationalsozialisten ( der nationalsozialismus war übrigens a u c h ein s o z i a l i s m u s!) unter dem Österreicher Adolf Hitler ihren jargon hatten: Vom bolschewistischen kommunismus der Stalinschen weltordnung. Und der schoß, aus dem dies kroch, faschismus genannt, ist fruchtbar noch, man sieht es an den zahlreichen devotionalien, die in der fernschau zu bestaunen sind.










Montag, 28. April 2014

Hirnzwingen 2014_4


Gefunden: „Erziehungsheilpflegehelferin“, für eine bedienstete in einer forensischen anstalt.

Die antwort von Obama bei einem staatsbesuch april 2014 in Südkorea, auf die frage eines reporters, ob er denn auch P u t i n (im angesicht der Ukraine-krise ) vor dem e r t r i n k e n retten würde: ,Selbstverständlich würde ich ihn retten. Ich bin zudem in Hawai geboren und kann sehr gut schwimmen.' Das klingt wohl wesentlich sanfter als der ausspruch der „Madonna“ der Ukraine – die mit ihrer korngoldenen zopfkrone auf dem kopf – die gesagt hat, sie würde P u t i n gern eine maschinenpistolen-garbe ins gesicht s c h i e ß e n. -

Irgendwie hat der Großrusse in Moskau seine irredenta in der Ukraine zur ordnung gerufen. Seit dem wochenende des kidnappings von OECD-beauftragten in der Ukraine sieht man dortselbst bei fernsehaufnahmen der „Stellungen“ der separatisten nur noch m u s e u m s waffen! Wobei ein maschinengewehr fast wie ein „Maxim“, also achtzig jahre alt, aussah. Ebenso erscheint es, dass dort noch die sagenhafte AK 47 benutzt wird. Was will diese truppe der welt damit zu verstehen geben: , Seht her. Wir haben nur ganz, ganz alte Waffen. Wir sind sooo verzweifelt. Bitte greift uns nicht an?' Während der waffenmeister der separatisten einige meter h i n t e r dem auch schon mindestens dreißig jahre alten schützenpanzerwagen zufrieden grinsend auf die zahlreichen kisten mit hochmodernen sturmgewehren, und mit flug-und panzerabwehrraketen, a la Syrien schaut.

In Deutschland gibt es eine seltene spezies, die wahrscheinlich nur d o r t lebt, und immer nur d o r t gelebt hat. Sie scheint nun unweigerlich auszusterben: Es sind die „T ä t e r“. - Sehr bedenklich für die journaille, der das material langsam aber sicher ausgeht. Doch kluge köpfe fanden ersatz in den „Täter“ k i n d e r n, wobei es allerdings weniger um die . . . kinder geht, sondern wiederum um das viel, viel ergiebigere „Täter. . . “. Dazu aber noch vorher eine schnelle frage an die schreibende zunft: Sind inzwischen alle „Täter“ der „Roten Garden“, um Pol Pot, des Völkermordes in Ruanda, der Tianamen-unruhen 1989, des massakers von Srebenica gewürdigt, bzw. h e r a b gewürdigt worden? Wäre d a s nicht das vielversprechende feld, um d o r t einmal nachzugraben? . . . Noch ein tipp: Fragt doch mal Frau M a x i m a, Prinzessin der Niederlande, Huis ten Bosch, Den Haag, NL, wie s i e sich als „Täter k i n d“ fühlt? Oder, auch sehr delikat, Alessandra M u s s o l i n i, zwar „nur“ enkelin des Duce, was sie so als „Täter“ e n k e l i n denkt?. . .

Vorläufig letzte meldung: Russische truppen an der grenze der Grenze (Ukraina) rücken in ihre kasernen ein. Hoffentlich in die r i c h t i g e n auf der r i c h t i g e n seite der grenze!. . . Hoffentlich vergessen sie nicht, ihre irredentistischen mitkämpfer in der Ukraine mitzunehmen.

Freitag, 25. April 2014

Die Geschichte wiederholt . . . sich . . . nie?


Die Geschichte wiederholt sich . . . n i e“ - Ebenso gibt es zahlreiche aussagen über diese angelegenheit, die das genaue gegenteil behaupten. Der berichterstatter von DIE STEINZEIT-ung® befasst sich mit der ersteren aussage um zu beweisen, dass diese irgendwie nicht stimmen kann. Zwar postulierte ein u.s. amerikanischer politwissenschaftler anfang der 90er dvjhts gar das „E n d e“ der geschichte, was allerdings lediglich nur eine rein semantische steigerung  der hier besprochenen sache beinhaltet.
,Die Geschichte wiederholt sich nie' ist insofern richtig, dass die z e i t, in der sich die e r e i g n i s s e der geschichte abgespielt haben n i e mehr zurückkommen kann, es sei denn, im kosmos gäbe es eine möglichkeit der zeitreise, und dies nicht nur im virtuellen, sondern auch im materiellen.
,Die Geschichte wiederholt sich nie' kann auch deshalb nicht stimmen, weil dann der ablauf der welt aus lauter singularitäten bestehen müsste, also letztendlich aus ausschließlich terminalen einzigartigkeiten, die der ablaufende zeitstrom mit sich führen müsste. Es würde also etwas in die vergangenheit transportiert, welches sich allenfalls g l e i c h t, aber niemals gleich i s t. Ein beispiel aus der – deutschen – geschichte sei der genozid an den Juden, nach fast einhelliger meinung der historiker eine „Singularität“ in der geschichte. Eine sehr zweifelhafte beschreibung einer sache, die im allgemeinen (Singularität) eher positiv besetzt zu sein scheint. - Das synonym „ähnlich“ würde in einer sehr gewagten, aber zulässigen interpretation zu einem wortstamm führen, den wir unter „ahn“ verstehen: Die nachkommen „ähneln“ (gleichen) dem „Ur a h n“ . . .
Die geschichte scheint ein fundus ohne verfallsdatum zu sein. Wir erschaffen unsere welt in der gegenwart – die kürzeste zeitform überhaupt (. . . und schon wieder vorüber . . . !) – daraus immer wieder aufs neue; hamster im rad ohne chance, irgend wann, irgendwo einmal anzukommen.
Wer benutzt oder braucht die version, dass sich geschichte nie wiederholt? Es sind die zeitgenossen, die die macht haben etwas zu bewirken oder zu unterlassen. Das bewirkte soll natürlich – streng s u b j e k t i v – im schönsten schein geschildert werden, und die erforscher und berichterstatter folgen einem menschlichen zwang, alle taten eines echten oder vorgegebenen sympathieträgers durch rechtfertigungen und verteidigungsreden zu schönen. Bei einer auseinandersetzung wird danach die geschichte dieses ereignisses in der regel vom gewinner dieses streits geschrieben.
Geschichte kann sehr lehrreich sein, wenn man vor beginn einer handlung oder auch nicht-handlung sich der folgen anhand der historie beim verfehlen des zieles bewusst werden kann. Dieser logische gedanke, der sofort auf richtigkeit überprüft werden kann spricht also eher dafür, dass die geschichte sich „ähnelt“ denn eine „Singularität“ ist. Geschichte wiederholt sich n i e wird allerdings von nicht wenigen hasardeuren favorisiert die darauf hoffen, dass „e s“ schon gut gehen wird.-
Im frühjahr des jahres 2014 – im „Jubel“jahr des beginns des I. Weltkrieges – begann eine mittelmacht in Europa den anlauf, ihre vergangene größe und macht wieder herzustellen. Was vor 300-400 jahren durchaus hätte gelingen können, ist heute in einer modernen, alles umspannenden, technisch rasanten welt sehr risikoreich, ja, fast unmöglich. Es sei denn, gewaltige, vom menschen nicht beherrschbare und auch nicht g e s c h a f f e n e situationen hülfen bei derlei vorhaben. Solche situationen sind zwar zur zeit noch nicht eingetreten, aber es zeichnet sich ab, dass sich das klima nachteilig ändert, insbesondere in den zonen, die vom menschen seit beginn der zivilisation kultiviert worden sind.
Dies geht gleichzeitig mit einer beängstigenden zuwachsrate der weltbevölkerung einher, die teilweise schon in verdrängungskriege münden. Diese auseinandersetzungen werden  immer falsch deklariert, und zwar als religionskriege, ideologische kriege, präventivkriege, u.s.w. In wirklichkeit geht es jedoch immer um lebensraum, m e h r lebensraum. Und das beweist, dass das urbare land knapp wird. Während im sogenannten „Westen“ die anzahl der neugeburten sinkt, steigt die bevölkerungszahl in den ländern der „Dritten Welt“ rapide an. Das dies als waffe verstanden werden kann zeigte der ausspruch einer Palästinenserin, die in dem dauerkonflikt mit Israel auf ihren hochschwangeren leib wies und von der „Babybomb“ redete, wobei sie gewiss keine „Atombombe“ meinte, die der g e g n e r allerdings, und zwar in e c h t , in der hinterhand hält.-
Der landraub der Krim durch das neo-imperialistische-bolschewistische Russland zeigt uns in aller deutlichkeit, dass der gedanke an „Europa“ für die völker Europas überlebenswichtig werden kann. Denn unser atlantischer freund – nein, nicht Klein-Britannien; es ist der, in ungefähr 3500 meilen über den Großen Teich entfernte – wird uns abhanden kommen, wenn der Kalte Krieg sein neues format – III. Weltkrieg ?! – entwickeln sollte. Und der einzige partner, oder gegenpart von Deutschland in Europa scheint ja spätestens dann obsolet geworden zu sein. Denn was soll also Europa mit pan-slawisten (Serbien), nationalsozialistischen Russen allein zu haus? . . .
Wir alle kennen den kinderspruch: ,Geschenkt ist geschenkt. Wiederholen ist gestohlen.' In schöner nichtbeachtung solcher selbstverständlichkeiten durch Groß-Russland stahl dieser staat sich die halbinsel Krim zurück, und hat somit den III. Weltkrieg ausgelöst. Hoffentlich bleibt dieser krieg ein „drôle de guerre“, nach möglichkeit bis zum ende. . .
Zu den kappenträgern („Schwarzer Block“) bei solchen auseinandersetzungen, die weltweit immer weiter umsich greifen: Solange das verbot der maskierung bei gewalttaten nicht g e a h n d e t wird – weltweit –, soll sich – ebenfalls weltweit – auch kein polizist durch das tragen einer erkennungsnummer in gefahr begeben m ü s s e n. Der „Schwarze Block“ scheint übrigens, genauso wie der „Marxismus“ vulgo: Sozialismus, eine deutsche „Erfindung“ zu sein. Jeder mag für sich entscheiden, ob er auf diese nationalen erfindungen stolz sein kann, denn der sozialismus scheint eine dem menschen nicht gemäße ideologie zu sein, die auch im zweiten anlauf (Wiederherstellung der glorreichen Sowjetunion, „Vaterland der Werktätigen“) scheitern wird.
Russland nimmt das recht für sich in anspruch, allen Russen in der welt bei schwierigkeiten beizustehen. Dabei ist die ansicht, „überall, wo ein Russe lebt ist Russland“ eine ganz gefährliche dogmatisierung, die im zeitalter der beginnenden überbevölkerung der Erde (s.o.) eine kettenreaktion auslösen kann, die die kräfte der nuklearen entsprechung übertrifft.
Was wäre also, wenn die Ukraine-Krise in ein debakel übergeht, und a l l e Russen, die auf europäischem gebiet, und/oder in einem NATO-staat lebten, in ihre heimat („Heim ins Reich!“)deportiert würden? A u c h die Russen, die sich inzwischen da, wo es schön ist (Cote d' Azur, Baden-Baden, Berlin, u.s.w.) niedergelassen haben? Denn die gefahr bestände, dass die „Rote Armee“, pardon, die russischen streitkräfte in diese länder einfallen und gleich den ganzen staat okkupieren.
Merkwürdig auch, dass es "ein Verbrechen ist, wenn die ukrainische Armee gegen die eigenen Landsleute vorgeht“. Komisch, bei dem russen-spezi Assad in Syrien ist das genau anders herum r i c h t i g?! Ist der mann, der an der spitze Russlands etwas zu sagen hat etwa übergeschnappt? Hoffentlich werfen verantwortliche männer in Russland mal ein wachsames auge auf diese person. . .
Übrigens: haben Sie ebenfalls bemerkt, dass „unsere Kommunisten“, DIE LINKE, ganz werkwürdig still bei der kommentierung der Ukraine-krise geworden sind? - Und wenn Sie, ja, gerade S i e, sich darüber wundern, dass ausgerechnet ein D e u t s c h e r seine schnauze soweit aufreisst, dann sage ich Ihnen: Niemand kann so gut über die gefahren des feuers berichten wie das sprichwörtliche „ Gebrannte Kind“. -



Montag, 14. April 2014

Hirnzwingen 2014_3






Alle schimpfen über Putin, den gewaltmenschen. - Warum nur über Putin? Übereinstimmend meldet „u n s e r e“ presse, dass „der Russe“ sehr mit der vorgehensweise des „Groß-Russen“ und der annexion der Krim einverstanden ist. Zum teufel! Warum wird der sog. „Kleine Mann“ (hier. Großrusse) und, natürlich die „Kleine Frau“ niemals als verursacher erwähnt, wenn mal wieder was gründlich schief gegangen ist?. . . Immer, wenn große scheiße in der welt passiert ist, ist der „Kleine Mann“, vulgo: Kleines arschloch, immer unschuldig.


Es gibt nirgendwo auf der welt ein dokument auf dem verzeichnet ist, dass die NATO sich nach der unterzeichnung des 2+4 vertrags n i c h t nach osten ausdehnen darf. -


Der marktplatz (Agora) war während der entstehung der demokratie der kristallisationspunkt der politischen meinungen. Und heute sind es wieder die plätze, hauptsächlich in den hauptstädten der betreffenden staaten (Kiew, Majdan; Istanbul, Taksim; Kairo, Tahrir), von denen neue impulse ausgehen, die die welt beeinflussen. Nervenknoten, von denen die signale der veränderung sich ausbreiten.


Erzählkunst. Die kunst, ereignisse zu erzählen. Aber auch die kunst, unangenehme ereignisse b e r e d t zu verschweigen. So, wie in der spektroskopie die dunklen stellen im spektrogramm die absorptionslinien, die trotz ihrer scheinbaren nichtexistenz wertvolle auskünfte über die materie geben.


Eine zweifelhafte redensart , Geschichte wiederholt sich nicht'. - Die geschichte ist ein unterbau ohne verfallsdatum. Wir erschaffen uns daraus immer wieder aufs neue.

Die „Stiletto“mörderin, die ihren letzten macker mit dem spitzen absatz tötete, landet – hoffentlich! – lebenslänglich hinter gittern. Nach der urteilsverkündung sagte sie: „Ich habe ihn geliebt“. Jaaa, so ist halt die meinung über die liebe. -


Wusstet ihr, dass es „Herz a n f ä l l e“ nicht mehr gibt? Diese wurden per begriffsverschiebung einfach abgeschafft, weil es dem heilergewerbe nicht gelingt, diese anfälle entweder ad hoc zu unterbinden, zu lindern, oder gar zu h e i l e n. . . Diese herzanfälle heißen heute samtweich und verniedlichend herz a t t a c k e n. -


Der weltklimabericht beinhaltet das, was längst lehrmeinung ist: Kohle-, gaskraftwerke sollen wegen schädigung der Erdatmosphäre durch austrag von CO nicht mehr favorisiert werden. Die erneuerbaren energien sind in der zukunft zu fördern. Von a t o m strom und -wärme ist fast nicht mehr die rede, allenfalls nur noch am rande. Und genau hier hört der nachdenkliche und feinnervige zeitgenosse schon das rasselnde atemholen der – nein, nicht der „rosenfingrigen Eos. . .“ – sondern der zornsprühenden Nemesis zu ihrem apodiktischen entscheidungsspruch: , Wenn ihr die atomkraft nicht friedlich nutzen könnt, dann wird sie nach dem klimachaos als w a f f e eingesetzt, um mit ihrer hilfe um die letzten noch urbaren flächen der welt zu k ä m p f e n. Spruch von Nemesis.' -


Warum verhalten sich die deutschen kommunisten – pardon, DIE LINKEN – nach dem ausbruch des III. Weltkriegs so merkwürdig still?


Dazu ein gedicht, welches von einigen in unserer gesellschaft immer wieder sehr gern m i s s v e r s t a n d e n wird:
Am deutschen wesen
sollte einmal die welt genesen.
Deutsche erfahrung:
Eine offenbarung?
Mit nichten, Bernd.
Die welt?
Nix gelernt! -