Montag, 20. Februar 2012

Der letzte Präsident



Die STEINZEIT-ung® behauptet in ihrem neu eingeführten f l u g b l a t t nro1 , dass Joachim Gauck aller wahrscheinlichkeit nach der letzte präsident der Bundesrepublik sein wird.-
Hou, hou, werden Sie sagen, der lehnt sich aber weit aus dem fenster, um in die kurvenreiche allee der zukunft zu sehen; hoffentlich kippt er nicht runter. . .
Gemach. Angela Merkel, bügerrechtsmitstreiterin von J. Gauck hat gründe, skeptisch zu wirken. Sie hat mit dem zukünftigen bundespräsidenten an einem tisch gesessen, diskutiert und debattiert, als die ehemalige DDR unterging. Mit sicherheit hat sie aus diesen begegnungen a u c h eindrücke von personen bekommen, die uns verborgen sind, und auch bleiben s o l l t e n. Das beseitigt jedoch nicht die -subjektiven- bedenken A. Merkels.-
Wenn in/an der person J.Gaucks abermals ein bundespräsident scheitert, ist frau Merkel aus dem obligo, und die FDP ist weg vom fenster, die Sozis haben nichts zu bestellen, weil sie Gauck favorisiert hatten. Bleibt also folglich nur „Mutti“ als kanzlerin einer eventuellen Großen Koalition. Ein genialer schachzug; von frau Merkel. -
Wenn J. Gauck scheitern sollte, dann scheitert er wahrscheinlich an sich selbst. Die Journaille wird sich im hinblick auf das scheißspiel, welches sie mit dem Wulff getrieben hat, wohlweislich zurückhalten.
Wenn J. Gauck scheitern sollte, wird sich die frage nach dem amt des bundespräsidenten überhaupt stellen; Ist dieses amt überhaupt noch zeitgemäß? Ist es im angesicht der kommenden teuerung durch die „Europa“-rettung (abermilliardenfaches stopfen von volksvermögen in grundlose löcher) noch berechtigt, solch ein amt zu alimentieren? Wenn einige leute unbedingt einen repräsentanten benötigen, sollten sie doch mal bei dem stammhaus der „von Preußen“ antichambrieren. Die würden sehr gerne diese aufgabe übernehmen, geeignete garderobe, insignien sind gewiß noch vorhanden, und würden von „Preußens“ gern mitgebracht werden. Ja, wenn es die ökonomen in der regierung richtig machen, zahlen „Preußens“ einen großteil der kosten für die repräsentation s e l b s t . Bei den „Oraniern“ und den „Windsors“ soll dies exellent klappen. Sollte sich „Preußen“ verweigern nicht zagen; bei „Habsburg“ oder „Wittelsbach“ fragen.
Ein ernsthafter vorschlag bei der diskussion um das amt, wenn es denn soweit kommen sollte: Wie wäre es, wenn die volksbefragungsenthusiasten diese frage dem v o l k e selbst vorlegen? Das wäre ein glorreicher einstand und gleichzeitige prüfung für dieses demokratische instrument.

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