
DIESTEINZEIT-ung® befasst sich nun mit Frau Merkel. Der chronist gibt ohne not und mit einem gewissen grad der bewunderung zu verstehen, dass der kanzlerin bis jetzt noch kein g r o ß e r fehler in ihrer regierungszeit unterlaufen ist. Auch wenn die opposition in der Wulff-hatz anderer meinung ist; aber das gehört zu ihrem politischen geschäft.
Auch in der Euro-krise hat sie, getrieben von den furien der verkorksten politischen entscheidungen ihrer vorgänger, bis jetzt eine gute figur gemacht. Doch nun entwickelt sich für sie aus dem süden Europas eine gefahr, der sie recht bald entgegentreten muss - wieder einmal - , wenn sie dieser gefahr nicht erliegen will: Das Deutschland-klatschen aus Griechenland. -
DIESTEINZEIT-ung® erspart sich die plattitüde von der hand, die einen füttert soll man nicht . . u.s.w. . . . , nein, DIESTEINZEIT-ung® kommt gleich zur sache und fragt die Griechen, ob sie grund zu solchem verhalten haben. Wir glauben, nein.
Gewiss, vor über s i e b z i g jahren besetzte die Wehrmacht Griechenland. Und zwar n a c h d e m ein anderer ehemaliger achsen-mitträger, Italien, sich in Griechenland an dem tapferen general Metaxas eine blutige nase geholt hatte. Der chronist gesteht zu, dass die besatzungszeit durch die Wehrmacht gewiss kein zuckerschlecken war, und die ermordung der griechischen Juden war verbrecherisch.- Doch die schäden, die die Wehrmacht - militärisch - angerichtet hatte, waren wohl eher „Kollateralschäden“ gegenüber d e n darauffolgenden schäden der b ü r g e r k r i e g e - ausgelöst durch die „Roten“ (Komintern). Ihr Griechen, rechnet ihr da mit falschen zahlen? Denn ganz bestimmt sind durch die bürgerkriege mehr menschen umgekommen und werte zerstört worden als während der deutschen besatzungszeit. Soviel zu Griechenland und der hoffnung, die Griechen mögen mal nachdenken. Und nun wieder zu Frau Merkel.
Der chronist gibt zu, auch ein verfechter Europas zu sein. Und dies nicht so sehr aus ethischen, ideellen gründen, sondern eher aus pragmatischen erwägungen. Jedem politisch interessierten menschen sollte klar sein, dass sich die welt mit ihren machtzentren umordnet, zu vergleichen durchaus mit dem umpolen des magnetfelds der Erde. Und wenn Europa es nicht schafft, seine kräfte zu bündeln, werden die kraftlinien mit u n s billard spielen. . .
Und wenn das mit dem Deutschland-bashing, zu deutsch: D e u t s c h e n hass so weitergeht, wird wohl bald mal der punkt kommen, wo die Deutschen die schnauze v o l l haben!-
Es ist enttäuschend, dass in E u r o p a noch kein namhafter seine gewichtige stimme erhoben hat, und laut und vernehmlich „Schluss mit der Deutschenhetze!“ gerufen hat. D i e s könnte sich ja vielleicht mal der designierte Bundespräsident Joachim G a u c k zu herzen nehmen, von wegen „. . .Schaden vom deutschen Volke wenden. . . „. Übrigens: Wo sind die hunderttausende von Deutschen mit „Migrationshintergrund“? Haben die in dieser angelegenheit n i c h t s zu sagen?- Meinen sie es etwa so, wie es ein österreichischer kabarettist in unnachahmlicher weise als bonmot auf die spitze bringt: „ . .. . mit Deutschland verbindet man Hitler. Mit Österreich . .. Beethoven. . .“ Oder empfinden diese neuen deutschen mitbürger - in der regel jetzt bereits jüngere menschen - es etwa so, wie kürzlich eine repräsentantin der jüdischen mitbürger in Deutschland ausdrückte, als sie sinngemäß meinte, dass die schulen in Deutschland einen großen fehler gemacht haben, weil sie, in ermangelung der heranziehung der eltern-und großelterngeneration nun die nächste generation als schuldige am Holocaust darstellt. . .
Frau Merkel, achten Sie auch auf diese gefahren. Sie sind nicht zu beneiden bei dem großen, gemeinschaftlichen plan, Europa zu vereinen.-
Am deutschen wesen, sollte einmal die welt genesen.
Deutsche erfahrung. Eine offenbarung?
Mitnichten, Bernd. Die welt? Nix gelernt. -
(Dieses gedicht wird immer sehr, sehr gern von einigen grüppchen „missverstanden“). Ihr problem . . .
Der Au-Tor
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